Jeder hat sie, diese Härchen am Po - sowohl Männer als auch Frauen. Arschhaare sind etwas ganz Normales, aber viele empfinden sie als lästig oder sogar ekelig. Männer haben meist mehr Haare in der Poritze als Frauen, bei denen die Behaarung manchmal das ganze Hinterteil bedecken kann.
Die "Härchen" am Allerwertesten werden dann lästig, wenn es einfach zu viele sind. Wenn man nicht gerade der Besitzer eines Dusch-WCs ist, können sich beim Toilettengang die Ausscheidungen leicht in den Po-Härchen verfangen. Das ist nicht nur unhygienisch, sondern kann auch unangenehme Geruchsbildungen hervorrufen. Um das zu vermeiden, sollte man sich bei starkem Haarwuchs in der Afterregion dort erstmal gründlich waschen - und zwar täglich.
Viele Menschen wünschen sich einen glatten und haarfreien Po, insbesondere im Intimbereich, der besondere Aufmerksamkeit verlangt. Die Frage "Po-Haare entfernen - ja oder nein?" ist eine persönliche Entscheidung. Manche empfinden einen glatten Po als hygienischer oder angenehmer, andere verzichten lieber auf die Intimrasur. Dieser Artikel zeigt, wie man Haare am Hintern entfernt, ohne Reizungen oder Verletzungen zu riskieren, und gibt hilfreiche Tipps und Tricks.
Die Entfernung von Po-Haaren ist nicht so einfach wie das Rasieren anderer Körperteile aus zwei Gründen:
Ganz gleich, ob es um Hygiene, Komfort oder Ästhetik geht: Wer Haare am After entfernen möchte, sollte vorsichtig, konzentriert und mit der richtigen Technik vorgehen.
Wie bei jeder Intimrasur ist auch beim Po-Enthaaren ein wenig Vorbereitung das A und O, um die Rasur zu erleichtern und Hautreizungen oder eingewachsene Haare zu vermeiden. So bereitest du dich vor:
Nach der Vorbereitung kann mit dem eigentlichen Po-Rasieren begonnen werden. Der Vorgang wird in zwei Bereiche aufgeteilt: Po- und Poritze enthaaren und die After-Rasur.
Nachdem der Po rasiert ist, geht es an den besonders empfindlichen Bereich rund um den After. Dieser Bereich kann noch schwieriger sein und erfordert besondere Vorsicht. Hier sind einige Tipps, mit denen du deinen Analbereich rasieren kannst:
Nach der Po-Rasur ist die richtige Pflege wichtig, damit deine Haut glatt und frei von Irritationen bleibt:
Das Rasieren intimer Bereiche, wie etwa die Haare am Hintern zu entfernen, kann sich wie eine Herausforderung anfühlen. Mit diesen Schritten lernst du jedoch schnell, wie du am besten deinen Po enthaaren und deinen Po richtig rasieren kannst. Jetzt kannst du dich über deinen glatten Po freuen, ganz ohne zurückgebliebene stachelige Haare!
Neben der Rasur gibt es noch weitere Methoden, um die Haare am Po zu entfernen. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile:
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Rasur | Schnell, schmerzlos, einfach | Kurze Haltbarkeit, Stoppeln, Verletzungsrisiko |
| Waxing | Längere Haltbarkeit (3-4 Wochen), Haare wachsen spärlicher nach | Schmerzhaft, erfordert Übung, Risiko von eingewachsenen Haaren |
| Sugaring | Ähnlich wie Waxing, oft weniger schmerzhaft | Erfordert Übung, Risiko von eingewachsenen Haaren |
| Enthaarungscreme | Schmerzlos, einfach anzuwenden | Kann Hautreizungen verursachen, nicht für jeden geeignet |
| Laser-Haarentfernung | Dauerhafte Haarentfernung, keine Stoppeln | Kostenintensiv, mehrere Sitzungen erforderlich, nicht für jeden Hauttyp geeignet |
| Nadelepilation | Dauerhafte Haarentfernung | Schmerzhaft, zeitaufwendig, kostspielig |
Genau wie die Haare an der Vulva lassen sich Haare in der Po-Ritze besonders schnell und effektiv mit dem Nassrasierer entfernen. Dabei solltest du aber besonders vorsichtig sein, denn die Haut rund um und direkt am After ist extrem empfindlich und kann leicht verletzt werden, hinzu kommt die eingeschränkte Sicht. Am besten nimmst du dir für die Rasur also etwas Zeit und startest die Prozedur mit einem heißen Bad oder Dusche. Die warmen Dämpfe erwärmen die Haut, die Poren öffnen sich, die Härchen treten hervor, werden weicher und können von der Klinge des Rasierers besonders gut erfasst werden. Die verminderte Reibung beugt außerdem Rasierpickel vor. Um gut arbeiten zu können, am besten eine Hand dazu verwenden, die Pobacken etwas zu spreizen und dann vorsichtig, in Wuchsrichtung der Härchen vorgehen. Das strapaziert die ohnehin empfindliche Haut der Region weniger. Auch Rasierschaum oder Duschgel ist zu empfehlen, um weniger Reibung mit den Rasierklingen zu erzeugen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kann außerdem ein Spiegel helfen, um den Blick auf die Intimzone freizulegen.
Die Nachteile der Intimrasur: Die Härchen werden nur temporär entfernt und wachsen schnell wieder nach. Eine Behandlung mit Wachs oder einer zähflüssigen Zuckerpaste mag vielleicht mehr Aufwand und leichte Schmerzen bedeuten, kann hier aber ein längerfristiges Ergebnis von mehreren Wochen liefern. Die Härchen werden nämlich nicht nur abgeschnitten, sondern samt Wurzeln aus der Haut entfernt. Für die Behandlung raten wir zu einem Besuch im Kosmetikstudio, wer allerdings Geld sparen will, kann die Prozedur auch auf eigene Faust durchführen. Dafür am besten in der Hock-Position und mit einem Spiegel arbeiten. So behältst du den Überblick und verletzt die empfindliche Haut der Intimzone nicht. Die Wachs- oder Zuckermasse dann vorsichtig auftragen, kurz einwirken lassen und ohne Zögern schnell abziehen. Wichtig bei dieser Methode ist, das Risiko auf eingewachsene Härchen und Entzündungen zu berücksichtigen. Um diese zu vermeiden, empfiehlt sich, vor der Waxing- oder Sugaring-Behandlung ein warmes Bad zu nehmen, um die Hautporen zu öffnen sowie ein Peeling, um abgestorbene Hautschüppchen und junge Härchen zu entfernen. Diese können die Poren nach der Haarentfernung nämlich verstopfen und für die typischen Entzündungen sorgen. Nach der Behandlung muss man die Haut außerdem kühlen, am besten durch Pflegeprodukte mit dem natürlichen Wirkstoff Aloe Vera. Auch regelmäßige Peelings nach der Behandlung vermeiden unschöne Pickel am Po durch eingewachsene Härchen.
Eine dauerhafte Methode, um Po-Haare zu entfernen, ist die Nadelepilation, auch Elektro-Epilation genannt. Die Behandlung wird von einem Dermatologen durchgeführt und eignet sich am besten bei feinen und hellen Härchen. Wer also eher dunkle und dichte Haare am Allerwertesten bemerkt, sollte sich besser für eine andere Methode entscheiden. Und so funktioniert die Nadelepilation: Durch feinste Nadeln, die bis zur Wurzel der einzelnen Härchen dringen, wird ein Stromimpuls in die Haut gesandt, der die Haarfollikel komplett zerstört. Das bestehende Haar wird anschließend mit einer Pinzette entfernt, neue Härchen wachsen nicht mehr nach. Zwar kann es nach der Behandlung zu Schwellungen, Rötungen und kleinen Krusten kommen, doch bleiben keine dauerhaften Narben. Der Nachteil: Da durch diese Form der Haarentfernung nur sehr wenige Härchen auf einmal entfernt werden können und es mehreren Sitzungen bedarf, ist die Behandlung leider sehr kostspielig. Für eine Behandlung muss man nämlich bereits mit einem Preis zwischen 60 und 120 Euro rechnen.
Egal ob Laser oder IPL-Methode, Lichtimpulse sorgen für eine zielgenaue Anwendung, die die Haarfollikel zerstören und das Haarwachstum langfristig unterbinden. Auch für den Po eine super Alternative, da ständiges Rasieren und Waxing-Behandlungen die Haut strapazieren und sogar zu Verletzungen führen können. Zwar sind Laser-Behandlungen beim Dermatologen einige hunderte Euro teuer, dafür wachsen die Härchen ganz bestimmt nicht so schnell nach. Genau wie bei der Nadelepilation kommt es kurz nach der Behandlung zu Rötungen und Schwellungen, doch diese klingen schnell ab und hinterlassen keine Narben. Geräte mit IPL-Läser gibt es übrigens auch für Zuhause - die Po-Haare müssen dafür erst abrasiert werden, danach kann das sanfte Laser-Licht bis zur Haarwurzel dringen und diese zerstören. Die Methode soll zwar rund 75 Prozent der Härchen entfernen, die Lichtimpulse dringen allerdings nicht so tief ein, wie beim Profi-Laser.
Besonders Triathleten, die noch nicht so viele Radkilometer gesammelt haben, kennen die Fragen um schützende Hautpflege. Sehr leicht ist die Haut nach kurzer Zeit im Sattelbereich gereizt, wund und rissig. Damit euch das nicht passiert, hier ein paar Tipps zur vorbeugenden Hautpflege fürs liebe Sitzfleisch:
Wenn Ihr konsequent Hautschutz anbringt, werdet Ihr mit der Haut selbst keine großen Sorgen haben. Auch durch den Druck auf das Gewebe im Sitzbereich selbst kann es zu unangenehmen „Rückmeldungen“ kommen. Dies ist nicht von einer Hautläsion (Läsion = Verletzung), sondern wie bei einem beginnenden Dekubitus (Druckgeschwür) im Gewebe in den tieferen Schichten. Hört gut in Euch rein und fangt langsam an die Ausfahrten zu verlängern. Ist dann doch passiert, was man zu vermeiden versuchte, empfehlen sich Sitzbäder mit Kamillen- oder Eichenrinden Extrakt. Als Wundpflege könnte man zum Beispiel mit Bepanthen antiseptische Wundcreme pflegen. Eine gute Apotheke kann Euch eingehend beraten. Deckt Euch am besten vor dem Trainingslager entsprechend ein.
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