Anders als häufig angenommen, beginnt Haarausfall nicht nur mit dem Zurückgehen der Haarlinie. Auch innerhalb der sichtbaren Haarfläche fallen mehr und mehr Haare aus. Das Ergebnis ist zunehmend dünneres und schütter wirkendes Haar.
Sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist der Haarausfall in ca. Der Begriff Androgenetische Alopezie bedeutet frei übersetzt „Haarausfall durch männliche Hormone“. Die Haarwurzeln entwickeln eine Überempfindlichkeit gegenüber Dehydrotestosteron (DHT), das aus dem körpereigenen Hormon Testosteron stammt. DHT verkleinert dabei die Haarfollikel. Mehr als die Hälfte aller Männer leidet an Haarausfall.
Es gibt jedoch Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken und die Haargesundheit zu fördern. Eine davon ist die Nutzung von Arginin. Im Folgenden werden wir die Wirkung von Arginin auf die Haare genauer betrachten.
Arginin ist ein körpereigener Baustoff und besitzt zweifache Wirkung: Zum einen bildet er als natürlicher Proteinbaustein das Fundament des Haares und zum anderen fördert er als wichtiger Energielieferant Wachstumsvorgänge und Regenerationsprozesse. Der Buchstabe „L“ vor Arginin bezieht sich auf die räumliche Anordnung der Moleküle, aus denen die Aminosäure besteht. Es gibt eine L-Form und eine D-Form. "L" steht dabei für laevus (lateinisch für links). "D" steht für dexter (lateinisch für rechts). Bei Aminosäuren kann nur die L-Form dem Organismus nützen, nicht aber die D-Form.
L-Arginin ist eine nicht-essentielle Aminosäure. Das bedeutet, unser Körper kann die Aminosäure zur Not auch selbst herstellen. Besonders in Zeiten höchster Anspannung, bei körperlichem und psychischem Stress, nach Krankheit oder in Phasen ausgeprägten Trainings kann es passieren, dass die Aminosäure teilweise fehlt und infolgedessen die Leistung - ganz egal, wo sie gefordert wird - abnimmt.
Aminosäuren spielen eine wesentliche Rolle für die Gesundheit und das Wachstum der Haare. Haare bestehen hauptsächlich aus Keratin, einem Protein, das aus verschiedenen Aminosäuren aufgebaut ist. Diese Aminosäuren sind für die Struktur, Stärke und das Wachstum der Haare unentbehrlich. Eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Aminosäuren durch die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel kann die Haarqualität verbessern und Haarausfall vorbeugen.
Hier sind einige der wichtigsten Aminosäuren, die für gesunde Haare relevant sind:
Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die die Blutzirkulation in der Kopfhaut verbessert und somit das Haarwachstum fördert. Es ist auch an der Produktion von Stickstoffmonoxid beteiligt, einer Verbindung, die die Blutgefäße erweitert und eine bessere Nährstoffversorgung der Haarfollikel ermöglicht.
Damit Haare und Wimpern natürlich gesund und kraftvoll erscheinen, ist eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung notwendig. In ausgewählten lavera-Produkten setzen wir daher auf die natürlich vorkommende Aminosäure Arginin. Arginin ist der natürliche Wimpern-Booster! Es handelt sich hierbei um eine sogenannte semi-essentielle Aminosäure. Aminosäuren sind die Proteinbausteine unserer Haut sowie unserer Haare. Natürlich schön: In einigen lavera Mascaras sorgt Arginin für geschmeidige Wimpern und wirkt zudem antistatisch. Die wertvolle Aminosäure schenkt deinen Wimpern mehr Volumen und zarten Glanz.
Arginin in Wimpernseren kann das Wimpernwachstum fördern.
Erblich bedingtem Haarausfall ist nur schwer vorzubeugen, weil er genetisch vorprogrammiert ist, ABER: Die Crisan Wirkformel bei Haarausfall erhöht bei täglicher Anwendung signifikant die Arginin-Konzentration im Haar. Unabhängig von der Haarlänge kann man mit der richtigen Haarpflege vorbeugen, zum Beispiel mit der Crisan Wirkformel bei Haarausfall.
Mangelerscheinungen können zum Haarausfall führen. Dem kann man aber mit einer ausgewogenen Ernährung und der richtigen Haarpflege entgegen wirken.
Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Proteinen und speziell an diesen Aminosäuren ist, kann die Haargesundheit unterstützen. Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Soja und andere Proteinquellen sind reich an Aminosäuren. Für Personen, die nicht ausreichend Aminosäuren durch ihre Ernährung aufnehmen, können Nahrungsergänzungsmittel eine wertvolle Unterstützung bieten.
L-Arginin kommt natürlicherweise in proteinreichen Nahrungsmitteln wie Hülsenfrüchten, Nüssen, Ölsaaten und auch in Fleisch vor. L-Arginin-Spitzenreiter sind Kürbiskerne (5137 mg Arginin pro 100 g), was fast der vierfachen Menge des Arginingehalts in Fleisch entspricht (1430 mg pro 100 g, z. B. in Rindfleisch).
Hier ist eine Tabelle, die den Arginin-Gehalt in verschiedenen Lebensmitteln vergleicht:
| Lebensmittel | Arginin-Gehalt (mg pro 100g) |
|---|---|
| Kürbiskerne | 5137 |
| Walnüsse | 1700 |
| Rindfleisch | 1430 |
Wenn Sie Kürbiskerne nicht so gerne aus der Hand knabbern mögen, können Sie daraus auch äußerst köstliche Gerichte zubereiten, z. B. ein Hummus aus Kürbiskernen. Oder Sie backen unser Kürbiskernbrot, das auch Walnüsse enthält, die ebenfalls gute Arginin-Lieferanten sind (1700 mg). Auch in die Rezepturen von gesunden Süßigkeiten, wie Nuss- und Fruchtriegeln können Sie ganz einfach Kürbiskerne dazu geben, wie z. B. unsere selbst gemachten Müsliriegel.
Wenn Sie generell Ölsaaten, Nüsse und Hülsenfrüchte nicht so häufig essen, bietet sich eine argininreiche Nahrungsergänzung an, z. B. mit rein pflanzlichen Proteinpulvern - Erbsenprotein, Lupinenprotein, Hanfprotein und Reisprotein - die reich an L-Arginin sind und sich daher gut als Nahrungsergänzung für Leute eignen, die ihre Arginin-Versorgung aufpeppen möchten. Wenn Sie Ihr Proteinpulver von einem anderen Hersteller beziehen, können sich die Werte unterscheiden.
Zur Leistungssteigerung wird im Allgemeinen eine Dosis von täglich 1000 bis 2000 mg empfohlen (kurweise).
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Haarausfall und Haarprobleme auch durch andere Faktoren wie genetische Veranlagung, hormonelle Ungleichgewichte, Stress und Krankheiten beeinflusst werden können.
Die Tatsache, dass man Haare verliert bedeutet nicht, dass man etwas verkehrt gemacht hat oder frühzeitig dagegen etwas hätte machen können. Beim Einmassieren des Shampoos werden Haare mit herausgezogen, aber nur die, die ohnehin bald ausgefallen wären. Ein Verlust von 100 Haaren am Tag ist völlig normal.
Da die Haarlänge keinen Einfluss auf den Haarausfall hat, sondern dieser an den Haarwurzeln entsteht, kann man durch regelmäßiges Haareschneiden nicht vorbeugen.
tags: #Arginin #Haare #Wirkung
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