Arganöl zählt zu den kostbarsten Ölen der Welt. Wie passend, dass es auch als flüssiges Gold bezeichnet wird. Nicht zuletzt wegen seiner aufwendigen Herstellung hat es diesen Namen verdient. Noch viel wertvoller machen das Öl aber seine Einsatzmöglichkeiten: Es schmeckt nicht nur in der Küche hervorragend, sondern wird auch seit Jahrhunderten als Schönheitselixier genutzt.
Vor allem für die Haare bringt es Schwung und Glanz - etwa als reines Öl oder Shampoo. Aber wie wendet man das Beauty-Elixier richtig an? Kommt Arganöl in trockene oder nasse Haare? Und was macht das Öl eigentlich so besonders? Wir erklären, wie man das reichhaltige Arganöl in die persönliche Haarpflege-Routine integriert und welche Inhaltsstoffe den marokkanischen Produkt-Schlager auszeichnen.
Das begrenzte Anbaugebiet - und die damit einhergehende Beschränkung der Ertragsmenge - sowie die spezielle Verarbeitung, die auf viel Handarbeit angewiesen ist, erklären den nicht gerade niedrigen Preis eines guten Arganöls. Allerdings benötigt man eh nur eine sehr geringe Menge für die eigene Beautyroutine - wenige Tropfen reichen meist schon aus. Hat man sich also einmal ein passendes Arganöl zugelegt, hat man bei der richtigen Anwendung sehr lange seine Freude an dem Produkt. Zumal Arganöl für die Haare bei korrekter Lagerung bis zu zwei Jahre haltbar ist.
Wer Arganöl für die Haarpflege verwenden möchte, sollte auf ein reines Öl in Bio-Qualität setzen. Durch die Kaltpressung behält das Arganöl alle wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren bei. Zudem kommt es gänzlich ohne Zusatzstoffe aus. Dadurch ist es nicht nur eins der besten Produkte für die Haare, sondern eignet sich auch für die Hautpflege. Auch die vielen positiven Amazon-Rezensionen sagen dem reinen Arganöl eine besonders pflegende Wirkung für Haare und Haut nach.
Es gibt verschiedene Arten, wie Arganöl als Haar-Anwendung genutzt werden kann. Für eine besonders intensive Pflege verwendet man es in seiner reinen Form: als Öl ohne Zusatzstoffe. Es wird nach der Haarwäsche mit den Händen ins handtuchtrockene Haar einmassiert. Das Öl am besten vorher in den Handflächen anwärmen und dann gleichmäßig in den Längen und Spitzen verteilen. Danach das Haar wie gewohnt trocknen und stylen - oder das Haaröl über Nacht einwirken lassen, um spröde Spitzen zu verabschieden.
Sie können das reine Haaröl nach dem Haarewaschen direkt in die Längen einmassieren. Für eine intensive Pflege für Haar und Kopfhaut können Sie es auch vor dem Zubettgehen am Ansatz nutzen. So eine Arganöl-Haarmaske beruhigt eine juckende, trockene Kopfhaut und stärkt die Haarwurzeln im Schlaf.
Egal, ob pur, als Shampoo oder Serum: Das Öl der Argan-Frucht entfaltet seine Wirkung auf unterschiedliche Weise. Je nach Haartyp bzw. Haarproblem kann eine andere Anwendung sinnvoll sein. Wir stellen die sechs besten Produkte mit marokkanischem Arganöl vor.
Shampoos mit Arganöl sind der Klassiker für gesundes Haar. Sie können täglich und von jedem Haartyp verwendet werden. Die Produkte spenden enorm viel Feuchtigkeit und machen brüchiges Haar widerstandsfähiger. Die Anwendung ist außerdem super einfach und erfolgt wie gewohnt unter der Dusche in wenigen Minuten.
Die ideale Ergänzung zum Shampoo mit Arganöl? Ist ein Conditioner mit dem marokkanischen Elixier. Vor allem bei strapazierten, dünnen Haaren sorgt er für eine Extraportion Feuchtigkeit, macht die Strähnen leichter kämmbar und zähmt Frizz.
Die Pflege-Spülung wird wie gewohnt nach dem Arganöl-Shampoo ins nasse Haar einmassiert und muss kurz einwirken, bevor man sie auswäscht. Alternativ können Sie sich auch für einen Leave-in-Conditioner entscheiden, der ins feuchte Haar eingearbeitet wird und nicht ausgespült werden muss.
Sie haben strapaziertes Haar, das häufig gefärbt wird und sich sehr trocken anfühlt? Dann sollten Sie neben Shampoo und Spülung regelmäßig auf eine Haarkur setzen. Eine Arganöl-Haarmaske ist hier optimal, denn sie stärkt die Haarstruktur, sorgt für einen seidigen, natürlichen Glanz und beugt Haarausfall und Haarbruch vor.
Eine reichhaltige Haarkur mit Arganöl wird ins nasse Haar einmassiert und sollte dann zwischen zehn und zwanzig Minuten einwirken. Am Ende der Anwendung die Maske mit lauwarmem Wasser gründlich ausspülen. Alternativ können Sie die Haarkur auch über Nacht einwirken lassen und sich am nächsten Morgen über weiches Haar freuen.
Arganöl ist in zahlreichen Haaröl-Produkten zu finden. In Kombination mit anderen natürlichen Ölen ist das ein tolles Treatment für glanzloses Haar, denn Haaröle umhüllen spröde Längen mit einem tollen Schimmer und verleihen ihnen ein federleichtes, seidiges Finish. Und auch auf eine juckende Kopfhaut haben Haaröle eine positive Wirkung und können trockene Schuppen eliminieren. Wir massieren dafür einfach nachts ein paar Tropfen am Ansatz ein.
Es enthält zusätzlich feuchtigkeitsspendende Aloe vera und ist mit Vitamin E angereichert. Es ist die perfekte Wahl für dünnes, kraftloses Haar - bestätigen auch die unzähligen positiven Bewertungen.
Probleme beim Haarekämmen? Dann raten wir zu einem pflegenden Spray, das beim Entwirren und Zähmen der Längen hilft. Seidigen Glanz gibt's inklusive. Viele Produkte besitzen außerdem einen UV-Schutz und eignen sich für Hitzestylings mit Glätteisen, Lockenstab und Co. Pluspunkt: Die Sprays können im nassen sowie trockenen Haar verwendet werden.
Pures Arganöl ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen, die ihm seine positiven Eigenschaften verleihen. Es wird also nicht umsonst als echter Beauty-Helfer angepriesen. Das sind die wichtigsten Wirkstoffe:
Wichtig: Damit die Arganöl-Anwendung im Haar möglichst effektiv ist, sollten Sie gleich in ein reines Öl investieren. Hierin sind nämlich keine Stoffe enthalten, die die Wirkung dämpfen könnten wie etwa Alkohol, Parfum oder Silikone. Mit Arganöl angereicherte Pflegen sind hingegen eine gute Ergänzung, wenn man etwa spezielle Haar- oder Kopfhautprobleme angehen möchte.
Das wertvolle Öl ist dank seiner Inhaltsstoffe nicht nur ein echter Haar-Booster, sondern spendet auch der Haut enorm viel Feuchtigkeit. Es wird daher auch als Anti-Aging-Mittel in der Hautpflege hoch gelobt und zur Behandlung von trockener Kopfhaut empfohlen. Einfach ein paar Tropfen in die Kopfhaut einmassieren und einwirken lassen. Spezielle Shampoos lindern zudem Schuppen und verhindern deren Neubildung.
Eine gesunde Kopfhaut und starke Haarwurzeln sind die Basis für eine volle Mähne. Da die Arganöl-Anwendung im Haar für Feuchtigkeit und Schutz sorgt, kann sie also auch Haarausfall vorbeugen und das Wachstum anregen. Dafür sorgen etwa die kräftigenden Wirkstoffe wie der hohe Vitamin-E-Gehalt und die Antioxidantien. Gut eignen sich Arganöl-Shampoos sowie Seren für die Kopfhaut.
Aber: Haarausfall kann viele Gründe haben. Die Behandlung mit Arganöl (Shampoos) ist also nicht in jedem Fall sinnvoll und sollte im Zweifel mit einem Arzt abgeklärt werden.
Kleiner Tipp: Das Öl ist in seiner Wirkung nicht nur für das Haar, sondern auch für das Gesicht eine optimale Pflege. Denn seine Antioxidiantien machen das Öl zu einem perfekten Anti-Aging-Produkt. Durch die natürlichen Inhaltsstoffe wird bei regelmäßiger Anwendung die Haut mit Elastizität und Feuchtigkeit versorgt und dabei werden Fältchen reduziert.
Arganöl - oder auch Argania Spinosa Kernel Oil - wird aus den fettreichen Kernen der gelblichen Frucht des Arganbaums gewonnen. Dieser gehört zu den ältesten Bäumen unserer Erde und ist heute nur noch im Südwesten Marokkos zu finden, weshalb das Gebiet von der UNESCO zum geschützten Biosphärenreservat erklärt wurde.
Das goldgelbe Öl mit nussigem Duft ist aber nicht nur selten, auch seine Herstellung ist besonders aufwendig. Für einen Liter Öl müssen nämlich die Samen von mindestens 30 Kilogramm Früchten per Hand verlesen und anschließend gepresst werden.
Inzwischen haben zahlreiche Studien die Wirksamkeit des sogenannten "Gold aus Marokko" bestätigt. Kein Wunder bei den Inhaltsstoffen! Dazu später mehr. Arganöl trägt seinen Spitznamen nicht umsonst. Denn noch heute wächst der Arganbaum, dessen Früchte im Inneren die Samen, sogenannte Amandons, tragen, nur in einem ganz bestimmten, von der UNESCO geschützten Gebiet im Süden Marokkos.
Arganöl wird in mühsamer Handarbeit aus den fetthaltigen Samen der Früchte des Arganbaumes gewonnen, der nur noch in einem von der UNESCO geschützten Gebiet im Süden Marokkos wächst. Das begrenzte Anbaugebiet und die strengen Beschränkungen zur erlaubten Erntemenge erklären den recht hohen Preis pro Liter. Aber: Aufgrund der hohen Wirksamkeit benötigt man für die Haarpflege nur wenige Tropfen.
Wie du siehst, hat Arganöl für die Haare sehr vielseitige Effekte.
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