Arganöl für Haare: Test, Vergleich und Anwendung

Arganöl, auch bekannt als das "flüssige Gold Marokkos", gilt als wertvolles Naturprodukt und eignet sich zur Pflege verschiedener Haar- und Hauttypen. Es wird aus den Früchten des Arganbaums gewonnen, der nur im Südwesten Marokkos wächst.

Arganöl wird in erster Linie für die Haarpflege verwendet, es eignet sich allerdings auch zur Haut- und Kopfhautpflege, als Make-up-Entferner, Körper-, Massage- und Badeöl oder zur Nagel- und Lippenpflege. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen es zu einem beliebten Beauty-Tipp.

Models, Stars und Influencer schwören auf Arganöl für Haare. Aber hält es wirklich all das, was es verspricht? Wir haben uns die Wirkungsweise genauer angesehen und das beste Arganöl für Haare sowie Arganöl-Haarpflege für dich gefunden.

Was ist Arganöl?

Arganöl für Haare wird aus den Früchten des Arganbaums gewonnen, der nur an einem Ort der Welt wächst: Im Südwesten von Marokko. Arganöl ist das kaltgepresste Öl aus den Samenplättchen der Arganbeeren, welche am Arganbaum (lat. Argania spinosa) wachsen und in Marokko heimisch sind.

Dort wird es in jahrhundertealter Tradition hergestellt und als kostbares Pflegeöl für die äußere Anwendung auf Haut und Haaren eingesetzt.

Arganöl wirkt:

  • Entzündungshemmend
  • Antimikrobiell
  • Antifungal
  • Erhöht die Elastizität von Haut und Haaren
  • Hautstraffend (Anti-Aging-Effekt)
  • Talgregulierend

Arganöl – Alles, was du über seine Wirkung wissen solltest.

Ist Arganöl gut für die Haare?

Arganöl ist definitiv ein tolles Öl für strapaziertes Haar und trockene Haut. In Arganöl sind wertvolle Fettsäuren und Antioxidantien enthalten, die den Haaren einen frischen Glanz verleihen sollen. Das enthaltene Tocopherol soll sich außerdem positiv auf das Haarwachstum auswirken und die Haarwurzeln stärken.

Das besondere Fettsäuremuster des Öls glättet empfindliche Haarfasern sofort und macht sie weicher und geschmeidiger. Arganöl bringt also viele Vorteile mit sich. Und zwar ganz ohne Chemie!

Seine positiven Eigenschaften zieht es aus diesen Wirkstoffen:

  • Vitamin E (Tocopherol): Das starke Antioxidans beruhigt Irritationen, mildert Juckreiz und stärkt die Hautbarriere. Auch als Haarpflege erhöht es die Elastizität der Haarfaser und kann den Schutz vor UV-Strahlung erhöhen.
  • Essenzielle Fettsäuren: Arganöl ist reich an zweifach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren. Die Linolsäure hält Haare elastisch und erhöht den Glanz. Omega-3-Fettsäuren ist jedoch kaum erhalten, was die Haarpflege jedoch nicht vermindert.
  • Phytosterine: Lindert Juckreiz und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt in der Hautbarriere.

Arganöl hilft bei:

  • Trockenen und strapazierten Haaren: Arganöl ist vor allem bei strapazierten und trockenen Haaren empfehlenswert. Wenn die Längen und Spitzen trocken sind, wird das tägliche Bürsten zur Herausforderung. Die Haare verkletten und verknoten.
  • Aufgestellter Schuppenschicht: Bei strapazierten Haaren liegt die natürliche Schuppenschicht der Haare nicht mehr glatt an, wie bei gesunden Haaren. Sie ist aufgestellt. Arganöl führt dazu, dass die Schuppenschicht der Haare wieder ganz glatt anliegt.
  • Glanzlosem Haar: Dadurch, dass Arganöl die Schuppenschicht der Haare versiegelt, kannst du dich über mehr Glanz freuen.
  • Spliss: Spliss entsteht immer dann, wenn es den Spitzen an Feuchtigkeit fehlt. Die Haarfasern sind nicht mehr elastisch genug, um äußeren Einflüssen stand zu halten. Die Spitze spaltet sich auf. Das sieht nicht nur unschön aus - es ist auch gefährlich für dein Haar. Arganöl schützt die empfindlichen Haarfasern vor dem Austrocknen. Das leichte Öl legt sich wie ein Film um jedes einzelne Haar und macht es robuster.
  • Frizz: Kennst du das? Manchmal sehen die Haare total krisselig aus. Frizz entsteht häufig durch trockene Haare und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Arganöl wirkt nicht nur sofort gegen vorhandenen Frizz - es beugt auch neuen Frizz vor.
  • Starren, spröden Längen: Starre, spröde Längen, die an Stroh erinnern? Wer regelmäßig Arganöl anwendet, darf sich über eine weichere und geschmeidigere Mähne freuen. Denn Arganöl schenkt starren, ausgetrockneten Haaren neue Flexibilität.
  • Brüchigen Haaren: Brüchige Haare brauchen eine reichhaltigere Pflege, welche die störrischen Haarfasern glätten kann.

Die besten Arganöle für die Haare im Vergleich

Arganöl für die Haare ist super beliebt. Kein Wunder, dass zahlreiche renommierte Marken für Haarpflege sie als Hauptwirkstoff in ihre Produkte geben oder ihre Bestseller damit verfeinern. Damit du hier Überblick behältst, haben wir die besten Arganöl-Haarpflege zusammengestellt. In unserer Bestenliste findest du Arganöl pur für die Haare, Arganölmasken, Shampoos und exklusive Spitzenpflege.

Hier ist ein Vergleich einiger der besten Arganöle für die Haare:

Position Modell Preis ca. Verpackung Bio Lieferzeit Vorteile
Platz 1 Bionoble Arganöl Bio ca. 14 € Glasflasche Ja Sofort lieferbar Einfache Dosierung mit Hilfe einer Pipette
Platz 2 Moroccanoil Oil Treatment ca. 15 € Plastikflasche Nein Sofort lieferbar Optischer Glanzboost für Haare
Platz 3 Souk du Maroc Marrakesch Arganöl pure ca. 27 € Glasflasche Ja Sofort lieferbar Reines Naturprodukt
Platz 4 Primavera Arganöl ca. 14 € Glasflasche Ja Sofort lieferbar Unkomplizierte Verteilung
Platz 5 Plobrt Bio Arganöl ca. 14 € Glasflasche Ja Sofort lieferbar Reinheitsgrad von 100% Arganöl

Weitere Empfehlungen:

  • Preis-Leistungs-Sieger: Naissance Bio Arganöl, 50 ml
  • Bio-Arganöl für Haare: Kaltgepresstes Öl von Bionoble Naturkosmetik
  • Satin Naturel pures Arganöl: Ideal als Zusatz in einer selbstgemachten Arganöl-Haarmaske
  • OGX Arganöl Haarpflege: Argan-Shampoo, Conditioner, Haarkur
  • Coco & Eve Haarkur mit Arganöl: Intensiv feuchtigkeitsspendende und nährende Arganöl-Haarkur
  • Nuxe Trockenöl mit Arganöl: Eine Mischung aus sieben Pflegeölen für Körper, Gesicht und Haare

Anwendung von Arganöl für Haare und Haut

Arganöl kannst du super vielseitig in der Haar- und Hautpflege einsetzen. Hier ein paar Vorschläge zur Anwendung:

  • Arganöl für die Kopfhaut: Leidest du vermehrt unter Haarausfall oder Schuppen, kannst du pures Arganöl auf die Kopfhaut geben. Nimm ein paar Tropfen und massiere es direkt in den Ansatz. Lasse es möglichst zehn bis zwanzig Minuten einwirken und spüle es mit Shampoo aus. Das wertvolle Öl stimuliert die Haarwurzel und beruhigt die angegriffene Haut.
  • Arganöl-Haarkur: Verfeinere deine normale Haarkur oder deinen Conditioner mit etwas Öl, wann immer du eine Extraportion Pflege benötigst. Trockenes Haar verwandelt sich im Nu in eine geschmeidige und seidige Haarpracht.
  • Intensivpflege von trockenen Hautstellen: Raue Ellbogen oder rissige Lippen? Ein wenig reines Arganöl in der Bodylotion kann wahre Wunder bewirken.

Weitere Tipps:

  • Verteilen Sie das pure Arganöl vor der Haarwäsche auf der Kopfhaut und massieren Sie es ein. Lassen Sie das Öl circa 30 Minuten unter einem Handtuch einwirken. Anschließend können Sie die Haare waschen.
  • Arganöl eignet sich auch als Haarkur. Verteilen Sie nach der Haarwäsche einfach etwas Arganöl im Haar, umwickeln Sie es mit einem Handtuch und lassen Sie es über Nacht einziehen.
  • Verwenden Sie am besten kalt gepresstes Bio-Arganöl.
  • Wir empfehlen dir die Anwendung von Arganöl als Leave-in Pflege. Bitte nur auf die Längen und Spitzen geben - sonst liegt der Ansatz platt auf.

Das richtige Haaröl & die richtige Menge

Haaröl kann sprödes, strapaziertes, brechendes Haar pflegen. Und es hilft beim Frisieren von schwer zu bändigenden Frisuren. Aber: Oft bleibt ein öliger Glanz nach der Anwendung am Haar - das kann aussehen, als hätte man ungewaschenes, fettiges Haar.

Das liegt mitunter an der Haarstruktur. So beschwert ein sehr reichhaltiges Basisöl feines Haar, erklärt die Zeitschrift ÖKO-TEST (Ausgabe 2/2022). Vor allem hier, aber auch bei anderen Haarstrukturen sei es daher sinnvoll, sich an jede neue Haaröl-Marke erst mal heranzutasten: Erst man nur zwei, drei Tropfen in die Spitzen kneten und dann gegebenenfalls tropfenweise ausdehnen.

Außerdem raten die Experten, die Haar-Öle getestet haben, dazu, das Öl ins nasse Haar zu geben. Damit kann man dem Haar Glanz geben, Naturlocken definieren und glattes Haar vor dem Kräuseln schützen - also den sogenannten Frizz verhindern.

Ins trockene Haar gibt man das Haaröl erst zum Ende des Stylings. Aber hierfür sind nicht alle Haaröle gut geeignet.

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