Anti-Haarausfall Kapseln im Test: Was hilft wirklich?

Das Angebot an Mitteln gegen Haarausfall ist riesig: Shampoos, Medikamente, Nahrungsergänzung, Hausmittel und Therapien. Den Überblick zu behalten, ist schwierig. Viele freiverkäufliche Mittel versprechen Abhilfe bei Haarausfall. Doch was bringen sie wirklich? Wir stellen Ihnen verschiedene Optionen gegen Haarausfall im Vergleich vor.

Entscheidend ist, dass das Mittel an der richtigen Ursache ansetzt. Ob ein Haarausfall-Mittel wirksam ist, liegt maßgeblich daran, ob es an der richtigen Ursache ansetzt. Es ist auch nicht immer ratsam irgendwelche Wirkstoffe einzunehmen. Das Wichtigste für eine erfolgversprechende Therapie gegen Haarausfall ist es, die richtige Ursache zu finden und diese spezifisch zu therapieren. Dabei kann Ihnen zum Beispiel der Hausarzt, Dermatologe oder Haarchirurg helfen.

Etwa hundert Haare verlieren wir täglich, das ist ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung. Wobei 100 Haare am Tag normal sind - erst wenn die Zahl auffällig darüber liegt, solltest du dir Gedanken über Mittel und Wege gegen Haarausfall machen.

Ursachen von Haarausfall

Die mit Abstand häufigste Ursache für Haarausfall ist der erblich bedingte Haarausfall, der durch eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Geschlechtshormonen bedingt ist. Stress, bestimmte Medikamente oder eine Unterversorgung mit Nährstoffen können verantwortlich sein. Meist steckt bei Männern aber genetisch bedingter Haarausfall hinter der drohenden Glatze.

Wissenschaftler gingen lange davon aus, dass ein Zuviel des männlichen Sexualhormons Testosteron Auslöser wäre. Jetzt wurde herausgefunden, dass nicht Testosteron, sondern sein Abbauprodukt, das sogenannte DHT (Dihydrotestosteron) der Hauptverursacher des Haarausfalls ist.

Lagert sich DHT in den Haarfollikeln an, schrumpfen diese und verkümmern auf Miniaturgröße. Daraus folgt ein kürzerer Lebenszyklus der Haare und das neue Haar wächst nun dünner und weicher nach. Genau hier setzt die Mehrzahl neuer Anti-Haarausfall-Produkte an.

Verschiedene Autoimmunerkrankungen können ebenfalls zu Haarausfall führen. Am wichtigsten ist hier der kreisrunde Haarausfall, auch Alopecia areata genannt. Man erkennt ihn an kreisrunden, komplett kahlen Stellen auf der Kopfhaut. Er kann behandelt werden oder sistiert spontan - allerdings treten häufig Rezidive auf. Diffuser Haarausfall führt zu insgesamt ausgedünntem Haar, teils lokal betont.

Es gibt einige Autoimmunerkrankungen, die mit Haarausfall einhergehen oder sogar Haarausfall als Hauptsymptom haben (wie der kreisrunde Haarausfall). Da sich diese Erkrankungen je nach Ernährung verschlechtern können, wird vor allem im alternativmedizinischen Bereich eine entzündungshemmende Ernährung für Betroffene empfohlen. Als entzündungsfördernd und damit nicht empfehlenswert gelten Lebensmittel mit viel Zucker oder Weizen sowie künstlichen Farb- und Aromastoffen.

Verschiedene Faktoren können Haarausfall verursachen, darunter Genetik, Hormone und bestimmte Erkrankungen.

Medikamentöse Behandlungen

Minoxidil

Das Medikament Minoxidil zum Beispiel wird eigentlich als Mittel gegen Bluthochdruck eingesetzt. Der Wirkmechanismus ist noch nicht ganz klar. Möglicherweise wird die Haarwurzel besser durchblutet. Denkbar ist auch, dass die Neubildung von Blutgefäßen gefördert wird, wodurch diese durchlässiger werden und mehr Wachstums-Faktoren im Gewebe vorhanden sind. Beides kommt auch dem Wachstum der Haarwurzel zugute.

Minoxidil kann den Haarausfall verlangsamen, sodass sich eine Glatze nur verzögert ausbildet und regt zudem den Haarwuchs wieder an. Ein kosmetisch akzeptables Ergebnis findet sich allerdings nur bei etwa 10 bis 20 von 100 Behandelten. Wird das Mittel weggelassen, setzt der Haarausfall unvermindert wieder ein.

Systemische Nebenwirkungen treten durch die lokale Anwendung nahezu nie auf. Es kann jedoch zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Kopfhaut kommen, in Form von “Shedding”. Dabei handelt es sich um schockartigen Haarausfall. Diese Nebenwirkung kann ca. 4-6 Wochen nach Beginn der Anwendung und nach abruptem Absetzen des Medikaments auftreten. Ist ein Absetzen des Medikaments geplant, sollte die Anwendung über mehrere Wochen reduziert und ausgeschlichen werden.

Bei etwa einem von hundert Behandelten kann die Haut an der Stelle, an der das Mittel aufgetragen wurde, jucken, schuppen, sich röten oder entzünden. Minoxidil kann sich eventuell nachteilig auf Herz und Kreislauf auswirken, was insbesondere bei einer Langzeitbehandlung bedeutsam ist. Wenn das Mittel den Blutdruck senkt und Brustschmerzen, Schwindel, Schwächegefühl auftreten oder sich der Herzschlag beschleunigt, sollte die Behandlung abgebrochen werden.

Falls Sie das Medikament dennoch ausprobieren sollten, empfehlen wir die Anwendung des Mittels in Schaumform, da die Lösung zu einer Irritation der Kopfhaut führen kann.

Finasterid

Finasterid: Wir beobachten bei unseren Patienten unter Einnahme von Finasterid einen guten Effekt gegen erblich bedingten Haarausfall bei Männern. Es hemmt die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT).

Die wichtigsten Nebenwirkungen dieses DHT-Blockers sind depressive Verstimmungen sowie Störungen der Libido und Potenz. Stiftung Warentest betont, dass sowohl Finasterid als auch Minoxidil lediglich „mit Einschränkungen geeignet“ seien, um Haarausfall zu bekämpfen.

Inzwischen weiß man, dass Finasterid eine Reihe von Nebenwirkungen hervorrufen kann. Zu den häufigsten gehören sexuelle Störungen wie Libidoverlust und Erektionsprobleme, besonders in der Anfangszeit der Anwendung. Bei einer von hundert Personen kann es zudem zu einer Brustvergrößerung und Ejakulationsstörungen kommen. Selbst auf die Psyche kann sich Finasterid auswirken: Eine Untersuchung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat ergeben, dass Anwender der Tabletten Depressionen und suizidale Gedanken entwickeln können.

Finasterid vs Minoxidil: Die 2 BEKANNTESTEN Haarausfall-Mittel im Vergleich [Nebenwirkung & Kosten]

Shampoos und Tinkturen

Es gibt verschiedene Shampoos und Tinkturen gegen Haarausfall, die in der Apotheke oder im Supermarkt erhältlich sind. Beliebt sind Shampoos, die Koffein enthalten, zum Beispiel Alpecin oder Plantur 39. Koffein soll die Haarwurzeln stärken und die Wachstumsphase der Haare verlängern.

Shampoos oder Tinkturen mit Alfatradiol (zum Beispiel Ell-cranell) sind ebenfalls auf dem Markt erhältlich. Alfatradiol ist für die Behandlung von hormonell bedingtem Haarausfall bei Männern und Frauen zugelassen und kann helfen, den Haarausfall zu verlangsamen.

Zusätzlich gibt es verschiedene Öle und Tinkturen, meist mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Basilikum, Thymian oder Bambus, die auf die Kopfhaut aufgetragen werden können.

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen ist nur dann sinnvoll, wenn auch ein nachgewiesener Mangel eines Nährstoffs besteht. Manche Mittel können jedoch auch gefährlich werden, wenn man sie im Übermaß zu sich nimmt. Dazu gehören zum Beispiel Eisenpräparate. Auch manche Vitamine können im Überschuss zu einer Vitaminvergiftung führen, weil sie fettlöslich sind und sich daher im Körper einlagern.

Auch wenn man einen Nährstoffmangel eher in ärmeren Ländern erwartet, gehört er auch in Deutschland zu einer der wichtigsten Ursachen für Haarausfall. Vor allem Eisenmangel ist ein sehr häufiger Grund. Manche Menschen nehmen durch ihre Ernährung bestimmte Nährstoffe nicht ausreichend auf, zum Beispiel Vegetarier und Veganer. Andere haben einen deutlich erhöhten Bedarf, weil sie viele Nährstoffe benötigen, wie beispielsweise Sportler oder Schwangere.

Ist ein Nährstoffmangel die Ursache von Haarausfall, kann nach dem Ausgleichen des Mangels das Haarwachstum wieder normal einsetzen. Es kann das richtige Haarausfall Mittel sein, sollte aber nur nach Bestätigung des Mangels genutzt werden.

Unser Rat an Sie: Eine zielgerichtete Therapie bedarf einer eingehenden Diagnostik, daher sollten vor jeder Einnahme von Vitaminen und sonstigen Spurenelementen eine Blutuntersuchung durch den Arzt veranlasst werden. Erst bei bestätigten Mängeln, sollten die fehlenden Substanzen ausgeglichen werden.

Ob glanzloses, zu dünnes Haar oder Haarausfall: Diese Vitamine gegen Haarausfall können bei jedem Problem helfen. Eisenmangel und Vitamin-D-Mangel, fehlendes Vitamin B und Aminosäuren (Protein) gehören zu den häufigsten Ursachen von Haarausfall und Haarverlust. Etwaige Nährstoffmängel können durch eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sowie durch Nahrungsergänzungsmittel nachhaltig harmonisiert werden.

Entsprechend stecken die besten Vitamine gegen Haarausfall in Multivitaminpräparaten mit Vitamin D, Zink und dazu Eisen. Sie erhöhen zügig die Nährstoffversorgung und regenerieren die Haargesundheit. Sie unterstützen das Haarwachstum und beugen übermäßigem Haarausfall vor.

Lisa Caddy, Trichologin bei Philip Kingsley. "Eine Erhöhung dieser Werte bedeutet, dass mehr davon zur Verfügung stehen, was dem Nachwachsen des Haares zugutekommt, da die Wachstumsphase optimiert wird." Ausnahme: Auf genetisch bedingten Haarausfall, Alopecia kann wenig Einfluss genommen werden. Jedoch bei diffusem Haarausfall und kreisrunden Haarausfall darf von äußeren und organischen Ursachen ausgegangen werden.

Wenn es um Vitamine zur Förderung von Haarwachstum geht, dreht sich alles um Biotin. Denn: Der Körper ist auf Biotin oder Vitamin B7 angewiesen, um Keratin, das wichtigste Protein im Haar, herzustellen. Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff ist Eisen. Es ist zwar nicht möglich, den natürlichen Haarwuchs zu beschleunigen, aber Eisen kann zur Aufrechterhaltung eines normalen Haarzyklus beitragen. Um die Aufnahme von Eisen in unser Verdauungssystem zu erleichtern, ist die Erhöhung der Versorgung mit Vitamin C empfehlenswert sowie Folsäure und Zink.

Die besten Vitamine gegen Haarausfall im Überblick:

  • Biotin-Tabletten schnelleres Wachstum
  • Biotin-Gummies Wachstum + Vitamine
  • Haar-Vitamine dickeres Haar
  • Mit Kollagen
  • Stressbedingter Haarausfall
  • Bei Eisenmangel
  • Mit Folsäure
  • Haar-Vitamine-Mix Haarausfall reifes Haar
  • Haarwiederherstellung
Produktmodell Preis ca. Biotin Positiv Verfügbarkeit
Haar Vitamine von Vihado ca. 23 € 250 μg pro Kapsel Voller wichtiger Nährstoffe Gleich lieferbar
Haar-Vitamine von BIO-H-TIN ca. 33 € 50 μg pro Kapsel Starker Selengehalt Gleich lieferbar
Haar-Vitamine von SUPLINT ca. 19 € 5.000 μg pro Kapsel Viele Nährstoffe enthalten Gleich lieferbar
Haar Vitamine von Donivital ca. 26 € 2.500 μg pro Kapsel Reich an Biotin Gleich lieferbar
Hair Power von NaroVital ca. 25 € 2.500 μg pro Kapsel Reich an Biotin Gleich lieferbar

Hausmittel und alternative Behandlungen

Verschiedene Hausmittel gegen Haarausfall werden ebenfalls empfohlen. Beliebt sind hier insbesondere Apfelessig, Brennnesselextrakt, Kokosöl, Kaffee, Bier oder Arganöl. Was alle diese Mittel gemeinsam haben: Ein wissenschaftlich erwiesener Nutzen gegen Haarausfall besteht nicht. Dennoch können Sie damit ihren Haaren etwas Gutes tun. Sie können das Haar kräftiger und geschmeidiger machen und das Auftreten von Haarbruch und Spliss verringern.

Wer zusätzlich von Innen noch etwas für sich tun möchte: Haferflocken sollten regelmäßig im Speiseplan auftauchen, da sie viele für das Haarwachstum wichtige Nährstoffe enthalten. Da es sich allesamt um natürliche Mittel handelt, sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Aus der Alternativmedizin gibt es auch einige homöopathische Mittel, die gegen Haarausfall empfohlen werden. Dazu gehören Globuli mit Calcium Fluoratum, Deplhinium Staphisagria oder Selenium. Gegen kreisrunden Haarausfall soll Barium Carbonicum helfen, gegen Haarausfall in den Wechseljahren Sepia.

Einige Pflanzliche Mittel sind aufgrund von ihrer durchblutungsfördernden bzw. antientzündlichen Wirkung empfehlenswert. Die Kopfhautmassage ist primär gut zur Entspannung und kann nützlich sein, wenn Stress eine der Ursachen für Haarausfall ist. Außerdem wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, wodurch die Haarwurzeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Das kann unterstützend zur Kräftigung der Haare beitragen.

Weitere Tipps für gesunde Haare

Schon kleine Maßnahmen im Alltag können der Haargesundheit zuträglich sein und das Haar kräftigen.

Sogar die falsche Frisur kann zu Haarausfall führen. Dabei kommt es durch eine hohe Zugbelastung zu einem Ausfallen der Haare. Gefährdet sind vor allem Mädchen und Frauen, die häufig straffe Pferdeschwänze, Dutts oder Flechtfrisuren tragen. Aber auch enge Kopfbedeckungen können die Haarwurzeln schädigen wie Stirnbänder, Kopftücher oder Helme. Es kommt zu einem Haarausfall vor allem am Haaransatz an der Stirn und den Schläfen. Durch lockere Frisuren oder offene Haare lässt sich die Traktionsalopezie vermeiden.

Auch verschiedene Stylingprodukte und -methoden können das Haar stark beanspruchen. Vor allem Färben, Tönen oder Bleichen gehört dazu, ebenso ein heißer Fön, Glätteisen oder Lockenstab. Andererseits kann die richtige Frisur verstärkten Haarausfall gut kaschieren und das Haar voller wirken lassen. Bestimmt kann Ihr Friseur Ihnen helfen, den für Sie passenden Schnitt zu finden, um das noch vorhandene Haar schön zu präsentieren und von den lückenhaften oder dünner werdenden Stellen abzulenken.

Enge Frisuren und Kopfbedeckungen können zu Haarausfall führen.

Das Tragen von Extensions als modisches Accessoires, sei es an Wimpern oder Kopfhaaren, führt unausweichlich zu einer Entzündungen der Haarfollikel und permanentem Haarausfall.

Sport kann einen wichtigen Beitrag zur Haargesundheit leisten. Die stressreduzierende Wirkung des Sports senkt den Spiegel an Stresshormonen im Blut, die das Haar dünn und spröde machen können. Außerdem wird neben dem restlichen Körper auch die Kopfhaut besser durchblutet, wodurch Sauerstoff und Nährstoffe besser zu den Haarwurzeln gelangen können. Das Schwitzen beim Sport bewirkt, dass die Poren gereinigt und Toxine ausgeschwemmt werden. Die stressreduzierende Wirkung von Sport kann sich auch günstig auf Autoimmunerkrankungen wie den kreisrunden Haarausfall auswirken, da sich diese Krankheiten durch Stress verschlimmern können. Besonders gut tun Yoga oder Ausdauersportarten wie Laufen, Fahrradfahren oder Schwimmen. Als alleinige Therapie hilft Sport als Mittel gegen Haarausfall nicht, kann jedoch unterstützend wirken.

Sport sollte im Rahmen der körperlichen Ertüchtigung einen Ausgleich bringen, den Körper aber nicht zu sehr strapazieren.

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die Haargesundheit. Durch die Ernährung nimmt der Körper Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente auf, die für ein gutes Haarwachstum wichtig sind. Fehlen diese Stoffe, wird das Haar schnell dünn, brüchig oder fällt aus. Besonders betroffen sind Menschen mit Essstörungen, Vegetarier oder Veganer. Insbesondere verschiedene Vitamine und Eisen sind wichtig für das Haarwachstum.

Regenerative Therapien und Haartransplantation

Dazu steht zum Beispiel die PRP-Therapie zu Verfügung (PRP= Platelet Rich Plasma). Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und speziell aufbereitet, sodass ein Serum aus Blutplasma und Blutplättchen entsteht. Aus dem Bereich der Homöopathie kommt die Meso-Therapie infrage, bei der Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente oder homöopathische Mittel in die Kopfhaut injiziert werden.

Die regenerativen Ansätze sind zurzeit die wirksamsten Therapien gegen Haarausfall. Als primäre Therapie ist sie aber der falsche Ansatz, da sie den Haarausfall nicht stoppen kann.

Die Haartransplantation ist aus medizinischer Sicht das Ultima Ratio, also der letzte Ausweg. Es geht nicht darum den Haarausfall zu stoppen, sondern nur um eine Umverteilung von Haaren. Daher ist der Haarausfall vorher zwingen zu behandeln, mit effektiven Therapieformen. Wird zu früh transplantiert und der Haarverlust schreitet weiter fort, bleiben die transplantierten Stellen als behaarte Areale stehen und rundherum entstehen wieder kahle Stellen. Diese Methode ist durch die minimal-invasive Technik schonend, schmerzarm und geht nur selten mit relevanten Komplikationen einher. Ist das gesamte Kopfhaar ausgefallen, kommen noch Körperhaare als Spender in Betracht. Spenderhaare sind in der Anzahl limitiert und eine misslungene Haartransplantation lässt sich nur bedingt korrigieren. Daher sollten keine Experimente mit unerfahrenen Anbietern und Billiganbietern im Ausland gewagt werden.

Fazit

Als wichtigsten Punkt lässt sich festhalten: Ob ein Mittel gegen Haarausfall wirkt, hängt davon ab, ob die richtige Ursache gefunden wurde. Jedes Medikament und jede Therapie kann nur wirksam sein, wenn es für die vorgesehene Ursache eingesetzt wird. So lässt sich zum Beispiel eine Pilzinfektion der Kopfhaut nicht mit Antibiotika behandeln, ein Medikament gegen kreisrunden Haarausfall wird in der Regel nicht gegen erblich bedingten Haarausfall helfen. Auch das beste Mittel gegen Haarausfall hilft nicht, wenn es für die falsche Indikation eingesetzt wird.

Teilweise gibt es sogar verschiedene Kombinationen an Ursachen eines Haarverlusts. Das macht die Behandlung nochmals komplexer und sollte nur gemeinsam mit einem Experten angegangen werden.

Neben der spezifischen Therapie ist es immer empfehlenswert, allgemeine Maßnahmen wie gesunde Ernährung, Sport oder eine sanfte Haarpflege zu berücksichtigen, um die Haargesundheit weiter zu unterstützen.

Ein Wundermittel, das jede Form von Haarverlust zuverlässig behebt, gibt es leider noch nicht.

Nach der Ursachenfindung kann das richtige Haarausfall Mittel ausgewählt werden. Die Behandlung Ihres Haarausfalls wird nur dann erfolgreich sein, wenn vorher eine gezielte Diagnostik durchgeführt wurde und auch die richtige Ursache therapiert wird.

Für Sie als Patient ist es fast unmöglich, den Überblick über alle Therapieoptionen und Mittel gegen Haarausfall zu behalten. Deshalb wenden Sie sich frühzeitig an einen Experten für Haarausfall-Behandlungen in Berlin, zum Beispiel an das Zentrum für moderne Haartransplantation in Berlin.

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