Anselm Kiefer, geboren am 8. März 1945 in Donaueschingen, ist einer der bedeutendsten deutschen Künstler der Gegenwart. Sein Werk ist geprägt von einer tiefen Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, Mythologie und Poesie.
Haus Kiefer in Rastatt-Ottersdorf
Vor der alten Haustüre eine beachtliche Menschentraube, die Atmosphäre angespannt, erwartungsfroh: Am Sonntag, 27. April, öffnete das „Haus Kiefer“, wie das Elternhaus von Anselm Kiefer ab jetzt heißt, zum ersten Mal seine Türen für die Öffentlichkeit. Das Haus Kiefer, ein ehemaliges Schulhaus, wurde 1875 erbaut. Nachdem die Schule 1936 umzog, wurde das Gebäude in Lehrerwohnungen umgewandelt.
Anselm Kiefer, geboren 1945 in Donaueschingen, verbrachte einen Teil seiner Kindheit in diesem Haus, als sein Vater in Ottersdorf als Lehrer tätig war. 2019 erwarb Anselm Kiefer sein ehemaliges Elternhaus mit dem Ziel, es zu restaurieren und für Ausstellungen zugänglich zu machen.
Die Eröffnungsausstellung im Haus Kiefer präsentiert Werke aus den 1970er und 1980er Jahren, einer Zeit, in der Kiefer in seinen Ateliers in Hornbach und Buchen im Odenwald arbeitete. Zu den Schlüsselwerken der Ausstellung gehören bedeutende Arbeiten wie „Resumptio“ (1974), „Unternehmen ‘Hagenbewegung’ und Unternehmen ‘Wintergewitter’“ (1975), „Engel“ (1977) und „Dein aschenes Haar, Sulamith“ (1981). Kiefers frühe Werke behandeln zentrale Themen, die sein gesamtes künstlerisches Schaffen durchziehen: Landschaft, Geschichte, Mythologie und Poesie.
Anselm Kiefer - Sulamith, 1983
Ich kam immer wieder vorbei an dem Haus, wenn ich zum Rhein gefahren bin, und dachte, es hat sich verändert. Tatsächlich begibt man sich im inneren des Hauses auf eine Zeitreise in Kiefers Kindheit. Der Holzdiehlenboden knarzt, die Wände sind schlicht hell verputzt, selbst die Fenster gleichen dem historischen Original. Der Künstler erinnert sich noch sehr genau an diese Zeit: „Ich musste immer in den Keller gehen, um Sauerkraut zu holen. […] und auch Kohlen. Und dann, ganz selten, aber einmal, wenn ich mich noch ganz bestimmt erinnere, war der Keller voll Wasser.
Ein Künstler kann nicht ohne Erinnerung arbeiten. Alles geht durch die Erinnerung. Die Ausstellung im Haus Kiefer ist mehr als nur eine Werkschau. Sie ist ein lebendiges Zeugnis von Kiefers Auseinandersetzung mit seinen Wurzeln und seiner künstlerischen Weiterentwicklung.
Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Gemälde mit dem Symbol der Palette, das Kiefer Mitte der 70er Jahre in seine Bildsprache einführte. Dabei erweist sich die Palette - ebenso wie die Rolle des Künstlers, die sie versinnbildlicht - in der Kunst Anselm Kiefers als mehrdeutig. Einige der Palettenbilder verweisen auf die positive Kraft der Kunst. So scheint in Resumptio (1974) eine geflügelte Palette von einem Grab aufzusteigen als Zeichen der Hoffnung.
In Unternehmen ‘Hagenbewegung’ und Unternehmen ‘Wintergewitter’ (1975) werden dunkle, beschneite Ackerfurchen von der Kontur einer Palette eingerahmt. Die Inschriften auf den Bildern zitieren Decknamen von Hitlers Militäroperationen in Russland, während die schwarzen Äcker auf die Taktik der verbrannten Erde anspielen, mit der die deutschen Truppen beim Rückzug Städte, Dörfer und Felder niederbrannten, um dem Feind unbrauchbares Land zu hinterlassen.
Das frühe Landschaftsgemälde Für Julia - Himmel und Erde von 1972 hat Kiefer seiner ersten Frau Julia gewidmet, mit der er 1971 in den Odenwald gezogen ist. Die Inschrift des Bildes Noch ist Polen nicht verloren (für Julia) von 1978 zitiert die erste Zeile des Freiheitslieds der Polen, das heute Nationalhymne des Landes ist. Der auf die Ackerfurchen gemalte Panzer und das ihm gegenüberstehende Pferd verweisen hingegen auf den aussichtslosen Kampf der polnischen Kavallerie gegen die Panzer Hitlers zu Beginn des 2. Weltkrieges.
Bereits 1974 hatte Kiefer den See Genezareth und die in der Bibel erwähnten Berge Horeb, Karmel und Sion in Öl und Aquarell dargestellt. Kiefers Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und seine Hinterfragung deutscher Kultur und Identität nach dem 2. Weltkrieg, zeigte sich auch in seiner Beschäftigung mit dem Werk Richard Wagners.
Ausgehend von Hitlers Wagner-Verehrung wurde dessen Musik vom Nationalsozialismus für Propagandazwecke vereinnahmt und zum Staatskult erhoben. In Herzeleide 1979 und Die Meistersinger 1981, nimmt Kiefer Bezug auf die Wagner-Opern Parsifal und Die Meistersinger von Nürnberg.
Etwa zur gleichen Zeit arbeitete Kiefer an der Werkgruppe zur Todesfuge des Dichters Paul Celan, das die Schrecken der nationalsozialistischen Judenvernichtung thematisiert. Celan, 1920 als Sohn deutschsprachiger Juden in Rumänien geboren, schrieb das Gedicht 1944/45 in einem Arbeitslager in Czernowitz. Seine Eltern starben beide in Konzentrationslagern.
Die Asche ist Kiefers Element, mit ihrer unauslöschlichen Erinnerung an das Feuer, ihrer irritierenden Fruchtbarkeit, ihrer brüchigen, düsteren Materialität. "Es gibt nichts Neues", sagt Anselm Kiefer, "außer in der Erinnerung."
Kiefer zitiert in Dein blondes Haar, Margarethe und Dein aschenes Haar, Sulamith von 1981 das Gegensatzpaar zweier Frauen, das ein Leitmotiv innerhalb der Todesfuge ist. Margarete bezieht sich auf Gretchen aus Goethes Faust und steht allegorisch für eine blonde deutsche Frau, während Sulamith auf Sulamith aus dem Hohelied des alten Testaments Bezug nimmt.
"dein goldenes Haar Margarete / dein aschenes Haar Sulamith" - Celan schrieb seine Todesfuge 1945 genau in jenen Frühjahrstagen, als Kiefer geboren wurde. Später sollte er dem Gedicht viele Werke widmen.
Kaum ein anderer Künstler hat sich so kompromisslos mit den Verbrechen des Dritten Reichs, dem Mythos der Nation und dem kulturellen Gedächtnis Deutschlands auseinandergesetzt. Das Thema Grenzen und vor allem, was sie mit Menschen machen, beschäftigt Kiefer noch heute.
Die Kunst ist in Kiefers Arbeiten aber oft auch einer Bedrohung ausgesetzt, der sie nicht immer standhalten kann: In Et la terre tremble encore (Waterloo) von 1982 ist eine Palette aus Ton in Stücke zerbrochen. Der Bildtitel ist Victor Hugos Gedicht L’expiation (Die Sühne) entnommen, das die Niederlage Napoleons in der Schlacht bei Waterloo (1815) thematisiert und die Absurdität des Krieges anprangert.
Kiefer beeindruckte die Beschreibung der Landschaft durch Victor Hugo, der ihr menschliches Empfinden zuschreibt und deren Trostlosigkeit und Kälte das Leiden der Soldaten und den desolaten Zustand der Armee widerspiegelt. In dem Aquarell Mohnfeld von 1974/75 liegt das Grab eines Soldaten inmitten eines Feldes von rotem Klatschmohn. Die Verwendung der Mohnblume als Symbol zum Gedenken an gefallene Soldaten kam nach dem 1. Weltkrieg im englischsprachigen Raum auf.
Im Unterschied zu herkömmlichen Atelierdarstellungen, in denen der Künstler Einblick in den Ort seines Schaffens gibt, zeigt Des Malers Atelier von 1979-80 eine kleine weiße Malerpalette, die ähnlich einem Denkmal auf einem Ständer plaziert ist. Sie scheint von einer Struktur aus Gitterstäben gleichzeitig eingesperrt und geschützt zu werden.
Die besondere Kraft seiner Erneuerung der Historienmalerei: Sie weiß, dass das Große nicht groß bleibt und klein nicht das Kleine, sie verschleift die Zeiten wie die Disziplinen und lässt die Brennspuren der Worte Paul Celans und Richard Wagners genauso schillernd auf unseren Netzhäuten aufleuchten wie die Nachbilder der Mythen.
Kiefer ist ein Seher im antikischen Sinne. Ein Maler, der in die Vergangenheit schaut, in die Gegenwart und gleichzeitig in die Zukunft. Anselm Kiefer schafft Bilder, die ihre eigene Negation immer bereits in sich tragen.
In Deutschland war es übrigens der Maler Georg Baselitz - selbst ein großer Ausgräber verborgener nationaler Bewusstseinsschichten und 1980 Teil der Ausstellung im deutschen Pavillon -, der die Weisheit in den kantigen Provokationen Kiefers entdeckte, die Ironie in seinen Beschwörungen Deutschlands Geisteshelden und Wege der Weltweisheit. Und der die Ernsthaftigkeit von Kiefers Auslieferung an das Stahlbad der Geschichte in den Hitlergrüßen der Besetzungen erspürte. Baselitz wurde Kiefers erster Sammler.
Ja, der Wühler Anselm Kiefer macht sich für uns die Finger in der Geschichte schmutzig, damit wir nicht länger unsere Hände in Unschuld waschen können. Nicht mehr die Palette des Malers, sondern der Bildschirmrand unseres Handys und Fernsehers rahmt heute die Panzerspuren, die der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine in genau dieser Landschaft auf der Krim hinterlässt.
Die Verwendung des Artikels schließt die Interpretation als Eigennamen eigentlich aus, da bei Namen im Hebräischen kein Artikel steht (Joüon / Muraoka 2006, §137b); die Deutung als Vokativ (GesK §126e) - also: „O, Schulamit“ - wäre im ersten Teil des Verses möglich, nicht jedoch im zweiten Teil, da die Frau hier nicht direkt angesprochen wird.
Sulamit wird in der Auslegung oft wie selbstverständlich als der Name der weiblichen Stimme im Hohelied betrachtet (Barbiero 2013, 204; Pardes 2019, 4), die so personifiziert wird und als Gegenüber zur Figur des → Salomo erscheint. Neben zahlreichen interpretatorischen Schwierigkeiten ignoriert eine solche vorschnelle Übertragung jedoch den sprachlichen Befund.
Die Zeitschrift wandte sich darüber hinaus ganz bewusst an eine weibliche Leserschaft, wenn einer der Herausgeber (D. Fränkel) den „achtungswürdigen Müttern und Töchtern in Israel“ die Publikation als „getreue Freundin und Rathgeberin“ empfiehlt und die Leserinnen gleichzeitig bittet (vielleicht mit anderen Bildern der Sulamith im Gedächtnis), „sich dieselbe ja nicht etwa in einem fremden morgenländischen Gewande zu denken, weil dies sehr leicht schädliche Vorurtheile gegen sie erwecken könnte“ (Sulamith 1, 1806, 38f). Mag der Titel der Zeitschrift und deren intellektuelle Ausrichtung sich an einem eigenständigen Charakter aus dem Alten Testament orientieren, wird eben diese Eigenständigkeit den Leserinnen nicht zugestanden.
Die Wucht der Sprache, die den Leser gezielt in das Geschehen mit hineinnimmt, um dann zugleich eine Distanz zu schaffen, evoziert eine bezwingende Unmittelbarkeit, „weil etwas bis dahin Unerhörtes sie zum Sprechen zwingt“ (Festiner 1997, 58). So wird T.W.
Mit der Gegenüberstellung des goldenen Haares der Margarete und dem aschenen Haar der Sulamith geht Celan über seine literarische Vorlage hinaus, da weder Goethe im Faust noch das Hohelied die Haarfarbe der Frauen nennen. In Hhld 4,1; Hhld 7,6 ist das Haar der Geliebten erwähnt, und die verwendeten Bilder lassen den Schluss auf eine schwarze Haarfarbe zu (Keel 1984, 101-107; Gault 2019, 148-157), aber im Gegensatz zur Beschreibung des Mannes in Hhld 5,11 (קְוּצּוֹתָיו תַּלְתַּלִּים שְׁחֹרוֹת כָּעוֹרֵב qǝwuṣṣôtājw taltallîm śǝḥorôt kāʿôrev) wird die Farbe nicht explizit genannt.
Wenn Sulamith hier als die Geliebte par excellence gilt und für das jüdische Volk selbst steht (Felstiner 1997, 67), so ist Margarete die blonde, idealisierte Deutsche (Biro 1998, 183) oder schlicht Deutschland selbst.
In keinem der Bilder jedoch erscheinen beide Gestalten gemeinsam. Kiefer interpretiert die letzten Zeilen der Todesfuge also als endgültige Trennung - das Band, das beide verbindet, ist ein für alle Mal zerrissen. In den zahlreichen Bildern werden entweder der Name (Margarete bzw. Sulamit) oder die Verszeile („dein goldenes Haar Margarete“ bzw. „dein aschenes Haar Sulamith“) in die Bilder eingeschrieben, und es ist überhaupt das Haar, dass im Zentrum der Gemälde steht. Es ist zu Recht bemerkt worden, dass dem Haar in Kiefers Werk eine gewisse Autonomie innewohnt, die eine Todesbedeutung evoziert (Lang 1995, 215).
Kiefer ändert Kreis’ Entwurf, indem er u.a. Der Blick des Betrachters wird auf das hintere Ende der Halle gelenkt; hier erkennt man sieben lodernde kleine Flammen, eine offensichtliche Anspielung auf die Menora (Arasse 2001, 90) und vielleicht ein Zeichen für das Weiterleben der jüdischen Identität in Deutschland auch und gerade in den verkohlten Hallen des Nationalsozialismus.
Wie bei Paul Celan ist Sulamit aus Hhld 7,1 der Ausgangpunkt für die Interpretation - allerdings bei Kiefer schon durch die Aufnahme der Vielschichtigkeit des Wortes in der Deutung Celans vermittelt und ganz bewusst in ein größeres Projekt der Arbeit des Künstlers am Gedächtnis der deutschen Geschichte eingepasst.
Dazu passt, dass genau dieselben Kritikerinnen und Kritiker, die den jungen Künstler 1980 für seine geistige Enge rügten, ihn wenige Jahre später für seine kühne Komplexität rühmten - denn inzwischen hatten seine Grabungen in den Wildnissen der deutschen Seele den Ritterschlag der Alliierten erhalten. Ja, es waren die Amerikaner, die Franzosen, die Engländer, die Kiefer als Erste mit großen Ausstellungen und Lobeshymnen ehrten. Sie erkannten, dass gerade sein Ausleuchten der dunklen Punkte deutscher Geschichte die Kunst wieder zu einem wirkmächtigen Echoraum der Zivilgesellschaft machen kann. Anselm Kiefer will den heiklen Traditionsbestand des deutschen Nationalerbes nicht denen überlassen, die ihn missbrauchten und missbrauchen. Dafür sollten wir ihm dankbar sein.
Was einst im deutschen Pavillon für den Künstler so verstörend begann, das wird nun vier Jahrzehnte später mit dem Deutschen Nationalpreis gekrönt - und zwar in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin. Das ist die so maßgeschneiderte wie fluide Geschichtlichkeit des Verleihungsortes dieses Nationalpreises.
In Derneburg hängt auch eines der "Erdlebenbilder" von Kiefer, wie es seine wahren Zeitgenossen, die ruinenkundigen Romantiker, nennen würden. Es heißt Unternehmen Trappenfang und stammt aus dem Jahre 1976, aus einer Zeit also, als Kunstkritiker wie Politiker nicht nur Trappen, sondern auch Haubitzen noch für eine Flussvogelart hielten und nicht für ein Artilleriegeschütz. Wie in vielen Erdlebenbildern sehen wir darauf einen aufgewühlten Acker im Schnee, durch den sich die Spuren der Panzer ziehen wie das Geäst von Bäumen. Über der düsteren Szenerie liegt der Umriss einer Malerpalette.
Das "Unternehmen Trappenjagd", nach dem der deutsche Lebenslügendetektor Kiefer sein Bild betitelt hat, war einer der großen strategischen Überraschungserfolge der deutschen Wehrmacht gegen die russische Armee - und zwar im Jahre 1942 auf der ukrainischen Halbinsel Krim.
Anlässlich der Eröffnung zeigte das Forum-Kino in Rastatt am Sonntag, den 27. April, um 11 Uhr den Film „ANSELM - Das Rauschen der Zeit“ (2023) von Wim Wenders.
Das Haus Kiefer ist ab dem 2. Mai jeweils freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Die Adresse lautet Friedhofstraße 1, 76437 Rastatt-Ottersdorf.
Die Eröffnung des Haus Kiefer in Rastatt-Ottersdorf bietet eine einzigartige Gelegenheit, die frühen Werke eines der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler zu entdecken und gleichzeitig einen Einblick in seine persönliche Geschichte zu gewinnen.
Unter den zahlreichen Werken von Anselm Kiefer haben einige auf dem Kunstmarkt besonders hohe Preise erzielt. Das momentan teuerste Werk von Anselm Kiefer ist das Bild "The Fertile Crescent" von 2009.
| Werk | Preis (Mio.) | Auktionshaus, Datum |
|---|---|---|
| The Fertile Crescent (2009) | 3.6 | Christie's, Okt. |
| Innenraum (1981) | 2.9 | Christie's, Okt. |
| Nero malt (1974) | 2.7 | Sotheby's, Nov. |
| Böhmen liegt am Meer (1990/1996) | 2.6 | Christie's, Okt. |
| Dem unbekannten Maler (1983) | 2.3 | Christie's, Nov. |
Eines seiner bekanntesten Werke ist "Die Milchstraße" (1985-1987). Ein weiteres bemerkenswertes Werk ist "Sternenfall" (1995), das eine massive eiserne Sonnenblume zeigt, die im Stil einer Totenkopffahne aus dem Ersten Weltkrieg gestaltet ist. Dieses Werk verkörpert Kiefers Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und den dunklen Kapiteln der Geschichte.
Anselm Kiefer's charakteristischer Stil ist geprägt von einer einzigartigen Kombination aus Malerei und Skulptur. Er verwendet eine Vielzahl von Materialien, darunter Blei, Stroh, Asche, und sogar Teile verbrannter Bücher, um seine Werke zu schaffen. Kiefer's künstlerische Technik zeichnet sich durch eine raue, oft texturierte Oberfläche aus. Seine Bilder sind in der Regel großformatig und zeigen oft düstere, raue Landschaften oder unheimliche Interieurs.
Kiefer's Bedeutung in der zeitgenössischen Kunstszene ist kaum zu überschätzen. Seine Werke wurden weltweit in renommierten Museen und Galerien ausgestellt, und er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, darunter den renommierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
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