Haben Sie schon einmal ein Selfie Ihres Hinterkopfes gemacht? Zugegeben: Es sieht etwas ulkig aus, kann Ihnen aber viel Leid ersparen. Denn so können Sie in Sekundenschnelle testen, ob Sie Haarausfall haben. Oft ist nämlich vorne noch alles top in Ordnung, während es am Hinterkopf bereits lichter wird. Dort zeigt sich Haarausfall meist zuerst: Anfangs wird das Haar dünner, dann scheint leicht die Kopfhaut durch. Damit sich das nicht negativ aufs Selbstbewusstsein auswirkt, heißt es spätestens JETZT: den Haarausfall effektiv bekämpfen!
Jeder zweite Mann ab 50 Jahren ist von Haarausfall betroffen. Die Ausprägungen sind vielfältig: Von kahlen Stellen am Hinterkopf, über Geheimratsecken und zurückgehendem Haaransatz bis hin zu einer Stirn- oder Vollglatze ist alles möglich. Ursachen können körperlicher oder psychischer Stress (Todesfall, Trennung, körperliche Traumata), aber auch falsche Pflege, Nebenwirkungen von Medikamenten oder Folgeschäden von Krankheiten sein.
In 80 Prozent der Fälle handelt es sich jedoch um den erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie). Das Tückische: Von vorne ist oft gar nichts zu sehen!
Dass das Haar am Hinterkopf langsam lichter wird, fällt meist nur Anderen oder durch einen Zufall auf, z.B. weil einen der Friseur oder die Freundin darauf ansprechen oder man seinen Hinterkopf plötzlich auf einem Foto sieht und erschrickt. So war es auch bei einigen der von uns befragten Männer.
Marc B. (25, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Universität): „Dass meine Haare hinten dünner sind als vorne weiß ich, seitdem ein Kumpel mich ziemlich unsanft darauf aufmerksam gemacht und meinen Hinterkopf fotografiert hat“
Marc: „Meine Haare wachsen schnell und sind für mich die Mütze, die immer dabei ist. Ich merke aber von Mal zu Mal mehr beim Friseur, dass die Menge meiner Haare deutlich abnimmt. Sind meine Haare noch länger, fällt es nicht auf, aber wenn es zum Sommerschnitt zum Friseur geht, wird klar, dass sie vorne weitaus dichter sind als hinten.“
Alexander B. (31, Schauspieler): „Ich habe dunkles, dichtes Haar, aber mit Ende 20 ist mir aufgefallen, dass meine Haare hinten dünner werden. Je nachdem, wie sie liegen, sieht man manchmal sogar eine kleine lichte Stelle“
Alexander: „Ich will den Haarausfall so lange wie möglich hinauszögern, nehme daher Zink, Biotin und Alpecin Coffein-Shampoo. Es gibt mir ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ich was tue - und nicht einfach abwarte, bis es vielleicht zu spät ist. Wenn mal keine Zeit fürs Haarewaschen ist, habe ich auch das Alpecin Coffein-Liquid zu Hause - das massiere ich zehn Sekunden ein und zack, fertig. Denn Frisur und Haare machen viel aus - vor allem in meinem Beruf als Model und Schauspieler.“
Coffein gilt als der am besten erforschte Pflanzenwirkstoff gegen Haarausfall. Leider reicht es nicht aus, ein paar Tassen Kaffee zu trinken, um diesen Effekt hervorzurufen.
Hier benötigt es schon die Kombination aus Coffein und den Nährstoffen Zink und Niacinamid (Vitamin B3), die direkt auf die Kopfhaut aufgetragen wird und auf direktem Wege an die Haarwurzel gelangt (siehe Pfeile in der Grafik), wo die schützende Wirkung bis zu 24 Stunden vorhält. Dieser spezielle Coffein-Complex ist in frei verkäuflichen Shampoos und Liquids z.B. von Alpecin enthalten.
Folge: Die Produktivität der Haarwurzeln wird erhöht, die Wachstumsgeschwindigkeit der Haare nimmt zu und die Wachstumsphase der vorhandenen Haare verlängert sich. Ihr frühzeitiges Ausfallen wird somit aufgehalten und Haarwuchs bis ins hohe Alter ist möglich. Nach drei bis sechs Monaten zeigte sich in Untersuchungen ein spürbarer Rückgang des Haarausfalls. Das Alpecin Coffein-Shampoo hat einen weiteren Effekt: Das Haar hat bereits nach den ersten Haarwäschen fühlbar mehr Griff. Eine Studie zeigt sogar, dass Alpecin Coffein-Liquid einen vergleichbaren Haarwachstums-Erfolg erzielen kann wie die Anwendung eines Arzneimittels!
Tom W. (55, Ingenieur): „In meinem Bekanntenkreis bin ich in meinem Alter der einzige, der noch so viele, kräftige Haare hat - ich benutze allerdings auch schon seit Jahren Alpecin“
Tom: „Über die Jahre hab ich viele Kumpels jammern hören, dass es bei ihnen mit dem Haarausfall losgeht. Ich denke, hätten die früher gegengesteuert, wäre es anders gekommen.“
Maik S. (38, Fotograf): „Eine Freundin ist Friseurmeisterin - sie empfiehlt mir regelmäßig Coffein-Shampoo, aber ich war bisher nicht so konsequent, wie ich es sein müsste“
Bei Maik haben sich schon mit 16 Jahren die Geheimratsecken angedeutet: „Ich habe damals exzessiv Haargel und Haarspray verwendet. Mit meinen Haaren ging es dann stetig bergab, was aber erst nicht auffiel. Denn ich war lange als Militärpolizist im Eurocorps tätig, hatte immer raspelkurze Haare. Wie dünn mein Haar über die Jahre geworden war, fiel erst nach meiner Militärzeit auf.“
Unbehandelt nimmt Haarausfall über die Zeit zu. Dann leidet das Selbstbewusstsein: Denn Haare sind Zeichen von Jugend, Kraft und Gesundheit - verständlich, dass man sie daher nicht schwinden sehen will.
Jan W. (58, Kaufmann): „Mein Großvater und Vater hatten beide Glatzen, von daher hab ich es ja noch vergleichsweise gut getroffen. Das Alpecin Coffein-Liquid werde ich aber auch mal ausprobieren, vielleicht rettet es mich ja vor der Vollglatze“
Jan: „Als ich vor einigen Jahren Urlaubsbilder von mir sah, wurde mir bewusst, dass sich meine lichte Stelle am Hinterkopf deutlich vergrößert hatte. Ich hätte schon damals anfangen sollen, den Haarausfall zu bekämpfen - ich hätte ihn dann vielleicht ein paar Jahre länger aufhalten können, wer weiß?“
Prof. Reich vom Dermatologikum Berlin: „In meine Praxis kommen die Männer oft erst, wenn sich schon deutliche Anzeichen von Haarausfall zeigen. Dann bleibt oft nur noch, Medikamente zu verschreiben, die Nebenwirkungen wie z.B. Erektionsstörungen oder Depressionen zur Folge haben können. Bei einigen ist es vielleicht auch schon zu spät, um den Haarverlust auf diese Weise rückgängig zu machen. Dann heißt es: Damit leben oder Haartransplantation. Ich sage den Männern dann immer, ‚Die nächsten zwei Jahre können Sie Ihren Urlaub vergessen, legen Sie schon mal Geld beiseite, die Behandlungen kosten mehrere Tausend Euro‘.“
„Über 80 Prozent der Männer sind von androgenetischer Alopezie betroffen (erblich hormonell bedingtem Haarausfall). Die Haarwurzeln reagieren u.a. überempfindlich auf das männliche Sexualhormon Dihydrotestosteron. Die Haare fallen dabei nicht überall gleichmäßig, sondern verstärkt an bestimmten Stellen aus. Diese variieren individuell sehr stark - bei einigen Männern wird zuerst das Haar am Hinterkopf dünner, bei anderen kommt es zuerst zu Geheimratsecken oder das Haar fällt am oberen Kopfbereich aus.“
„Das beginnt oft schon in der Pubertät, die meisten meiner Patienten sind aber zwischen 20 und 50 Jahre alt. Der Haarausfall beginnt mit Geheimratsecken, nimmt aber unbehandelt über die Zeit mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zu, wobei nicht alle Männer alle Stadien durchlaufen. In Abhängigkeit vom Leidensdruck heißt es: Handeln, bevor weiterer Schaden entsteht.“
„Grundsätzlich ist es auch für ein gesundes Haarwachstum günstig, einen Lebensstil ohne Nikotin, Drogen und übermäßigen Alkoholkonsum zu führen und sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Eine coffeinhaltige Haarpflege ist sinnvoll, denn Coffein kann verschiedenen Mechanismen des erblich hormonell bedingten Haarausfalls entgegenwirken. Das heißt: Es kann prophylaktisch eingesetzt werden, bevor man mit Medikamenten lokal behandelt oder Tabletten einnimmt. Ein Vorteil von coffeinhaltigen Shampoos: Sie sind leicht anzuwenden und haben keine Nebenwirkungen - sie sind einen Versuch wert, bevor man zu stärkeren Medikamenten greift. “
„Wahrscheinlich tragen verschiedene genetische Faktoren zu der Entstehung des erblich hormonell bedingten Haarausfalls bei. Als ein gesicherter Risikofaktor gilt das auf dem X-Chromosom gelegene Gen für den Androgen-Rezeptor, an den sich das männliche Sexualhormon Dihydrotestosteron bindet. Das X-Chromosom ererben Männer von ihrer Mutter. Männer sollten sich also eher den Vater ihrer Mutter als ihren eigenen Vater ansehen, wenn sie wissen wollen, wie es mit ihren Haaren im Alter aussehen könnte. Aber das sind nur Hinweise. Es gibt keinen einzelnen Marker, der einem sicher sagt, ob man später eine Vollglatze bekommt oder nicht.“
„Kommt ein Patient mit Haarausfall in meine Praxis, stelle ich mir zuerst immer drei Fragen: 1. Ist die Kopfhaut krank oder gesund? 2. Ist der Haarausfall vernarbend oder nicht vernarbend? 3. Ich benutze meist ein Auflichtmikroskop, um die Kopfhaut genauer beurteilen zu können.
►Erkrankungen der Kopfhaut können auf vielfältige Weise zu Haarausfall führen oder diesen verstärken. Oft sieht man Rötungen, Schuppen oder Krusten.
►Vernarbend bedeutet, dass der Haarfollikel zerstört ist - für immer weg. In der Regel sind entzündliche Krankheiten der Kopfhaut die Ursache. Hier muss die Diagnose schnell gestellt und die Therapie begonnen werden, um irreversiblen Schaden zu verhindern.
►Viel häufiger ist der nicht vernarbende Haarausfall, bei dem die Haarfollikel prinzipiell noch vorhanden sind, aber eben kein gesundes Haar mehr bilden.
►Bei der weiteren Diagnostik ist das Verteilungsmuster des Haarausfalls wichtig. Bei einem umschriebenen Haarausfall wie dem erblich hormonell bedingten oder auch dem kreisrunden Haarausfall sind nur bestimmte Bereiche der Kopfhaut betroffen, bei einem diffusen Haarausfall wird das Haar auf der gesamten Kopfhaut lichter.
Helfen Sie mit, das Thema Haarausfall aus der Tabuzone rauszuholen! Wie? Indem Sie endlich Gewissheit bekommen, was „hinten“ bei Ihnen los ist, also: Machen Sie ein Selfie Ihres Hinterkopfs, idealerweise bei Tageslicht. Und: Bitten Sie all Ihre Kumpels und Kollegen, das gleiche zu tun! Der ein oder andere wird überrascht, schockiert und letztlich dankbar sein, so auf die schleichende Gefahr des Haarverlusts aufmerksam geworden zu sein. Denn: Nur wer das Problem sieht, kann es auch bekämpfen!
Jan beim Hinterkopf-Test: Auf dem Display seines Handys ist deutlich eine lichte Stelle zu sehen. Hier sind möglicherweise noch Haarwurzeln aktiv, die er mit der richtigen Behandlung wieder zum Wachsen bringen kann. Was zeigt das Foto bei Ihnen?
Alpecin ist ein koffeinhaltiges Shampoo, das erblichem und altersbedingtem Haarausfall entgegenwirkt. Koffein regt hierbei die Haarwurzelaktivität an und stimuliert so das Haarwachstum. Der aktive Inhaltsstoff von Alpecin ist Koffein. Auch Zink und Niacin sind in dem Shampoo enthalten. Alpecin wird bei altersbedingtem und erblichem Haarausfall angewendet, der vor allem Männer betrifft. Dies hängt oft mit dem Testosteronhaushalt zusammen.
Es gibt Studien, die Koffein durchaus eine Wirksamkeit an der Haarwurzel zusprechen. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass kein Shampoo den erblich bedingten Haarausfall heilen kann. Eine Verlangsamung kann erreicht werden, jedoch spielen auch hier Umweltfaktoren eine Rolle. Ungesunde Ernährung und Stress, zum Beispiel, können den Haarausfall beschleunigen.
Haare gelten als Zeichen von Lebendigkeit, Gesundheit und Attraktivität. Männern, die ihr Selbstbewusstsein stark auf ihr Äußeres stützen, macht Haarverlust daher besonders zu schaffen, zeigen Umfragen . Der Besuch in der Drogerie oder Hausmittel versprechen Abhilfe. Koffein soll das Männerhaar bis ins hohe Alter sprießen lassen. "Völlig abwegig ist die Idee mit dem Koffein gegen Haarausfall nicht", sagt Stephan Grabbe, Direktor der Universitäts-Hautklinik in Mainz. Zumindest auf manche Zellen hat der Stoff einen Einfluss. Im Gehirn verhindert Koffein etwa, dass sich müde machende Moleküle an Nervenbahnen anlagern. Auf diese Weise hält es uns wach.
Ansatzpunkt für die Behandlung sind die Haarfollikel, längliche Einstülpungen in der Kopfhaut, in denen der Körper das Haar aus mehreren Lagen abgestorbener Zellen und Proteinfasern zusammenbaut. Von Geburt an trägt jeder Mensch etwa fünf Millionen von ihnen auf dem Kopf. Aus jedem wächst zwei bis sieben Jahre lang ein Haar, bevor es ausfällt und ein neues entsteht. So verlieren wir bis zu 150 Haare pro Tag. Dabei ist es normal, dass im Frühjahr und Herbst, ähnlich wie bei einigen Tieren beim Fellwechsel, mehr Haare ausgehen. Auch Stress kann beeinflussen, wie schnell und lang die Haare wachsen.
Ihre Haarwurzeln reagieren genetisch bedingt überempfindlich auf ein Abbauprodukt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das Dihydrotestosteron (DHT). DHT lässt die Haarfollikel schrumpfen. "Man kann sich das vorstellen wie einen Köcher mit Pfeilen", erklärt Grabbe.
Ob Koffein die Wirkung des DHT auf die Haarfollikel unterdrücken kann, prüften 2014 zuletzt Forscher um Tobias Fischer, Oberarzt der Klinik für Dermatologie an der Uniklinik Schleswig-Holstein. Sie weichten Kopfhautproben in einer Testosteron- oder einer Testosteron-Koffein-Lösung ein . Tatsächlich ließ die Koffein-Mischung das Haar trotz Testosteron wieder sprießen.
Im Labor lag die Kopfhaut fünf Tage in der Koffein-Mischung. Zudem hat ein bekannter Hersteller von Anti-Haarausfallmitteln die Studie bezahlt. "Ob das Koffein bei der sehr kurzen Einwirkzeit von Shampoos weit genug in die Haut vordringt, ist fraglich", sagt Grabbe, der selbst bislang von starken Geheimratsecken verschont geblieben ist. Bei Tinkturen, die eine Weile in die Kopfhaut einmassiert werden, zeige die Erfahrung dagegen, dass sie wirksam sein könnten.
Ob das Koffein, die Kopfmassage oder der Placeboeffekt, also der Glaube an die Therapie, für die vermutete Wirkung sorgt, ist allerdings unklar. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirksamkeit nicht.
Laut Behandlungsleitlinie sind die Belege für ihren Erfolg allerdings noch dünn. Die Forscher haben die Methode mit der mittelmäßigen Note "Kann erwogen werden" versehen. Sie verweisen darauf, dass das Ergebnis maßgeblich vom Geschick des Operateurs abhängt. "Das ist ein Handwerk", erklärt Grabbe.
Laut Behandlungsleitlinie kommen zur wirksamen Behandlung des androgenetischen Haarausfalls nicht Koffein, sondern nur die teuren Arzneistoffe Minoxidil und Finasterid infrage. "Wenn der Haarausfall psychisch stark belastet, würde ich am ehesten zu Minoxidil raten", sagt Grabbe. "Es wirkt sicher und hat keine starken Nebenwirkungen."
Minoxidil, das ähnlich wie Koffein-Tinkturen zweimal am Tag in die Kopfhaut massiert wird, ist frei in der Apotheke erhältlich. Wie genau es wirkt, ist allerdings unklar. Finasterid gibt es nur auf Rezept. Die Tabletten verhindern, dass Testosteron in das haarschädigende DHT umgewandelt wird.
Fazit: Ob Koffein-Shampoos und -Tinkturen die Haarpracht retten können, ist unklar. Zur nachweislich wirksamen Behandlung kommen derzeit nur teure Arzneien infrage.
Sobald sich der Haarausfall bemerkbar macht, ist die Entscheidung, ihn mit Koffein-Shampoos wie Alpecin und Ahuhu zu bekämpfen, schnell getroffen. Schließlich handelt es sich um bekannte Marken, die leicht im Supermarkt oder in der Drogerie zu finden sind. Koffein hat eine haarwachstumsfördernde Wirkung, sodass es logisch erscheint, es in Shampoos einzubauen.
Um das Haarwachstum anzuregen, müssen Sie nämlich 60 bis 80 Tassen Kaffee pro Tag trinken. Aber wie gut wirken die bekannten Koffein-Shampoos wie Alpecin, Ahuhu, Cien und Isana?
Die Forschung hat gezeigt, dass hohe Konzentrationen von Koffein im Körper die Konzentration von Dihydrotestosteron (DHT) verringern. Diese DHT-hemmende Wirkung ist die Grundlage für die Behauptung, dass Koffein eine haarwuchsfördernde Wirkung hat. DHT ist der Hauptverursacher der häufigsten Form von Haarausfall, der androgenetischen Alopezie. Dabei handelt es sich um die erblich bedingte Form des Haarausfalls, die bei etwa 70 % aller Männer auftritt.
Die Haarwurzeln sind genetisch überempfindlich gegenüber Dihydrotestosteron. Dieses Abbauprodukt des männlichen Hormons Testosteron lässt die Haarfollikel schrumpfen, sodass weniger Haare wachsen können. Es gibt mehrere Inhaltsstoffe mit DHT-hemmenden Wirkungen wie Sägepalme, Ecklonia Cava und Grüntee-Extrakt.
Die bekanntesten koffeinhaltigen Shampoos auf dem Markt sind Alpecin Coffein Liquid, Isana Coffein Shampoo, Cien Coffein Shampoo und Ahuhu Coffein Shampoo. Shampoos, die Sie in den meisten Supermärkten und Drogerien finden können.
Die haarwuchsfördernde Wirkung dieser Koffein-Shampoos beruht auf Untersuchungen, bei denen Kopfhautproben in eine Lösung mit Testosteron und Koffein gelegt wurden. Damit wurde bewiesen, dass eine lange Exposition gegenüber Koffein eine positive Wirkung auf das Haarwachstum hat. Es ist jedoch nicht realistisch, Ihr Haar über einen längeren Zeitraum in Koffein zu tauchen.
Die Wirksamkeit von Koffein in einem Shampoo ist daher in der Praxis etwas anders als in der kontrollierten Umgebung eines Reagenzglases. Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass Koffein durch die Verwendung von Shampoos gut in das Haar aufgenommen wird.
Hairgivers hat verschiedene haarwuchsfördernde Shampoos im Sortiment, die Koffein als Inhaltsstoff enthalten. Bei den Shampoos von Neofollics, DS Laboratories und Veta ist Koffein jedoch nicht der Hauptwirkstoff. Diese Shampoos bekämpfen Haarausfall auf vielfältige Weise.
Das Neofollics Shampoo zum Beispiel enthält mehrere Inhaltsstoffe, die nachweislich eine DHT-hemmende Wirkung haben. Dabei handelt es sich um Ecklonia Cava, Pirocton-Olamin und Grüntee-Extrakt. Veta enthält das wichtige Vitamin Biotin, zusammen mit Koffein als einem seiner Wirkstoffe.
Alpecin Coffein Liquid ist ein Kopfhautserum für Männer mit erblich bedingtem Haarausfall. Es stärkt die Haarwurzeln und beugt Haarausfall vor indem es die Produktivität der Haarwurzel erhöht.
Alpecin Coffein Liquid Wirkung:
Das Coffein Liquid von Alpecin bremst erblich bedingten Haarausfall mit einer starken Formel mit Koffein, Niacin und Zink. Der Wirkstoff läuft am Haarschaft entlang und bildet ein Wirkstoffdepot, das bis zu 24 Stunden Koffein speichert.
Kämpfen Sie schon länger mit ständigem Haarausfall oder mit juckender bzw. gereizter Kopfhaut? Laut diversen Online-Tests gibt es dafür bereits eine bekannte Lösung. Verschiedene Alpecin-Sorten bekämpfen genau diese und noch weitere Kopfhaut-Probleme.
| Produktmodell | Preis ca. | Stärkt Haarwurzeln | Positiv | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|
| Coffein Hair Booster von Alpecin | ca. 19 € | Tonic zur Kräftigung der Haarwurzeln | Ja | Gleich lieferbar |
| Grey Attack von Alpecin | ca. 29 € | Verleiht Stabilität dem Haar | Ja | Gleich lieferbar |
| Caffeine Shampoo Black Edition C1 von Alpecin | ca. 18 € | Zur Erhaltung der Haarfülle | Ja | Gleich lieferbar |
| Coffein-Shampoo C1 Black Edition von Alpecin | ca. 23 € | Unterstützt gegen Haarverlust | Ja | Gleich lieferbar |
| Tuning-Shampoo 5505 von Alpecin | ca. 29 € | Unterstützt gegen Haarverlust | Ja | Gleich lieferbar |
Shampoos, die kaputte Haare reparieren oder sogar vor Haarausfall schützen sollen, gibt es inzwischen viele. Schönes Haar scheint heute weniger eine Gabe der Natur als eine Frage der richtigen Kaufentscheidung zu sein. Tatsächlich sind Shampoos mittlerweile hoch entwickelte Hightech-Produkte mit patentierten Wirkstoffen.
Der Shampoo-Markt wächst stetig, die Hersteller werben mit vollmundigen Produktversprechen: Manche Shampoos sollen für ein stärkeres Wachstum sorgen, andere die brüchige Haarstruktur reparieren oder sogar erblich bedingten Haarausfall stoppen.
Haare bestehen aus dem gleichen Material wie Finger- und Fußnägel: aus Horn - also abgestorbenen Zellen. Jedes Haar hat einen Haarschaft und eine Haarwurzel. Der Schaft ist der sichtbare Teil des Haares, der aus der Haut herausragt. Die Wurzel steckt in der Haut und reicht bis in das Unterhautgewebe. Das untere Ende der Haarwurzel ist kugelig verdickt und wird deshalb Haarzwiebel genannt. In der Haarzwiebel werden ständig neue Zellen gebildet, die miteinander verkleben und dabei verhornen.
Weil sich von unten immer neue verhornte Zellen an das Haar ankleben, schiebt es sich allmählich aus der Haut heraus. Die Produktion von Haarfasern kann durch Medikamente, hormonelle Veränderungen, Krankheiten oder Mangelernährung beeinflusst werden. In der Regel ist es aber das ständige Föhnen, Rubbeln und Bürsten, das die Haare schädigt.
"Ultimate Repair", "Structure Repair", "Total Repair" - die Produktversprechen von Shampoos und Spülungen verheißen viel, halten aber meist wenig. Denn brüchige und strapazierte Haare lassen sich nicht einfach mit einem Shampoo "reparieren". Repair-Shampoos bilden also nur eine Schicht um die Fasern, sodass das Haar glatter erscheint. Dieser Effekt hält nur bei regelmäßiger Anwendung an.
"Fördert das Wachstum von 100 Prozent stärkerem Haar" - so wirbt ein Hersteller auf der Verpackung seines Shampoos. Experten wie die Hamburger Dermatologin Dr. Julia Maerker-Stroemer zweifeln derartige Werbesprechen stark an: "Ein Haar hat einen Wachstumszyklus, der bei jedem Menschen unterschiedlich, ungefähr zwischen drei und sechs Jahren liegt, und den wird ein Shampoo nicht verändern können." Das Haar könne außerdem durch ein Shampoo oder eine Spülung nicht zum Wachstum angeregt werden, da es aus seiner Wurzel herauswächst, die unter der Hautoberfläche liegt. "An diese Stelle kommt so ein Präparat gar nicht heran," erklärt die Dermatologin.
Hormonelle Veränderungen im Körper, beispielsweise nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren, können zu Haarausfall führen. Das Haar regeneriert sich in diesen Fällen aber meistens von selbst, wenn sich der Hormonspiegel wieder normalisiert. Auch die männliche Glatze zählt in der Regel nicht zu den Haarkrankheiten. Sie ist genetisch bedingt und eher ein kosmetisches Problem.
Die Hersteller werben gerne mit wissenschaftlich belegter Wirksamkeit ihres Produkts - meist mit dem Zusatz "In-vitro-Studie". "In vitro" bedeutet, dass unter Laborbedingungen getestet wurde. Das Gegenteil davon sei eine In-vivo-Studie an echten Probanden, erklärt Dermatologin Dr. Julia Maerker-Stroemer. "In einer In-vitro-Studie werden Zellkulturen in eine Nährlösung gelegt und dann mit einer Substanz wie zum Beispiel Koffein über eine längere Zeit zusammengebracht. Tatsächlich ist es so, dass diese Zellen durch Koffein in ihrem Wachstum angeregt werden." Aber das spiegele nicht die Realität wider. "Shampoos haben beim Waschen eine Kontaktzeit von etwa 30 Sekunden auf der Kopfhaut.
Eine Vielzahl von Faktoren kann Haarausfall auslösen: Wissenschaftlich anerkannt sind Vergiftungen, Pilzinfektionen der Kopfhaut, chronische Erkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente. Dauerwellen, Colorationen, häufige Nutzung eines Glätteisens, starke UV-Strahlung sowie Chlor- und Salzwasser sind außerdem enorme Strapazen für Haare und Kopfhaut.
Ein Haarverlust von etwa 100 Haaren pro Tag ist völlig normal. Wer deutlich mehr Haare verliert, sollte sich ärztlich untersuchen lassen. Rund 100.000 Haare haben die Menschen durchschnittlich auf dem Kopf.
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