Aloe Vera ist nicht nur eine dekorative Pflanze, sondern auch ein beliebter Wirkstoff in der Kosmetik.
Aloe Vera zur Pflege der Haare ist fast noch ein Geheimtipp. Das Gel in den Blättern der Aloe-Pflanze enthält viel Feuchtigkeit und wertvolle Nährstoffe wie Vitamine, Enzyme und Aminosäuren. Diese Inhaltsstoffe können besonders bei trockener Kopfhaut und strapazierten Haaren wahre Wunder wirken.
Sonne, Wind und ein zu heißer Föhn können die Kopfhaut austrocknen, was oft zu Juckreiz und Schuppen führt. Eine gestresste Kopfhaut beeinträchtigt auch die Gesundheit der Haare. Eine Packung mit frischem Aloe-Vera-Saft kann hier Abhilfe schaffen.
Besonders praktisch: Ihre Haar- oder Hautpflege kann direkt im Blumentopf wachsen und ist immer griffbereit. Die DIY-Haarpflege hilft Ihnen zudem, Plastikabfall zu vermeiden.
Sie können das Gel aus den Blättern der Aloe Vera als Packung für die Haare und Kopfhaut verwenden. Die pflegende Wirkung von Aloe Vera nutzen Sie am besten aus, wenn Sie das Gel direkt auf die Kopfhaut einmassieren. Es ist wichtig, das Gel besonders gut am Haaransatz zu verteilen. Für eine Packung benötigen Sie das Gel aus einem mittelgroßen Blatt der Pflanze.
Die Struktur eines Haares lässt sich mit einem Tannenzapfen vergleichen: Der Haarschaft besteht aus kleinen Keratin-Lamellen. Der hohe Feuchtigkeitsgehalt des Gels glättet diese rauen Stellen.
Das Aloe Vera Gel enthält viele Nährstoffe für die Haare. Eine Analyse der Inhaltsstoffe ergab, dass in dem Pflanzengel bereits 20 der insgesamt 22 essentiellen Fettsäuren enthalten sind. Die enthaltenen Enzyme schützen die Kopfhaut unter anderem vor Pilzinfektionen. Die Wirkstoffe, wie die Aminosäuren, unterstützen den hauteigenen Hautschutz und verhindern so die Austrocknung. Dadurch trägt das Aloe-Vera-Gel dazu bei, dass sich keine trockenen Schuppen bilden können.
Für besonders sprödes Haar können Sie eine nährende Haarmaske aus Eigelb und Kokosöl herstellen. Erhitzen Sie zwei bis drei Esslöffel Kokosöl vorsichtig in einem Wasserbad und rühren Sie das Eigelb mit einem Schneebesen ein. Lassen Sie das Gemisch etwas abkühlen, bevor Sie es im Haar verteilen. Auch andere Öle wie Arganöl oder Rizinusöl können für die Haarpflege eingesetzt werden.
Wenn Sie auch unter trockenen Haarspitzen leiden, probieren Sie dieses einfache Rezept mit Aloe Vera, Kokosöl und Kombucha:
Die Spülung hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. Beachten Sie, dass das Kokosöl im Kühlschrank stocken kann, aber bei Raumtemperatur schnell wieder schmilzt.
Es gibt viele Ideen für natürliche Haarkuren zum Selbermachen. Vor allem bei Spliss und geschädigtem Haar können Ei-Haarmasken eine Lösung sein. Vermischen Sie zwei Esslöffel Honig mit einem frischen, aufgeschlagenen Ei und nach Belieben zusätzlich mit einem Teelöffel Olivenöl. Tragen Sie die Mischung auf das handtuchtrockene, gewaschene Haar auf und lassen Sie sie mindestens eine halbe Stunde lang einwirken.
Eine etwas ungewöhnliche, aber immer beliebter werdende Pflegemethode besteht darin, die Haare ausfetten zu lassen.
| Nährstoff | Wirkung |
|---|---|
| Feuchtigkeit | Spendet Feuchtigkeit und glättet die Haarstruktur |
| Vitamine | Nähren die Kopfhaut und fördern gesundes Haarwachstum |
| Enzyme | Schützen die Kopfhaut vor Pilzinfektionen |
| Aminosäuren | Unterstützen den hauteigenen Schutz und verhindern Austrocknung |
| Essentielle Fettsäuren | Tragen zur Gesundheit der Kopfhaut bei |
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