Alles, was Sie über Haare wissen müssen: Von der Struktur bis zur Pflege

Haare sind mehr als nur ein Schönheitsmerkmal. Sie erfüllen wichtige Funktionen und sind ein Spiegelbild unserer Gesundheit. Dieser Artikel beleuchtet alle Aspekte der Haare, von ihrer Struktur und Entwicklung bis hin zu Pflege und möglichen Problemen.

Die Bedeutung und Geschichte der Haare

Die Bedeutung der Haare ist tief in der Geschichte verwurzelt: Schon im alten Ägypten war das Haar ein Statussymbol, und es gab erste Mittel gegen Haarausfall.

Unsere individuelle Haarfarbe wird von der Menge der eingelagerten Pigmente, vor allem Melanin, bestimmt. Graue Haare entstehen, wenn die Produktion von Melanin nachlässt. Wenn jemand schon mit einem angeborenen Mangel an Melanin auf die Welt kommt, bleiben die Haare weiß. Dieses Phänomen ist auch als Albinismus bekannt.

Aufbau und Struktur der Haare

Haare sind lange Hornfäden, die aus Keratin bestehen. Als sogenannte Hautanhangsgebilde bilden sie sich ab dem dritten Embryonalmonat in der Oberhaut.

Äußerlich sichtbar ist nur der aus der Haut ragende Haarschaft. Der Haarschaft ist das, was wir als das eigentliche Haar bezeichnen. Sobald das Haar aus der Kopfhaut herauswächst, wird es durch die Talgdrüsen mit einem dünnen schützenden Fettfilm überzogen.

Das Haar wird nach außen von einem einfachen, verhornten Plattenepithel umgeben (Kutikula), das nach oben gerichtete, gezackte Kanten hat. Diese Kanten greifen dachziegelartig übereinander. Wenn sie dicht ineinander greifen, wirkt das Haar glatt und glänzend. Wenn sie aber auseinander stehen, wirkt es spröde und glanzlos.

Da die Haare schräg in der Haut stehen, ist eine Richtung, ein „Strich“, zu erkennen. Sichtbar wird dies besonders bei Wirbeln, die die Haare bilden.

Zwischen dem Haarbalg und der Hautoberfläche verläuft ein Haarbalgmuskel, der sich bei Erregung zusammenziehen kann, wodurch sich die Haare aufstellen und die Hautoberfläche wie eine „Gänsehaut“ aussehen lassen.

Ob Haare glatt oder lockig sind, liegt am Querschnitt des Haarschafts. Ist der Querschnitt rund, sind sie meist sehr glatt. Bei einem runden bis ovalen Querschnitt sind sie glatt oder können Locken bilden. Bei einem stark elliptischen Querschnitt bilden sie meist sehr starke, kleine Locken.

Die drei Haartypen

  • Lanugohaare (Flaumhaare): feine, kurze, dünne und unpigmentierte Haare, die während der Embryonalzeit vorkommen und spätestens bis zum 4. Lebensmonat abgestoßen werden.
  • Vellushaare (Wollhaare): diese kurzen, feinen, leicht pigmentierten Haare ersetzen zunächst die Lanugohaare. Sie bilden bei Kindern, teils aber auch bei Frauen die Körperbehaarung.
  • Terminalhaare (Dauerhaare): meist lange, dicke und mehr oder weniger pigmentierte Haare, die seit der Geburt die Kopfhaare, Wimpern und Augenbrauen bilden. In der Pubertät werden aus den Vellushaaren in Achseln und im Genitalbereich solche Terminalhaare. Das Gleiche gilt für den Großteil der männlichen Körperhaare.

Haarwachstum und Entwicklungsphasen

Die Entwicklung eines Haares erfolgt zyklisch, und jeder Haarfollikel oder Haarbalg hat einen eigenen Zyklus, der unabhängig von anderen Haarfollikeln ist. Der Zyklus lässt sich in drei Abschnitten einteilen: Anagen-, Katagen- und Telogenphase.

Anagenphase (Wachstumsphase)

Die Haarzwiebel nimmt während der Entwicklung des Haarschafts verschiedene Formen an: In der Wachstumsphase (Anagenphase), in der sich ein neues Haar bildet, entsteht auch eine neue Zwiebel in der Haarwurzel, die durch dauernde Neubildung von Zellen in mehreren Lagen geschichtet ist. Es besteht eine hohe Stoffwechselaktivität, aber auch eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Schadstoffen aller Art.

Die Anagenphase dauert zwei bis sechs Jahre und ist abhängig vom Alter, Geschlecht und von der Stelle, an der das Haar wächst. Etwa 90 Prozent der Kopfhaare befinden sich in der Anagenphase.

Katagenphase (Übergangsphase)

In der Übergangsphase (Katagenphase) enden die Stoffwechselaktivität und damit die Zellproduktion der Haarzwiebel - sie wird geschlossen und verhornt (Einlagerung von Keratin). Das Haar wird unten abgerundet und von der äußeren Scheide der Haarwurzel umschlossen und rückt langsam nach oben.

Die Katagenphase dauert ein bis zwei Wochen. In ihr befinden sich etwa ein Prozent der Kopfhaare.

Telogenphase (Ruhephase)

In der End- oder Ruhephase (Telogenphase) wird die Zwiebel verdrängt, die innere Haarwurzelscheide verschwindet und die neu entstandene Matrix erneuert die Haarpapille und die Zellteilung beginnt wieder. Es bildet ein neues „Anagenhaar“, das dann das Kolbenhaar in seiner Telogenphase ausstößt.

In dieser Phase befinden sich etwa 18 Prozent der Haare auf dem Kopf. Die Telogenphase dauert zwei bis vier Monate.

Haarausfall und Haarneubildung halten sich in etwa die Waage. Ein Haar wächst pro Monat ungefähr einen Zentimeter.

Ob die Haare regelmäßig geschnitten werden oder nicht, beeinflusst die Wuchsgeschwindigkeit übrigens nicht. Denn: Das sichtbare Haar ist - drastisch ausgedrückt - ein lebloses Anhängsel der Haut. Das gilt auch für Beinhaare.

Anzahl, Dicke und Farbe der Haare

Die Zahl der Kopfhaare beträgt ungefähr 90.000 bis 100 000. Interessant ist, dass die Zahl der Kopfhaare abhängig von der Haarfarbe ist:

Im Durchschnitt die meisten Haare haben blonde Menschen mit rund 140.000. Dann folgen brünette Menschen mit rund 100.000 Haaren auf dem Kopf. Das Schlusslicht bilden Rothaarige mit nur etwa 85.000 Haaren.

Trotz Unterschieden bei der Gesamtzahl ist aber die Zahl der Haare, die täglich ausfallen, bei allen gleich: Der natürliche Haarausfall beträgt etwa 70 bis 100 Haare pro Tag.

Die Haare wachsen täglich um etwa 0,3 Millimeter, also etwa einen Zentimeter im Monat. Die Haardicke (Durchmesser/Haar) beträgt bei den Vellushaaren 0,04 Millimeter, bei den Terminalhaaren 0,12 Millimeter. Die Dichte liegt bei etwa 200 Haaren pro Quadratzentimeter.

Die Farbe der Haare entsteht durch Pigmente, die von bestimmten Zellen, den Melanozyten, gebildet wird. Diese Zellen finden sich reichlich im Bereich der Haarzwiebel. Wenn Luft in das Haarmark eindringt, führt dies zum Ergrauen.

Melanin und Haarfarbe

Es gibt zwei verschiedene Melanin-Typen: die größeren schwarz-braunen Eumelanin-Pigmente und die wesentlich kleineren rot-gelben Phäomelanin-Pigmente.

Faktoren, die das Haarwachstum beeinflussen

Andere Faktoren spielen hingegen sehr wohl eine Rolle, vor allem Hormone. Während der Pubertät verändert sich beispielsweise der Haarwuchs im Genitalbereich und an den Achseln. Schwangere Frauen haben oft dichteres Haar, weil hohe Werte von Östrogen, Progesteron und Prolaktin sowohl den Haarwuchs stimulieren als auch die Dicke der Haare beeinflussen. Außerdem ist die Wachstumsphase verlängert, es fallen also weniger Haare aus. Auch Stress und die Ernährung beeinflussen den menschlichen Hormonhaushalt und somit unter anderem die Haarproduktion. Wichtiger als bestimmte Nährstoffe oder Lebensmittelgruppen hervorzuheben ist hierbei, generell abwechslungsreich und ausgewogen zu essen.

Haarausfall und seine Ursachen

Die Bildung einer Glatze beruht bei Männern auf einer erblichen Veranlagung. Sie kann schon kurz nach der Pubertät einsetzen. Androgene (männliche Geschlechtshormone) wie Testosteron haben auf das Wachstum der Haare unterschiedliche Wirkungen. Die Entwicklung der Kopfhaare wird gehemmt, es kommt zu Haarausfall und Glatzenbildung (wobei hier auch Vererbung und Alter eine Rolle spielen). Die Entwicklung der Körperhaare bei Männern wird dagegen durch Androgene gefördert.

Bei manchen Menschen kommt es plötzlich zu einem kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata). Er kann zum Beispiel die Haare am Kopf, Bart, unter den Achseln, in der Genitalregion oder die Augenbrauen betreffen.

Ein Haarmangel (Hypotrichose) kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel Stoffwechselstörungen (wie Eisenmangel oder Mangelernährung), hormonelle Veränderungen (etwa in der Schwangerschaft, Stillzeit und in den Wechseljahren) oder Infektionskrankheiten (wie Typhus, Spätstadium der Syphilis, Grippe). Eine Hypotrichose kann aber auch erblich bedingt und angeboren sein.

Bei Frauen führt ein Überschuss an Androgenen zu einem männlichen Behaarungstyp (Hirsutismus). Die Ursache dafür bleibt in manchen Fällen unklar. In anderen ist der Grund eine Überproduktion von Testosteron (etwa bei Eierstocktumoren, Morbus Cushing, Adipositas oder Polyzystischem Ovarialsyndrom).

Viele Zytostatika wirken besonders stark auf schnell wachsende und sich häufig teilende Zellen, darunter auch die Haarwurzelzellen. Eine der bekannten Nebenwirkungen der Zytostatika ist daher der Haarausfall. Allerdings bedeutet nicht jede Chemotherapie einen Haarverlust. Ob die Haare ausfallen, hängt unter anderem vom Wirkstoff ab und in welcher Dosierung er verabreicht wird.

Schadstoffe und Haarausfall

Giftstoffe schädigen Haare besonders in der Anagenphase. Die Stärke und Dauer der Einwirkung eines Schadstoffs und die Empfindlichkeit des einzelnen Follkels spielen eine Rolle bei der Intensität der Schädigung.

Bei leichteren Schadstoffen wandeln sich Anagenhaare vorzeitig in Telogenhaare um, was nach zwei bis vier Monaten (entsprechend der Dauer der Telogenphase) zu Haarausfall führt.

Bei stärkeren Schadstoffen wird nur ein Teil der Anagenhaare in Telogenhaare umgewandelt. Die Mehrzahl der empfindlichen Anagenhaare wird dystrophisch und bricht an der schmalsten Stelle ab, was zu einem rasch einsetzenden Haarausfall führt.

Bei sehr starken Schadstoffen passieren die Umwandlung und das Einsetzen des Haarausfalls innerhalb von Stunden bis Tagen.

Extrem starke oder plötzlich einwirkende Schadstoffe führen innerhalb von Stunden zu einem Untergang der gesamten Haarmatrix: Die Haare brechen und fallen aus.

Haarpflege: Mythen und Fakten

Für schönes Haar ist außerdem die richtige Pflege wichtig. Welche Inhaltsstoffe in Shampoos schädlich sind oder nicht und wie oft man eigentlich Haare waschen sollte, darüber gibt es viele verschiedene Meinungen. Wir schauen uns gängige Behauptungen rund um das Thema Haare näher an und klären über Fakten und Mythen auf.

Sind Sulfate in Shampoos schädlich?

Sulfate sind Salze der Schwefelsäure und nicht per se schlecht. In Arzneimitteln werden sulfathaltige Verbindungen häufig verwendet, wie beispielsweise Natriumsulfat (Glaubersalz), Magnesiumsulfat (Bittersalz), Atropin- oder Morphinsulfat. In Shampoos und Haarpflegeprodukten sind oft die Tenside Natriumlaurylsulfat oder Ammoniumlaurylsulfat zu finden. Diese Substanzen sorgen für die eigentliche Reinigung der Haare und der Kopfhaut, da sie fett- und schmutzlösend wirken. Sie entfernen allerdings nicht nur den Schmutz, sondern auch teilweise die hauteigene Lipidschutzschicht, was die Haut austrocknen kann. Sulfathaltige Tenside können zudem die Augen irritieren und reizen, wenn der Schaum während der Haarwäsche in die Augen gelangt.

Die gängigsten Alternativen zu Sulfaten sind Zuckertenside, Kokostenside oder sogenannte waschaktive Aminosäuren. Für empfindliche Haut werden daher Produkte mit Kokos- oder Zuckertensiden empfohlen, die zwar weniger schäumen, aber genauso gut reinigen wie sulfathaltige Tenside.

Ist tägliches Haarewaschen schlecht?

Das Haarewaschen gehört zur routinemäßigen Körperpflege. Je nach Bedarf kann das tägliche Haarewaschen aus hygienischen Gründen notwendig sein. Denn im Laufe des Tages - sei es bei der Arbeit, beim Sport oder bei Aktivitäten im Freien - setzen sich Schmutzpartikel, Pollen, aber auch Schadstoffe auf den Haaren ab. Hautschuppen, Talg und Schweiß bieten zudem ideale Bedingungen für verschiedene Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien, die nicht nur aus kosmetischen Gründen problematisch sind, sondern auch zu Kopfhautproblemen führen können.

Milde Pflegeprodukte, die sparsam verwendet werden, und lauwarmes Wasser schaden dem gesunden Haar und der Kopfhaut nicht. Haare können daher bedenkenlos täglich gewaschen werden. Allerdings kann bei Neigung zu sehr fettigen Haaren das sogenannte Ausfetten der Haare in manchen Fällen Besserung bringen. Bei dieser Methode sollen sich die Haare an selteneres Waschen gewöhnen, was die Talgproduktion drosseln soll.

Darf man nasse Haare kämmen?

Prinzipiell handelt es sich bei Haaren um totes Material. Allerdings wird durch das warme Wasser die oberste Schuppenschicht der Haare geöffnet. Das hat den Vorteil, dass pflegende Inhaltsstoffe besser haften können, allerdings macht es die Haare auch empfindlicher. Deshalb sollten Haare nach Möglichkeit nicht im nassen Zustand gekämmt werden.

Eine Ausnahme stellen wellige, lockige oder krause Haare dar. Diese sollten nicht gekämmt werden, wenn sie trocken sind, da dies die Locken und Wellen zerstören kann. Bei diesen Haarstrukturen ist es empfehlenswert, die Haare nass zu kämmen. Damit sie dabei nicht zu sehr strapaziert werden, kann vor dem Kämmen reichlich Conditioner/Spülung in die Haare gegeben werden. So lassen sich Knötchen und Verflechtungen leichter entfernen.

Stellen Haarfarben ein gesundheitliches Risiko dar?

Haarfarben stehen häufig im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) besteht jedoch bei Anwendung der aktuell in Deutschland verfügbaren Haarfärbemittel kein bekanntes Krebsrisiko.

Pflanzliche Haarfarben als Alternative haben zwar ein schwächeres allergenes Potenzial als herkömmliche Farben, dennoch können allergische Reaktionen nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus können Naturprodukte auch schadstoffbelastet sein.

Um sicherzugehen, dass ein Haarfärbemittel frei von bedenklichen Stoffen ist, empfiehlt es sich laut Fachleuten, keine Produkte zu verwenden, die außerhalb der EU hergestellt wurden.

Sind Enthaarungscremes unbedenklich?

Haarpflege Routine - Gesundes Langes Haar

Enthaarungscremes sind kosmetische Mittel, die eine weiche Konsistenz haben, gut duften und die Haut von lästigen Körperhaaren für eine längere Zeit befreien. Als Hauptwirkstoffe von Enthaarungsprodukten dienen meistens Salze der Thioglykolsäure. Thioglykolsäure als chemische Substanz ist giftig beim Verschlucken, Einatmen oder bei Hautkontakt und verursacht schwere Verätzungen der Haut. Thioglykolsäure und ihre Verbindungen dürfen allerdings laut Kosmetikverordnung bis zu einer Konzentration von 5 % in Enthaarungsmitteln enthalten sein.

Wachsen durch Rasieren mehr Haare?

Ob man sich die Haare rasiert oder nicht, beeinflusst das Haarwachstum in keiner Weise. Die Haarfollikel liegen unter der Haut und werden beim Rasieren nicht beschädigt. Demnach wachsen weder mehr Haare noch - wie auch häufig angenommen wird - dickere Haare nach. Die Haare sind nahe der Haarwurzel etwas dicker und erscheinen dadurch auch dunkler, demnach sehen kurz nach der Rasur nachwachsende Haare dicker aus. Die Haarstruktur verändert sich aber durch eine Rasur nicht.

Die Qualität des Haares

Ob eine Frisur gut sitzt, hängt vor allem von der so genannten Qualität des Haares ab. Für die Beurteilung der Haarqualität ist die Menge der vorhandenen Haare, deren Dicke, aber auch deren Form entscheidend. Haarfülle und Haarstärke sind zum großen Teil genetisch vorgegeben, werden also von Eltern und Großeltern auf die Nachfahren vererbt.

Doch nicht alle Haare auf einem Kopf sind gleich. In einem Haarschopf finden sich fast immer unterschiedliche Haarstärken mit unterschiedlichen Elliptizitäten. Mit Ausnahme des asiatischen Haares sind die Querschnitte von Haaren meist nicht kreisrund, sondern elliptisch.

Das Haar verändert sich, je älter und länger es wird. Während seiner Lebensdauer ist es vielerlei Belastungen ausgesetzt: Angefangen von Umwelteinflüssen über die Haarwäsche bis hin zum täglichen Kämmen, Bürsten und Föhnen. Selbst als gesund bezeichnetes Haar zeigt vom Ansatz über den Mittelteil bis hin zur Haarspitze keine einheitliche Struktur, das gilt insbesondere bezogen auf die Cuticula, die schützende Schuppenschicht.

Die Kopfhaut ist genauso aufgebaut wie die übrige Haut am Körper. Sie ist auch ähnlich empfindlich. Trotz der Haare kann sie einen Sonnenbrand bekommen, Kälte, Hitze und andere Einflüsse von außen können sie austrocknen und zu Juckreiz und Schuppenbildung führen.

Haarprobleme und Lösungen

Eine eitrige Entzündung der Haarbalgdrüse nennt man Furunkel. Ihre schwerste Verlaufsform wird als Karbunkel bezeichnet. Dabei sind mehrere benachbarte Haarfollikel entzündet (mit Gewebeeinschmelzung).

Schuppen können auf einer trockenen aber auch auf einer fettigen Kopfhaut entstehen, wenn die Kopfhaut kleinste abgestorbene Hautzellen zu früh und in zu großen Mengen abstößt. Die Ursachen sind unterschiedlich: Stress, falsche Ernährung, hormonelle Schwankungen, aber auch trockene Heizungsluft, häufiges Föhnen oder aggressive Reinigungsmittel können zu Schuppen führen.

Unter Spliss versteht man gespaltene Haarspitzen, die vermehrt bei längerem Haar auftreten. Der Grund sind meist mechanische Beanspruchungen durch Kämmen, Bürsten oder das Aufstoßen auf die Schulter. Aber auch Stress durch häufiges Färben, Blondieren, Dauerwellen oder Hitze-Tools wie Föhn oder Glätteisen greifen die Spitzen an.

Wie fast überall auf der Haut sitzen auch auf der Kopfhaut Talgdrüsen. Sie produzieren Fette, die die Kopfhaut und damit auch das Haar vor dem Austrocknen schützen. Durch genetische Veranlagung, Stress oder hormonelle Veränderungen gerät die Talgproduktion manchmal aus dem Gleichgewicht. Das führt dann entweder zu besonders schnell fettendem Haar oder zu einer sehr trockenen Kopfhaut.

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