Es ist nicht ungewöhnlich, dass unsere Haut auf Reizungen reagiert und uns sichtbare und spürbare Signale sendet. Oftmals werden diese Reaktionen als empfindliche Reaktionen abgetan, doch häufiger als gedacht steckt eine allergische Reaktion dahinter. Diese erfordert eine andere Herangehensweise als empfindliche Haut.
Die Ursache für allergische Reaktionen liegt nicht in einem geschädigten Säureschutzmantel der Haut, sondern in der Bildung von Antikörpern als Schutz vor Allergenen. Bereits beim ersten Kontakt bildet der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen den Auslöser (Allergen). Das bedeutet, dass er empfindlicher auf den entsprechenden Stoff reagiert.
Spürbare Beschwerden entstehen erst mit der Zeit und durch wiederholten Kontakt mit einem Stoff. Eine Reihe von chemischen oder pflanzlichen Stoffen kann die Haut reizen. Häufig ist beispielsweise ein Metall, Duftstoff oder Latex der Auslöser.
Etwa 3.000 verschiedene mögliche Kontaktallergene sind bekannt. Zu den häufigsten Auslösern für eine Kontaktallergie beziehungsweise Kontaktdermatitis zählen:
Die Folge einer allergischen Reaktion können teils heftige Reaktionen der Haut sein, entweder sofort oder bis zu drei Tage später. Im Gesicht konzentrieren sich die Symptome oft auf die dünne und empfindliche Haut der Augenlider.
Typische Symptome einer Duftstoffallergie sind:
Bei einer starken allergischen Reaktion kann die Haut spannen und schmerzen. Es können sich auch Bläschen bilden. Wenn sie platzen, nässt die Haut, bildet Krusten und schuppt dann später ab.
Typisch für eine Kontaktallergie ist, dass allergische Reaktionen später auch in Körperbereichen auftreten können, die keinen Kontakt mit dem auslösenden Stoff hatten. Wie stark die Reaktion ausfällt, hängt vor allem davon ab, mit welchem Stoff die Haut Kontakt hatte und wie lange.
Allein anhand der Symptome lässt sich nicht klar sagen, ob es sich um eine allergische Reaktion handelt oder nicht. Allerdings sieht ein allergischer Ausschlag oft etwas anders aus als ein nicht allergischer: So weisen unscharf begrenzte Ränder der betroffenen Hautstellen eher auf eine allergische Reaktion hin.
Im Diagnosegespräch fragt die Ärztin oder der Arzt, mit welchen Stoffen in den Tagen vor Auftreten der Beschwerden Kontakt bestand - und ob man bestimmten Stoffen regelmäßig ausgesetzt war.
Mit einem Epikutantest (Pflastertest oder Patch-Test) lässt sich herausfinden, ob es sich tatsächlich um allergische Beschwerden handelt. Dazu werden Pflaster mit den vermuteten Allergenen für 1 bis 2 Tage auf den Rücken geklebt. Bildet sich an diesen Stellen ein Hautausschlag, spricht das für eine Allergie gegen den jeweiligen Stoff.
Es kann allerdings sein, dass durch einen Epikutantest erst eine Allergie ausgelöst wird.
Um allergische Reaktionen zu umgehen, müssen die Allergene identifiziert und gemieden werden. Bei akuten Beschwerden helfen Salben mit Kortison, welche die Entzündung und den Juckreiz lindern. Die Hautreaktionen verschwinden meist innerhalb weniger Wochen, wenn der Kontakt zum Auslöser gemieden wird.
Allergische Hautreaktionen werden meist mit kortisonhaltigen Cremes, Salben oder Lösungen behandelt.
Einige Hausmittel sind nicht ohne Grund seit Ewigkeiten beliebt - die Zwiebel bei Entzündungen oder Insektenstichen beispielsweise kennen Sie vielleicht noch aus der Kindheit. Und da ist etwas dran! Außerdem können kalte Wickel gut gegen Juckreiz und Quaddeln oder Schwellungen helfen. Diese Wirkung kann intensiviert werden, indem Sie die Wickel in kalten Kamillentee tränken.
Zusätzlich zu pharmakologischen Mitteln spielen spezifische kosmetische Produkte eine bedeutende Rolle. Hierbei ist es wichtig, auf allergenarme Inhaltsstoffe zu achten.
Was bei akuten Schwellungen, Quaddeln, Pusteln und Co. hilft, sind zunächst einmal kühlende Gels und entzündungshemmende Cremes, die in Apotheken frei verkäuflich sind.
Generell gilt bei allergischer Haut: Weniger ist mehr. Je weniger Pflegeprodukte Sie benutzen, desto geringer ist das Risiko auf allergische Reaktionen durch die verschiedenen Inhaltsstoffe. Wichtig ist, dass die Pflegeroutine eine gewisse Konstanz hat und sich die Haut nicht permanent auf neue Stoffe einstellen muss.
Achten Sie auf die Verwendung milder Wasch- und Pflegeprodukte, also Waschlotionen und Handwaschmittel mit hautneutralem pH-Wert.
Vermeiden Sie zu häufiges Händewaschen sowie den Einsatz stark entfettender Seifen und heißen Wassers.
Unsere Produkte von Dermastabil sind speziell auf die Bedürfnisse allergischer Haut ausgelegt. Sie enthalten das natürliche Stress-Schutz-Molekül Ectoin.
Eine spezielle Allergiker-Pflege verringert zudem das Risiko auf allergische Reaktionen der Haut.
Wenn das dyshidrotische Ekzem bei Ihnen häufig wiederkehrt, sollten Sie mit Ihrem Hautarzt die Möglichkeit einer medikamentösen Prophylaxe besprechen. Es gibt keine einheitliche Empfehlung für eine medikamentöse Prophylaxe für alle Patienten, daher sollten individuelle Lösungen erwogen werden.
Auch die Vermeidung längerer Duschzeiten von über 15 Minuten kann vorbeugend wirken.
Sie sollten möglichst vollständig auf Rauchen verzichten.
Bei manchen Patienten kann Stress die Entstehung des dyshidrotischen Ekzems begünstigen. Es ist dann empfehlenswert, Stress bewusst zu reduzieren und Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training zu erlernen beziehungsweise regelmäßig anzuwenden.
Jeder Mensch braucht Reinigung, Schutz und Pflege für seine Haut - und Dermokosmetik erfüllt diese Ansprüche nachgewiesen und sicher. Sie enthält hochentwickelte Inhaltsstoffe, mit der Sie Hautprobleme in den Griff bekommen können.
Die Produkte unserer Linie Ceramol BETA bieten eine gezielte Pflege bei Rötungen und Reizungen. Sie versorgen die Haut mit Lipiden und fördern den Aufbau der Hautschutzbarriere, insbesondere bei trockener oder geröteter Haut.
Die Anwendung von Feuchtigkeitscremes, Pflegeölen oder -cremes nach dem Händewaschen oder Duschen hilft dabei, die Haut vor Austrocknung zu schützen und ihre Barrierefunktion intakt zu halten.
Bitte beachten Sie, dass die bereitgestellten Informationen keinen ärztlichen Rat darstellen.
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