Deine Haarfarbe könnte mal wieder ein Refreshing vertragen, Du hast aber keine Zeit für einen Friseurbesuch? Kein Problem. Mit den richtigen Tipps und einer guten Vorbereitung lassen sich Haare ganz einfach zu Hause selber färben. Alles, was Du zum Haare selber färben benötigst, bekommst Du heute in praktischen Sets als Tönung, Intensivtönung oder Coloration und in unzähligen Haarfarben.
Wichtig, damit Du am Ende mit dem Ergebnis auch zufrieden bist: Folge beim Haare selber färben einer professionellen Anleitung. Nachfolgend haben wir Dir die besten Tipps rund ums Haare färben aus unseren Salons zusammengestellt und geben Dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand. So gelingt das Haare färben auch DIY.
Noch nie war es so einfach, sich die Haare selber zu färben. Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung gelangst Du in sieben einfachen Schritten zu Deiner perfekten Haarfarbe. Halte Dich also bestmöglich an die beschriebenen Schritte, um bei jeder zukünftigen Haarfärbe-Session ein Ergebnis wie vom Friseur zu erzielen.
Beim Haare selber färben sorgt eine gute Vorbereitung für einen reibungslosen Ablauf und bessere Ergebnisse. Bevor das Haare selber färben losgehen kann, ist es wichtig die richtige Haarfarbe zu finden, die zu Dir passt. Hilfreich sind hierzu die Vergleiche der Ausgangshaarfarben mit dem Ergebnis auf der Rückseite der Verpackungen. Greife grundsätzlich im Vergleich zu Deiner Naturhaarfarbe auf maximal zwei Nuancen heller oder dunkler zurück.
Solltest Du Dir dennoch unsicher sein, wende Dich an Deinen Friseur.
1. Die Wahl des richtigen Farbtons: Angesichts der riesigen Auswahl an Haarfarben in allen erdenklichen Nuancen, stehst Du vor einer großen Entscheidung, welche Nuancen Deinem Typ am besten schmeicheln. Achte bei der Wahl des richtigen Farbtons auf Deinen Hautunterton (kühl, neutral oder warm) und Deine Augenfarbe. Kühle Nuancen wie Asch- oder Platinblond unterstreichen einen von Natur aus kühlen Teint mit bläulichen Untertönen und eher hellen Augenfarben. Kupfer- und Goldtöne harmonieren hingegen besonders gut mit warmen Hauttypen und dunklen Augen.
Ein wichtiger Tipp für den idealen Farbton: Experten empfehlen, sich nicht mehr als eine oder zwei Nuancen von der Ausgangsfarbe Deiner Haare zu verändern. Bevor Du Dich also für eine radikale Veränderung entscheidest, solltest Du den damit verbundenen Pflegeaufwand Deiner Traumhaarfarbe in Betracht ziehen. Du bist immer noch unsicher? Bei der Auswahl der Haarfarbe sind auch die Eigenschaften und Inhaltsstoffe der Coloration zu berücksichtigen. Wenn Du eine reichhaltige, pflegende Formulierung vorziehst, greife zu Produkten mit natürlichen Ölen, wie der Olia Reihe.
2. Die richtige Menge: Die Traumfarbe ist ausgewählt, doch wie viel brauchst Du nun? Zum Färben des Ansatzes reicht eine Haarfarbe-Packung aus. Bei schulterlangem Haar brauchst Du - je nachdem, wie dick oder fein es ist - bereits zwei Packungen.
3. Vorbereitung ist alles: Wie heißt es so schön: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Bevor Du Deine Haare selbst färbst, sollte Du sicherstellen, dass sie in einem guten Zustand sind. Verzichte deshalb beim Stylen auf Hitze und investiere in eine gute Spülung oder Haarmaske, um Dein Haar mit reichlich Feuchtigkeit zu versorgen. Greife dafür bevorzugt zu Produkten mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, wie Macadamia-, oder Arganöl - die Wahre-Schätze Pflegelinie von Garnier bietet eine große Auswahl für jeden Haartyp.
Deine Haare solltest Du mindestens einen Tag vorher nicht mehr waschen. Durch den produzierten Talg wird die Haarfarbe besser von den Haaren aufgenommen und schützt gleichzeitig die Kopfhaut. Ratsam ist es ferner einige Tage vor dem Haare selber färben, eine Pflegekur anzuwenden. Das sorgt dafür, dass die Haarfarbe gleichmäßig aufgenommen wird. Bevor Du loslegst, lege alle benötigten Utensilien für das Haare färben bereit.
Tipp fürs Haare färben: Zieh Dir geeignete Kleidung an! Auch wenn die Olia-Farbe nicht tropft - beim Färben kann immer mal ein Malheur passieren. Da Du hierbei mit einer flüssigen Textur arbeitest, kann schnell mal etwas daneben gehen. Schaffe alles in Deinem Badezimmer beiseite, was von Farbklecksen gefährdet sein könnte, zieh Dir alte Kleidung an und häng Dir ein altes Handtuch über die Schultern. Lege direkt Tücher zum Aufwischen bereit. Creme Schläfen, Stirn und Ohren mit Vaseline ein. Diese verhindert das Anhaften von Farbe.
Lege Dir alle Materialien und Tools bereit. Ready? Dann geht es jetzt mit dem Haare selber färben los!
4. Allergietest: Wenn Du zum ersten Mal eine neue Farbe ausprobierst, ist ein Farbtest unerlässlich. Außerdem sollest Du unbedingt vor jeder Haarfärbe-Session einen Allergieverdachtstest machen, um sicherzugehen, dass Du alle Inhaltsstoffe verträgst.
5. Anleitung beachten: Wenn es dann losgehen kann, halte Dich genau an die Anleitung. Steht dort, dass die Coloration 20 bis 25 Minuten einwirken muss, solltest Du nicht - in der Hoffnung auf ein intensiveres Ergebnis - 40 Minuten abwarten.
6. Farbe auftragen: Da die Farbe am Ansatz am längsten einwirken muss, solltest Du die Farbe immer von oben nach unten auftragen. Also: zuerst den Haaransatz färben, dann erst die Längen behandeln. Teile das Haar dabei in vier bis sechs gleichgroße Partien ein, damit Du wirklich keine Strähne auslässt. Mit einem zweiten Spiegel kannst Du auch den Fortschritt am Hinterkopf betrachten.
Schritt 1: Teile Deine Haare und stecke diese, bis auf eine Strähne, am Oberkopf fest.
Schritt 2: Mische die Haarfarbe gemäß Verpackungsanleitung an und ziehe Dir Handschuhe an. Tipp: Sofern Du mit der Coloration zum ersten Mal Deine Haare selber färbst, kannst Du die Verträglichkeit zunächst an einer Strähne testen.
Schritt 3: Trage nun die Farbe vom Ansatz bis in die Spitzen sorgsam auf der abgeteilten Strähne auf. Gehe so Schritt für Schritt und Strähne für Strähne vor, bis Dein gesamtes Haar mit der Haarfarbe ausgiebig bedeckt ist.
Schritt 4: Stelle Deinen Wecker entsprechend der Einwirkzeit. Meist liegt diese zwischen 15 und 20 Minuten.
7. Pflege nach dem Färben: Jedes Garnier Colorations-Set enthält eine Pflegekur, die zum direkten Auftrag nach dem Ausspülen der Farbe gedacht ist. Verwende für zwei oder drei Tage nach dem Färben kein Shampoo. So kann die Farbe in den Haarfasern eingeschlossen werden und länger halten.
Schritt 5: Wasche Deine Haare so lange aus, bis das Wasser wieder klar ist. Trage abschließend die beigefügte Pflege oder eine Pflegespülung auf. Diese verschließt die Schuppenschicht und versiegelt die Haarfarbe.
Schritt 6: Lass Deine Haare per Luft trocknen oder nutze beim Föhnen Deiner Haare die geringste Wärmestufe, um die Haare nicht zusätzlich zu strapazieren.
Wurde die Farbe nicht so angenommen, wie Du es Dir erhofft hast? Das kann verschiedene Gründe haben. Überlege zunächst, ob Du die Anweisung und Empfehlungen auch wirklich in Gänze befolgt hast. Es kann außerdem sein, dass Du zu wenig Farbe verwendet hast. Ist das Ergebnis zu dunkel geworden, lohnt es sich, noch etwas abzuwarten und das Farbergebnis nach einigen Haarwäschen zu beobachten. Gönne Deinem Haar in jedem Fall noch etwas Ruhe, ehe Du weitere Farbveränderung vornimmst.
Zum Haare selber färben benötigst Du folgende Utensilien:
Bevor Du Deine Haare selbst färbst, lass am besten zuvor Deine Spitzen schneiden. Gesunde Spitzen nehmen Farben besser auf. Achte darauf, dass die Klemmen zum Abteilen Deiner Haare aus Kunststoff bestehen, denn Metall reagierte mit der Farbe. Damit die Farbe Ihre Wirkung entfalten kann, benötigt sie Sauerstoff. Beim Haare selbst färben verzichte daher auf eine Abdeckung während der Einwirkzeit.
Idealerweise schäumst Du Deine Haare vor der gründlichen Haarwäsche kurz mit warmem Wasser auf. Das entfernt direkt Farbreste auf der Kopfhaut. Unser Expertentipp: Nutze nach dem Haare selbst färben eine abgestimmte Pflegeserie für coloriertes Haar. Die Inhaltsstoffe reparieren den beanspruchten Schopf und halten die Haarfarbe länger lebendig.
Um Deine Wunschfarbe zu erhalten, musst Du keinen großen Aufwand betreiben.
Ob Teddy Brown, Butter Blonde oder Sunkissed Caramel: Aktuelle Trend-Haarfarben suchen Sie in der Drogerie oft vergebens. Umso besser also, dass Sie Ihre Wunsch-Haarfarbe einfach selbst mischen können. Ganz klares „Ja” - jedoch mit Bedacht. Richtig kombiniert, können kühle und warme Töne Ihr Haar zum Strahlen bringen oder unerwünschte Nuancen neutralisieren.
Um die Nachteile schnell aus dem Weg zu räumen, tauchen wir als erstes in die Grundprinzipien der Farblehre ein. Wussten Sie schon?
Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die unterschiedlichen Nuancen wie die unserer Excellence Creme-Farben immer durch Zahlen oder Buchstaben gekennzeichnet sind. Dahinter steckt ein ganz eigener Farbcode: Die erste Zahl (1-10) gibt dabei den Grundton an - von Tiefschwarz (1) bis Hellblond (10).
Nach der Farblehre wartet die Königsdisziplin auf Sie: das perfekte Mischverhältnis. Ob intensives Schokobraun oder zartes Pastell - das richtige Verhältnis entscheidet, wie intensiv oder sanft die Farbe am Ende wirkt. Wünschen Sie sich ein intensives, sattes Farbergebnis, ist das 1:1-Verhältnis Ihr bester Freund. Mögen Sie es etwas dezenter, eignet sich das Mischverhältnis mit zwei Teilen Entwickler und einem Teil Farbcreme perfekt für sanfte, natürliche Farbübergänge.
Mischen Sie drei Teile Entwickler mit einem Teil Farbcreme, schwächen Sie die Farbe stark ab - perfekt für trendige Pastelltöne und sehr zarte Nuancen.
Apropos zarte Nuancen: Selbst Profis schwören auf die Technik, Haarfarbe mit Spülung, Shampoo oder Haarmasken zu mischen. Die Methode zaubert Ihnen nicht nur sanfte Pastelltöne oder eine dezente Farbauffrischung ins Haar. Ihre Mähne profitiert außerdem in nur einem Schritt von Pflege und Farbe. Aber Achtung: Die Deckkraft bleibt hier eher sanft, also keine Option für dramatische Farbveränderungen.
Beim Mischen von Haarfarbe mit Conditioner verdünnen Sie die Farbpigmente - eine Art DIY-Hair-Gloss. So geht’s: Mischen Sie Conditioner und Haarfarbe wie unsere Casting Creme Gloss im Verhältnis 1:1 oder passen Sie die Menge des Conditioners je nach Bedarf an.
So geht’s: Mischen Sie ein möglichst transparentes Shampoo im Verhältnis 1:1 oder 1:2 mit Ihrer Haarfarbe und schäumen Sie die Mischung im feuchten Haar auf.
Mit einer Haarmaske können Sie nicht nur die Farbe auffrischen, sondern Ihr Haar gleichzeitig intensiv pflegen und mit wichtigen Nährstoffen versorgen. So geht’s: Mischen Sie eine farblose Haarmaske im Verhältnis 1:1 mit Ihrer Haarfarbe.
Wichtig: Öffnen Sie die Packungen erst kurz vor dem Färben und mischen Sie Entwickler und Farbcreme immer im empfohlenen Verhältnis an.
Es wird ernst: Die Haarfarbe selber zu mischen ist dank unserer L’Oréal Haarfärbe-Kits einfacher als gedacht. Geben Sie beide Farben im gewünschten Verhältnis in eine kleine Schale und mischen Sie diese gut durch, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Mischen Sie warme und kühle Farbtöne, entsteht oft eine fade, neutrale Nuance, die schnell langweilig wirken kann. Naturhaarfarben wie Henna reagieren häufig nicht gut mit chemischen Färbungen.
Selbst Profis schwören auf Teststrähnen! Teilen Sie daher vor dem eigentlichen Färben eine kleine Haarsträhne ab und färben Sie sie mit ihrer angemischten Haarfarbe ein. Haarsträhnen mit unterschiedlicher Struktur wie beispielsweise Naturhaar mit blondierten Strähnen, nehmen die Farbe oft unterschiedlich stark auf.
Die Farbe wirkt zu kühl? Verwenden Sie ein sanftes Tiefenreinigungsshampoo, um den Farbton sanft abzuschwächen oder setzen Sie auf ein warmes Farb-Glossing, um Ihrem Haar die gewünschte Wärme zurückzugeben.
Nach dem Färben ist vor der Pflege: Für das „Wie-frisch-vom-Salon-Gefühl” sind farbschützende Shampoos und Spülungen unserer L’Oréal Paris Haircare ein absolutes Must-have. Sie reinigen sanft, ohne die Farbpartikel aus dem Haar zu spülen und verlängern gleichzeitig die Farbbrillanz.
Zusätzlich zu farbschützenden Shampoos und Masken sollten Sie Ihr Styling anpassen, um die Farbe bestmöglich zu schützen. Ob Föhn, Glätteisen oder Lockenstab: Verwenden Sie immer einen Hitzeschutz, da Hitze Farbpartikel schneller verblassen lassen kann. Ein guter Hitzeschutz legt sich wie eine Art Schutzschild ums Haar und verlängert die Farbintensität.
Um nachwachsende Ansätze aufzufrischen oder kleine Farbunterschiede auszugleichen, ist das Magic Retouch ein genialer Helfer.
Ob richtiges Mischverhältnis, geheimer Farbcode hinter den Farbbezeichnungen oder passende Farbkombinationen: Jetzt sind Sie bestens vorbereitet, um Ihre Traumfarbe einfach im eigenen Badezimmer anzumischen.
Unabhängig davon, ob Sie Ihre Haare zu Hause oder beim Friseur färben: Die Farbänderung strapaziert Ihre Haare. Deshalb brauchen Sie danach eine Extra-Portion Pflege. Um möglichst lange etwas von Ihrer neuen Haarfarbe zu haben, greifen Sie zu speziellen Pflegeserien für coloriertes Haar.
Falls Ihre neue Haarfarbe zu aschig-gräulich ausfällt, können Sie das mit einer Tönung in einer rötlichen oder goldenen Nuance oder mit einem Farbshampoo ausgleichen.
Sollten Ihre frisch blondierten Haare einen Gelbstich haben, keine Panik: Mit einem regelmäßig angewandten Anti-Gelbstich-Shampoo lässt sich dieser einfach neutralisieren.
Wenn Ihnen eine Haarfarbe gut gefallen hat, schreiben Sie sich die Nuance für das nächste Mal unbedingt auf. Das erspart Rätsel-Raten am Haarfarben-Regal.
Möchten Sie Ihren aktuellen Farbton erhalten oder auffrischen, reicht es aus, lediglich den Ansatz zu färben. Dazu erhalten Sie beispielsweise von Schwarzkopf spezielle Ansatz-Sets, um sich die Haare selbst zu Hause zu färben. Bei diesen Sets tragen Sie die Farbe mit einem Pinsel nur auf den Haaransatz auf - einwirken lassen, ausspülen, fertig!
Frisch gefärbte Haare sollten nicht zu Hause in Eigenregie ein zweites Mal gefärbt werden.
Sie sind experimentierfreudig und möchten häufig Ihren Look wechseln? Oder Sie sind mit Ihrer aktuellen Farbe doch nicht zufrieden? Dann fragen Sie sich wahrscheinlich, wie oft man Haare färben darf. Wie lang die Färbepausen sein sollten, hängt unter anderem von Ihrer Haarstruktur und der aktuellen und gewünschten Haarfarbe ab: So können Sie kräftiges Haar oft bereits nach etwa vier Wochen erneut färben, feinem Haar tut dagegen eine längere Erholungspause von etwa acht Wochen gut.
Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Haare beim Färben strapaziert werden und es daher so selten wie möglich passieren sollte. Möchtest du deine Haare oft färben, ist die richtige Pflege mit regelmäßiger Haarkur ein Muss.
Blonde Haare selber färben ist die Königsdisziplin. Doch mit ein paar wertvollen Tipps und Tricks erhalten Sie auch zu Hause ein schönes Blond. Wichtig ist besonders die richtige Farbauswahl. Die sollte idealerweise zu Ihrem Hautton passen. Bei einer helleren Haut bieten sich warme Nuancen wie Gold- und Honigblond perfekt an. Kühlen Hauttypen empfehlen wir ein Platin- und Aschblond. Wohingegen sich ein Sand-Blond und neutrale Blondtöne bei warmen Hauttypen eignen.
Das sollten Sie beim Blondieren zu Hause beachten:
Wer noch nicht bereit dazu ist, seinen dunklen Ansatz mit Stolz zu tragen, dem raten Experten, auf Bleaching für zu Hause zu verzichten und den Fokus stattdessen auf das restliche Haar zu setzen.
Dank Haarmasken und silikonfreien Tinkturen bleibt das Haar so kräftig und mit Feuchtigkeit versorgt wie nur möglich. Ein zusätzlicher Tipp von Clarke: Einfach den Scheitel verändern, um einen unansehnlichen Ansatz zu retuschieren.
Wer dennoch den dunklen Ansatz lieber Blond färben möchte, sollte zunächst den richtigen Farbton wählen. Die Farbe des Ansatzes sollte nicht dunkler als drei Nuancen der Farbe in den Längen sein. Teilen Sie nun ihre Haare in vier gleich große Strähnen auf. Zuerst wird die hintere rechte Partie bearbeitet. Trennen Sie einzelne Haarsträhnen von vorne nach hinten ab und geben Sie die Farbe mit einem Pinsel von oben und unten auf den Ansatz (ca. 2 bis 3 cm). Dieser Vorgang wird anschließend mit der linken hinteren Partie und mit den vorderen Partien wiederholt. Die Einwirkzeit beträgt meist um die 30 bis 40 Minuten. Im Anschluss die Farbe mit Wasser auswaschen und die Haare mit Pflege verwöhnen.
Sie möchten graue Haare selber färben? Dann eignen sich Strähnen besonders gut. Für ein natürliches Ergebnis sollten Sie darauf achten, dass die Farbe höchstens zwei Nuancen von Ihrer natürlichen Haarfarbe abweicht.
Bei einem natürlichen Blond bieten sich daher aschige Töne besonders gut an. Frauen mit hellbraunem Haar sollten auf eine Kombination von Lowlights und Highlights zurückgreifen. Und bei dunklen Haaren empfehlen die Experten auf maximal zwei Nuancen dunkler als den Naturton zu gehen.
Für eine Färbung der kompletten Haare empfehlen wir eine Tönung oder Haarfarben in Bio-Qualität, die sich nach ca. 30 Haarwäschen auswaschen lassen. Bei einer dauerhaften Coloration ist Vorsicht geboten, da graue Haare die Farbe stark annehmen.
Two Tone, Ombré, Gradient Hair - die Haare mit zwei verschiedenen Farben zu färben ist nach wie vor ein großer Trend. Und so funktioniert der Ombré-Look zu Hause:
Was muss man vor dem Haare färben beachten?
Vor dem Haare selber färben ist es wichtig, dass die Haare trocken und nicht gewaschen oder gestylt sind. Die Haare sollten einige Tage vor dem Vorgang mit einer Pflegekur verwöhnt werden, damit die Farbe gleichmäßig angenommen wird. Außerdem können Sie Gesichtskonturen und Ohren mit einer Fettcreme einreiben, um das Färben der Haut zu vermeiden.
Wo fängt man an, die Haare zu färben?
Und wie färbe ich meine Haare am besten selber? Wer heller werden will, beginnt am besten im Nackenbereich und Hinterkopf, da dieser Bereich immer etwas dunkler als das Deckhaar ist. Wer dunkler werden möchte, sollte darauf achten, dass die Haare, die das Gesicht umranden, als Letztes gefärbt werden. Da das feine Haar die Farbe sehr schnell aufnimmt und das Endergebnis sonst zu dunklen wirken kann. Teilen Sie mit einem Stielkamm die Haare ab und arbeiten Sie die Farbe immer vom Ansatz in die Spitzen ein.
Was braucht man zum Haare färben?
Klar, das Wichtigste ist die Coloration. Darüber hinaus benötigen Sie Handschuhe - meistens sind diese in der Packung enthalten. Ein altes Handtuch oder T-Shirt schützt vor unschönen Flecken auf der Kleidung. Außerdem benötigen Sie einen Stielkamm aus Kunststoff und ggf. Haarklammern und Wattepads.
Wie geht langes Haare selber färben?
Je länger die Haare, desto schwieriger kann das Färben sein. Bei besonders langen und dicken Haaren sollten Sie mindestens zwei Packungen der Coloration parat haben. Zu wenig Haarfärbemittel lässt das Endergebnis sonst fleckig wirken. Außerdem ist es wichtig, zügig zu arbeiten, damit die Farbe nicht zu lange auf den Haaren bleibt.
Wie färbe ich meine Haare selber am Hinterkopf?
Den Hinterkopf selbst zu färben ist manchmal eine große Herausforderung. Um den Vorgang zu erleichtern, trennen Sie die hinteren Haare in vier gleich große Bereiche. Nun nehmen Sie sich Strähne für Strähne vor. Halten Sie während des Färbens die Strähne dabei senkrecht vom Kopf weg. Die Farbe wird von oben nach unten aufgetragen. Kleiner Tipp: Mit einem Mousse lässt sich der Hinterkopf am einfachsten färben.
tags: #alleine #haare #farben #anleitung
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