Alina Süggeler, die charismatische Frontfrau der Band Frida Gold, ist nicht nur für ihre eingängige Popmusik bekannt, sondern auch für ihren wandelbaren Stil. Ihre Frisuren und Looks haben sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert und spiegeln ihre persönliche und künstlerische Entwicklung wider. Alles für die Schönheit: Alina Süggeler (27) war in Sachen Frisuren ihrer Zeit voraus.
Die schöne Frontfrau der Band 'Frida Gold' ('Zeig mir wie du tanzt') machte in der Vergangenheit des öfteren Schlagzeilen mit ihrem ausgefallenen Stil und ihren verrückten Frisuren. Zuletzt glänzte die Künstlerin sogar mit einer Glatze. Die war ihr allerdings lieber als so mancher Haar-Fauxpas in der Vergangenheit.
Hier ist ein Blick auf einige ihrer bemerkenswertesten Haar-Transformationen:
Vor drei Jahren veröffentlichte die Band ihre erste Single, „Zeig' mir wie du tanzt“. Alina Süggeler zeigte sich mysteriös mit Kapuze. Ihre Haare dunkel, zurückgebunden. Von Anfang an setzt sie auf Sex-Appeal. Und es funktioniert!
Mit der Single „Wovon sollen wir träumen” steuerte die Band die Hymne zur Frauenfußballweltmeisterschaft in Deutschland bei. Der Look in dem Video ein ganz neuer: dunkles, mittellanges Haar und Schleife. Der Song wurde zum Ohrwurm, verkauft sich über eine Viertel Million Mal und erreichte Gold-Status.
Für „Frida Gold“ bedeutete das den Durchbruch. Für Frontfrau Alina eine Tournee bei der sie sich entfalten konnte und auf ihre Fans treffen konnte. Was dann schließlich zur Entscheidung beitrug, nach einem letzten neuen Blondinen-Look im Video zu „Unsere Liebe ist aus Gold“ ihre Haare zu rasieren.
Bei Markus Lanz erklärte Alina, warum sie damals entschied, sich eine Fast-Glatze (3mm) zu schneiden. „Wir hatten (auf Tour, Anm. d. Red.) die Zeit unseres Lebens ... Ich dachte, wenn nicht jetzt, wann dann?“, so Alina Süggeler.
Dann griff sie nachts nach dem Rasierer, schnitt sich die Haare ab und ging schlafen. Alina Süggeler: „Es hat was Erfrischendes, Intimes, es macht einen so stark.“ Die Zeit, in der sie oft ihre Looks geändert hat, definiert sie als Selbstfindungsphase.
Zum Beispiel toupierte sich die Beauty als Teenagerin die Haare am Hinterkopf nach oben und kann heute die Bilder von sich aus der Zeit kaum ansehen: "Ich hatte, ganz lange bevor die Emo-Mädchen sich die Haare toupiert haben, das tatsächlich gemacht - in der Zeit, als das noch niemand hatte. Und das war eigentlich viel schlimmer, weil das so aus der Reihe tanzte. Mit einem großen Hinterkopf", erzählte Alina Süggeler im Interview mit 'Promiflash'.
Heutzutage gefällt ihr diese Frisur überhaupt nicht mehr: "Wenn ich jetzt Fotos sehe, verzweifle ich. Das war keine schöne Zeit, einen hochtoupierten Hinterkopf … Aber ich fand es damals toll, jetzt bin ich ja genau das Gegenteil", lachte die Traumfrau.
Zwei Jahre nach dem Debüt-Album „Juwel“ veröffentlichte Alina das zweite Album der Band „Liebe ist meine Religion“. Im Video der ersten Single „Liebe ist meine Rebellion“ sorgt Alina mit dem Refrain, inspiriert vom 90er-Hit „Freed from Desire“ nicht nur für einen mehr oder weniger freiwilligen Ohrwurm, sondern wieder für jede Menge Sex-Appeal.
Die Haare inzwischen etwas länger. Brav? Ganz bestimmt nicht! Bei der Echo-Verleihung zeigt sie sich im durchsichtigen Dress. Sie kann es sich leisten.
Markus Lanz stellte in seinem Talk fest: „Du bist unglaublich telegen“ und fragte, ob sie darüber nachgedacht hat, als Model zu arbeiten. „Ich wollte mich über eine Leistung spüren“, so die Antwort der Frontfrau aus dem Ruhrpott. Ihre Leistung: auch mit dem neuen Album lupenreiner Pop und eine langsam, aber sichere Entwicklung zur Stil-Ikone.
Alina Süggeler ist nicht nur eine talentierte Musikerin und Künstlerin, sondern auch ein begehrtes Model und war schon in Kampagnen von 'H&M' und 'Zalando' zu sehen.
Man hört die Band Frida Gold, man sieht ihre Sängerin Alina Süggeler und denkt: Na klar, ein paar junge Menschen aus Berlin, Kreuzberg vielleicht oder Mitte, ein paar Frickler, eine Hammerfrau, ein bisschen Synthie, ein bisschen Gitarre, auf jeden Fall Pop und großes Gefühl.
Und liegt nicht ganz, aber ziemlich daneben: Frida Gold kommen aus dem Ruhrgebiet, genauer aus Hattingen, 55 000 Einwohner, zwölf Kilometer von Bochum entfernt, in die Schule ging es jeden Morgen mit dem Bus. Das Wort Schülerband trifft es nicht ganz, aber so ähnlich war es schon - auf jeden Fall macht die Band seit zehn Jahren Musik, ziemlich gute Musik, wie man auf dem aktuellen Album Juwel hören kann, ein bisschen wie MIA., nur weniger intellektuell, dafür direkter und wärmer.
Alina Süggeler ist Frontfrau, Songtexterin und hübscher Mittelpunkt ihrer Band Frida Gold. Mit ihrer Band, deutschen Texten und ganz viel Pop lässt sie gerade das ein oder andere Tanzbeinchen zappeln und startet mit ihrem ersten Album Juwel durch.
Alina hat unser Freundebuch in der Hand, schreibt, schaut auf, überlegt, will ansetzen und schmunzelt. Ja, was wir wissen wollen, ist eigentlich irgendwie banal und in der Kindheit zuhauf beantwortet worden, aber im Erwachsenenleben manchmal gar nicht so einfach zu benennen. Wer ist man eigentlich in Worten? Wo genau auf der Welt zieht es uns hin und welches von den unzähligen ist eigentlich unser Lieblingsbuch.
Wir lernen eine sehr nachdenkliche 25jährige Frau kennen, die zwar schon sehr reif zu sein scheint, aber irgendwie trotzdem noch gar nicht so genau weiß, was sie will. Auch uns geht es oft so und wir stellen irgendwie fest, dass uns manchmal eine gewisse Rastlosigkeit umgibt und wir gar nicht genau in Worte fassen können, was uns eigentlich wirklich glücklich macht, warum wir wann traurig sind und was Erfolg eigentlich bedeutet. Aber, und auch hier stimmen wir Alina vollsten zu: wir sind noch so jung, wir müssen das noch gar nicht alles wissen.
Schließlich sind wir auf dem Weg herauszufinden, wer wir sind, was uns ausmacht und vor allem: was wir wirklich im Leben wollen. Liebste Alina, ganz viel Erfolg auf deiner deiner Suche und deinem Weg . Wo auch immer er hingehen mag, erzähl uns ab und an davon.
JW: Wie würdest du dich, in einem Satz beschreiben?
Alina: Ich bin selten zufrieden und ich komme auch selten an. Ich habe immer das Gefühl weiter zu müssen und bin sozusagen ein Stück weit getrieben. Ich sehne mich aber nach einem Zufluchtsort, Ruhe, nach innerer Gelassenheit und stehe eigentlich ständig im Konflikt mit mir selbst. Nicht, dass ich rastlos bin, aber ich habe immer das Bestreben anzukommen. Manchmal komme ich an, schaffe dies und das und das gibt mir dann für den Moment auch ein tolles Gefühl. Wahrscheinlich gehört es einfach zu unserem Alter, aber ich wünsche mir das schon sehr - dieses angekommen sein.
JW: Und was macht dich glücklich?
Alina: Ich glaube, ich habe Glück für mich selbst noch gar nicht richtig definiert. Vielleicht ist das einfach in unserem jungen Alter so. Ich habe lange Zeit gedacht, ich könnte gar nicht glücklich sein - und auch wenn sich das bescheuert anhört, aber dieses Gefühl für den Moment fehlte mir einfach. Das, was ich mir unter Glück vorstelle, ist einfach dieses Gefühl des Ankommens, des Loslassens, mit sich selbst zu sein und zu fühlen. Natürlich gibt es für mich glückliche Momente und ich bin wahnsinnig dankbar für alles - beruflich, familiär und für meine Familie - aber ich denke, ich brauche noch ein bisschen um es genau zu definieren.
JW: Du bist Sängerin der Band „Frida Gold“. Wir haben dich aber auch schon dann und wann modeln sehen. Was treibst du denn noch Feines?
Alina: Ich würde gar nicht sagen, dass ich hauptberuflich Sängerin bin. Das ist so das, was ich zwar schon am allerlängsten mache, schon mit 5 Jahren habe ich gesungen, aber ich sehe mich eher als Musikerin. Ich habe zeitweise Querflöte studiert, also ganz klassisch, und sehe mich deswegen eher als Musikerin. Das bedeutet, dass ich auch mal am Klavier sitzen kann und mit einem Lied und den anderen Musikern der Band verschmelze. Das Modeln macht mir einfach Spaß.
JW: Wie können wir uns einen ganz normalen Tag in deinem Leben vorstellen?
Alina: Mittlerweile sind die Tage, an denen ich in einem Hotelbett aufwache, normaler geworden, als die, in denen ich in meinen heimischen Kissen schlafe. Ich habe trotzdem oft meine Hündin dabei, jetzt am Stück schon ein halbes Jahr seither der ganze Trubel anfing, und deswegen beginnt der Tag meist damit, dass ich mit ihr spazieren gehe. Außerdem kamen in der letzten Zeit natürlich die Studio-Aufnahmen unseres Albums hinzu, was sehr zeitintensiv war.
JW: Im Vergleich: Wie schaut dein Traumtag aus?
Alina: Der fängt genauso an - mit meiner kleinen Hündin. Ich bin unheimlich gerne in meiner Wohnung, räume auf oder stelle die Wohnung einmal komplett um. Ich liebe das. Das bringt mich unheimlich zur Ruhe. Außerdem gehe ich unheimlich gerne ins Kino, Essen oder ins Theater.
JW: Was wolltest du als Kind werden? Oder lebst du vielmehr deinen Kindertraum?
Alina: Ja, ich wollte schon als Kind Musik machen. Wir haben immer viel Musik gehört, aber wir waren nie die Musiker-Familie. Mit fünf Jahren habe ich angefangen Klavier zu spielen, war schon früh im Chor durfte auch Solos singen. Ich habe diese Leidenschaft dann irgendwann verloren, habe in der Pubertät eine sehr helle Stimme bekommen und erst später die geliebte Ursprünglichkeit meiner Stimme zurück gewonnen. Zwischenzeitlich hatte ich versucht, mich der klassischen Musik hinzuwenden und hab ja auch Querflöte gelernt. Ich konnte aber auf meinen Weg zurückkommen und letztendlich hat mich auch die Auseinandersetzung mit dieser Erfahrung weiter gebracht. Ich musste das finden, was ich eigentlich gesucht habe - was ist da in mir drin und was will da raus? Und dann habe ich recht schnell gemerkt, dass mir eine Band unheimlich viele Freiheiten gibt. Nicht wie die Uni, in der ich zwar Gleichgesinnte traf, aber feststellen musste, dass ich nicht alles so kann wie die es von mir wollten.
JW: Gibt es die schönste Kindheitserinnerung?
Alina: Ich denke da gleich an meine Geschwister und nicht an irgendein Ereignis. Ich habe das Aufwachsen so sehr genossen und noch heute sind es die wichtigsten Personen in meinem Leben und wir haben immer noch das engste Verhältnis, dass man sich so vorstellen kann! Ich bin dankbar für jeden Moment, der das vorbereitet hat, was wir jetzt haben und aktiv leben können.
JW: Wenn du einen Tag tauschen könntest, wer oder was wolltest du sein?
Alina: Generell Menschen. Ich würde gerne in Rollen hinein schlüpfen, in denen ich Menschen mal auf einer anderen Art und Weise nah sein kann - ganz passiv und nur beobachtend. Konkrete Personen gibt es da nicht.
JW: Das Abgefahrenste, was du bisher erlebt hast?
Alina: Was ich häufig erlebe und was mich immer wieder beeindruckt, sind die Momente, in denen man zum Telefonhörer greift und derjenige, den man anrufen wollte, schon anruft. So etwas finde ich abgefahren. Der Moment, indem man an jemanden denkt und auch er denkt genau in diesem Moment an einen.
Alina: Hmm. Ich glaube, ich fänd’ es ganz lustig, wenn die Gäste fast unangezogen kämen! Wenn ich wüsste, dass die Leute mit so viel Mut kommen würden, hätte ich die Leute am liebsten Nackt.
Alina: Ich schätze Menschen, die aus tiefstem Herzen Lieben und sowohl eine gewisse Selbstlosigkeit als auch einen gesunden Egoismus haben. Ich schätze andere dafür, wenn manche Menschen ein Stück weit ertragen und mit Fehlern anderer behutsam umgehen können und das auch tolerieren. Ich bin selbst nicht so leicht, und alle Lieben aus meinem Umfeld, die sich daran nicht stören und mich so lieben wie ich bin, schätze ich unheimlich.
JW: Wo würdest du dich am liebsten in 10 Jahren sehen?
Ich hoffe, dass ich bis dahin ganz viel mitnehmen konnte aus dem, was da gerade passiert, ich ganz viele Eindrücke sammeln kann und ich mir noch super viel von der Welt anschauen. Dann würde ich aber auch gerne mal die Fronten wechseln und hinter die Kulissen blicken - Musik entwickeln und Songs für andere schreiben.
tags: #alina #suggeler #lange #haare
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