Akupunktur bei Haarausfall bei Männern: Eine umfassende Betrachtung

Haarausfall ist eine bekannte Problematik, welche sich nicht auf bestimmte Kulturkreise beschränkt. Männer und Frauen sind weltweit davon betroffen. Viele Menschen versuchen Werbeartikel und Wellnessprodukte diverser Art, anstatt eine Untersuchung eines anerkannten Arztes in Anspruch zu nehmen, doch auch der Arzt ist in vielen Fällen machtlos und gibt den Genen die Schuld. Oftmals hängen jedoch auch andere Faktoren damit zusammen. Als Heilpraktiker bin ich Therapeut für Chinesische und Japanische Medizin und beschäftige mich im Rahmen meiner Heilpraxis auch mit dieser Problematik.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) betrachtet Haarausfall nicht als genetischen Defekt, sondern geht von Störungen der Yin-Yang Balance, der 5 Elemente Beziehungen oder der Meridiane aus. Ein Mangel an Yang kann zum Beispiel einen Blutmangel bedeuten (Leber-Yang Defizit) und die Haare gelten in der TCM als „Spross des Blutes“.

Im Folgenden thematisieren wir den Haarausfall und dessen Erklärung und Therapie mit Chinesischer Medizin.

Überblick über Chinesische Medizin und TCM

Die chinesische Medizin entwickelte sich vor mehr als 3000 Jahren im Lichte der daostischen Weltanschauung, zu Zeiten der alten Hochkultur Chinas. Später dann vermischte sich diese ursprüngliche naturverbundene Medizin mit konfuzianistischen Denkweisen. Viele Gebiete der TCM sind bezüglich ihrer Wirkung anerkannt, weil es positive Statistiken gibt, die über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkungen belegen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) versucht die östlichen naturheilkundlichen Verfahren mit der Schulmedizin zu verbinden und hat eine Empfehlungsliste für die Wirkung von Akupunktur herausgegeben. Die Basis der Ideen der Chinesischen Medizin bilden Yin und Yang, die 5 Elemente, die inneren Organe (auch Zang Fu genannt) und die Leitbahnen (auch Meridiane genannt). Yin und Yang sind die beiden positiven und negativen Pole, die sich in allem wiederfinden.

Die Meridiane sind wie ein Flusssystem, das unseren Körper durchzieht, und können annäherungsweise mit den Bahnen von Blut, Lymphe, Faszien und Nerven gleichgesetzt werden. Als Heilpraktiker für Chinesische und Japanische Medizin unterscheide ich TCM und Chinesische Medizin : TCM entstand als Folge bzw. während der Kulturrevolution, die Chinesische Medizin ist ein wesentlich weiteres Feld mit alten Traditionslinien. Ich übe so zum Beispiel bestimmte Methoden der Kräuterheilkunde aus, die alten Schulen der Chinesischen Medizin entsprechen, aber nur zum Teil der modernen TCM, welche sich gerne der Schulmedizin annähern will.

Haare gelten als Schönheitssymbol und spiegeln in den Augen vieler Menschen Gesundheit und Vitalität wider. Dennoch ist es normal, dass wir täglich 60-100 Haare verlieren. Jahreszeitlich bedingt kann der Haarverlust im Herbst und/oder Frühjahr kurzzeitig höher sein. Der saisonale Haarwechsel ist aber kein Grund zur Sorge, da die Haare dabei immer wieder nachwachsen.

Wenn jedoch auf einmal büschelweise Haare beim Duschen ausfallen oder morgens auf dem Kopfkissen liegen, ist der Schock groß. Auch wenn die Haare mit zunehmendem Alter immer dünner werden und schließlich endgültig ausfallen, ist der Leidensdruck gerade bei Frauen immens.

Haarausfall aus der Sicht des Heilpraktikers für Chinesische Medizin

Der Begriff „Haarausfall“ stammt aus dem Lateinischen (lat. Alopezie) und bedeutet „Ausfall des Haupthaares“. Die traditionelle chinesische Medizin betrachtet Haarausfall nicht als genetischen Defekt, sondern geht von Störungen der Yin-Yang Balance, der 5 Elemente Beziehungen oder der Meridiane aus (siehe oben). Ein Mangel an Yang kann zum Beispiel einen Blutmangel bedeuten (Leber-Yang Defizit) und die Haare gelten in der TCM als „Spross des Blutes“.

So kann dieser Blutmangel zu einem Haarausfall führen, und dementsprechend auch behandelt werden. Oder es könnte ein Mangel an Essenz - Jing - vorliegen, dann sind die Nieren betroffen bzw. das Wasserelement gestört. Ein weiterer Ansatzpunkt für Haarausfall könnte eine Stauung des Energieflusses sein, der den freien Fluss von Qi (Energie) und des Blutes behindert, also die Diagnose Qi- oder auch Blutstagnation. Es obliegt dem verantwortlichen Naturheilkundler bzw. Heilpraktiker die richtige Diagnose für die Behandlung des Patienten herauszufinden.

In den seltensten Fällen tritt Haarausfall auch schon im jungen Alter auf. Die Diagnose kann zum Beispiel auch ergeben, dass es ein konstitutionelles Defizit gibt, welches schwer behandelbar ist. Dies würde in etwa einer Vererbten Störung bzw. genetischen Veranlagung in der Schulmedizin entsprechen. Generell bin ich als Heilpraktiker der Ansicht, dass Haarausfall oder Erkrankungen allgemein meistens nur teilweise den Genen zuzuschreiben sind.

Oft kommen Patienten zu mir in die Heilpraxis und sagen, dass Ihre Erkrankung ja „genetisch“ sei. Dann frage ich gerne, warum denn die Eltern diese Erkrankung nicht hatten, oder andere Vorfahren. Meine Erfahrung als Heilpraktiker ist in der Tat, dass diese Dinge meist mehrere Ursachen haben, also multifaktoriell bedingt sind. Das ist, denke ich, auch die Ansicht der Chinesischen Medizin.

Verschiedene Arten von Haarausfall

Haarausfall kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und behandelt werden. Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die unterschiedliche Ursachen haben können:

  • Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie): Bei Frauen zeigt sich erblich bedingter (androgenetischer) Haarausfall vor allem durch schütteres Haar im Mittelscheitelbereich, bei Männern durch Geheimratsecken und Haarverlust im Bereich der Tonsur.
  • Diffuser Haarausfall: Bei diffusem Haarausfall lichten sich die Haare gleichmäßig auf dem ganzen Kopf.
  • Alopezia areata (kreisrunder Haarausfall): Hierbei entstehen oft plötzlich kreisförmige, kahle Stellen an Kopfhaut, Augenbrauen, im Bartbereich oder am ganzen Körper.

Nicht jeder Ausfall des Haares ist gleich, da erstens jeder Mensch anders ist und zweitens verschiedene Ausprägungen für Haarausfall existieren wie zum Beispiel diffuser Haarausfall und kreisrunder Haarausfall. Die traditionelle chinesische Medizin gewinnt bei der Diagnose ein genaues Bild des Patienten und entwirft daraufhin ein individuelles Behandlungskonzept, auf der Basis von naturheilkundlichen Mitteln und Methoden. Hierzu zählen Akupunktur, Chinesische Heilkräuter aber auch Diätetik.

Kann chinesische Medizin bei Haarausfall helfen?

Ob chinesische Medizin bei Haarausfall helfen kann, hängt unserer Erfahrung nach vor allem davon ab, um welche Art des Haarausfalls es sich handelt. Der erblich-bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie) zum Beispiel gehört nicht dazu. Für die Behandlung der androgenetischen Alopezie gibt es wirksame Präparate aus der westlichen Medizin wie Minoxidil und Finasterid, die aufgrund der genetischen Veranlagung dauerhaft angewendet werden müssen. Eine Behandlung mit chinesischer Medizin ist unserer Erfahrung nach daher bei dieser Art des Haarausfalls nicht sinnvoll.

Bei diffusem Haarausfall kommen in unserer Praxis in Bremen verschiedene Therapieverfahren wie zum Beispiel die Akupunktur und die chinesische Arzneimitteltherapie zum Einsatz, nachdem eine schulmedizinische Abklärung stattgefunden hat. Wichtig sind die individuelle Diagnostik und Therapie, da diese Art des Haarausfalls sehr unterschiedliche Ausprägungen und Ursachen haben kann.

Unserer Erfahrung nach heilen sehr kleine Herde heilen oft auch ohne Behandlung von selbst ab. Bei mittelgradig ausgeprägten Verläufen kann die chinesische Medizin mit verschiedenen Techniken der Akupunktur und chinesischer Arzneimitteltherapie durchaus dabei helfen, das Wachstum der Haarfollikel wieder anzustoßen.

Eine Akupunktur-Behandlung kann über das Setzen kleinster Nadeln in die Haut körpereigene Kortisole freisetzen und damit eine Immunsuppression (ähnlich wie Kortikosteroide) bewirken. Das bedeutet, dass eine Akupunkturbehandlung die dem kreisrunden Haarausfall zugrunde liegende Autoimmunerkrankung besänftigen kann.

Behandlungsbeginn aus westlicher Sicht

Wenn Patienten in die Praxis kommen, die über verstärkten Haarausfall klagen, befragt man diese bei der Anamnese insbesondere zur familiären Vorbelastung, Ernährungsgewohnheiten, chronischen Erkrankungen sowie Medikamenten. Darüber hinaus sucht man nach einem Zusammenhang zu weiteren möglichen Ursachen, zum Beispiel psychische Belastungen, Trauer, Stress, fieberhafte Infekte, Operationen, Impfungen oder haarschädigenden Einflüssen wie Haarfärbungen oder Umformungen.

Bei der Kopfhautinspektion untersucht man, ob eine sichtbare Haarverminderung und ein bestimmtes Haarlichtungsmuster vorliegen. Hierbei achtet man insbesondere auf entzündliche Rötungen und Schuppungen, da Schuppenbildung, Hautpilzbefall und Ekzeme Haarausfall begünstigen können.

Diagnostik

Die Diagnostik kann bei entsprechender Ausstattung und Fachkenntnis ohne Probleme in der Heilpraktikerpraxis durchgeführt werden.

Der Haarzugtest bietet eine erste Orientierung im Hinblick auf die Diagnosestellung. Dazu nimmt man an verschiedenen Stellen des Kopfes einige Haarsträhnen zwischen Daumen und Zeigefinger und lässt die Haare mit leichtem Zug durch die Finger gleiten. Hierdurch kann man feststellen, wie fest die Haare in der Kopfhaut verankert sind. Lösen sich vermehrt Haare, so kann dies auf eine akute Haar- und Kopfhauterkrankung hindeuten.

Zur Routinediagnostik zählt mittlerweile die auflichtmikroskopische Untersuchung (Trichoskopie). Die Videodermatoskopie ermöglicht durch stärkere Vergrößerung (bis 140-fach) eine bessere Beurteilung von Blutgefäßen und Haarschaftveränderungen und unterstützt vor allem die Dokumentation und Verlaufskontrolle von Haarerkrankungen während der Therapie.

Bei einem positiven Haarausfallbefund variiert die Haarschaftdicke deutlich. Es überwiegen Follikelöffnungen, aus denen nur ein Terminalhaar austritt und es gibt vermehrt Bereiche mit Vellushaaren oder kahlen Stellen.

Chinesische Medizin und die Arbeit hiesiger Heilpraktiker

Die traditionelle chinesische Medizin und die westliche Naturheilkunde betrachten den Menschen und seine Krankheiten aus ähnlichen aber in vielen Punkten unterschiedlichen Perspektiven. So fehlt der westlichen Naturheilkunde meist die differenzierte Diagnose, welche die Ursache des Haarausfalls benennt, wie oben beschrieben. Die Chinesische Medizin kennt zum Beispiel für den kreisrunden Haarausfall diverse Ursachen und entsprechend Therapien sehen unterschiedlich aus, während die westliche Naturheilkunde tendenziell den kreisrunden Haarausfall immer gleich behandelt.

Die Heilpraktiker, welche mit westlicher Naturheilkunde arbeiten, kennen zum Beispiel die Stärkung des Organismus durch Vitamine und andere Stoffe und wissen darum, dass der Haarausfall auch etwas mit den Nerven, also mit Stress zu tun haben kann. Selten nutzt der Heilpraktiker hier aber ein ganzheitliches Bild des Menschen in seiner Imbalance, welche das Symptom Haarausfall produziert, so wie es in der TCM geschieht. Natürlich gibt es unter den Heilpraktikern auch viele Ausnahmen.

Meistens ist ein multipler Ansatz, also bestehend aus allen obigen Methoden, der beste. Denn die Chinesische Medizin glaubt an die multifaktorielle Genese von Erkrankungen, bzw. postuliert, dass der Organismus durch eine Vielzahl an Störungen und schädlichen Einflüssen in ein Ungleichgewicht kommt, das in diesem Fall den Haarausfall produziert. Somit ist auch ein mehrgleisiger Ansatz der richtige in der TCM.

Weitere Behandlungsmethoden

Es gibt verschiedene schulmedizinische und komplementärmedizinische Therapien für Haarausfall:

  • Schulmedizinische Therapien: Bei Männern mit androgenetischem Haarausfall wird vom Arzt häufig Finasterid eingesetzt, das die Umwandlung von Testosteron in DHT hemmt. Alternativ können Männer und Frauen Minoxidil (verschreibungsfrei) topisch anwenden.
  • Mesotherapie: Bei der Mesotherapie werden spezielle Wirkstoffkomplexe mit sehr feinen Kanülen in die Kopfhaut injiziert.
  • Lasertherapie: Bei der Low-Level-Laser-Behandlung wird die Kopfhaut mit einem speziellen Laserlicht im nahen Infrarotbereich bestrahlt.

Pflanzliche Unterstützung

Es gibt verschiedene pflanzliche Wirkstoffe, die bei Haarausfall helfen können:

  • Kürbiskernöl: In einer koreanischen Studie konnte mit der täglichen Einnahme von 400 mg Kürbiskernöl der Haarwuchs bei androgenetischem Haarausfall innerhalb von 6 Monaten um 30 % im Vergleich zur Placebogruppe gesteigert werden.
  • Sägepalmextrakt: Erwies sich in einigen Studien als wirksamer 5α-Reduktase-Hemmer.
  • Senfölglykoside (Sulforaphane): Unterstützen den Abbau von DHT im Blut. Sie sind beispielsweise ist in allen Kohlgemüsen, Meerrettich, Rucola und Kresse enthalten.
  • Rosmarin: Fördert die Durchblutung und ist in vielen Haarwässern zur Anregung des Haarwuchses enthalten.

Behandlung nach Ursache

Um die Ursache des Haarausfalls einzugrenzen und entsprechend behandeln zu können, sollten verschiedene Blutwerte überprüft werden. Zum einen sind einige Mikronährstoffe wichtig für ein gesundes Haarwachstum. Insbesondere zu überprüfen - und entsprechend zu supplementieren oder ausreichend in die Ernährung einzubinden - sind: Eisen (diagnostisch: Ferritin, Hämoglobin, Transferrin), Zink, Biotin, Silizium, Omega-3-Fettsäuren, Selen, Magnesium und Vitamin D.

Zum anderen beeinflussen verschiedene Hormone das Haarwachstum. Hier sollten die TSH-, T3-, T4- und Schilddrüsenantikörper (TPO, TRAK)-Werte ermittelt werden. Sowohl eine Schilddrüsenüberfunktion als auch eine -unterfunktion kann zu Haarausfall führen.

Bei Frauen vor oder während der Menopause sollte man die Spiegel des Luteotropen Hormons (LH), des Follikelstimulierenden Hormons (FSH), des Östradiols (E2) und Progesterons ermitteln.

Heilpilze bei Haarausfall

Heilpilze sind aus der TCM für unterschiedliche gesundheitlichen Problemen bekannt. Bei Haarausfall kommen vor allem Reishi sowie Polyporus umbellatus (Eichhase) zum Einsatz. Reishi hemmt nachweislich die 5-α-Reduktase. Polyporus enthält viele für das Haarwachstum wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Er soll sich positiv auf die Länge der Wachstumsphase der Haare auswirken.

Haarausfall und Akupunktur: Ein umfassender Leitfaden

Haben Sie verschiedene Shampoos ausprobiert, über die Einnahme von Medikamenten nachgedacht und schließlich von Akupunktur als mögliche Lösung für Ihr Problem gehört? In diesem Beitrag erfahren Sie, ob Akupunktur eine wirksame Methode für Sie sein könnte oder ob andere Maßnahmen besser geeignet sind.

Um die potenziellen Vorteile der Akupunktur bei Haarausfall zu verstehen, ist es entscheidend, die Grundlagen dieser jahrtausendealten Methode zu kennen. Ihren Ursprung fand die Akupunktur in China, wo sie erstmals zur Behandlung diverser Beschwerden eingesetzt wurde. Diese traditionelle Technik hat sich über Jahrhunderte hinweg global etabliert und findet in der alternativen Medizin Anwendung gegen eine breite Palette von Erkrankungen.

Für den Erfolg der Behandlung ist auch ein gewisses Maß an Offenheit für alternative Heilmethoden erforderlich. Speziell beim Thema Haarausfall beruht die Wirkung der Akupunktur vor allem auf der Verbesserung der Durchblutung. Diese verbesserte Blutzirkulation kann sich direkt positiv auf den Haarwuchs auswirken, insbesondere wenn Durchblutungsstörungen der Grund für den Haarverlust sind.

Vor dem Beginn einer Akupunkturbehandlung ist es essentiell, die spezifische Ursache Ihres Haarverlusts zu identifizieren. Eine sorgfältige medizinische Diagnose, einschließlich der Untersuchung der Kopfhaut, einer Haaranalyse und eines Bluttests, kann Aufschluss über die Ursachen des Haarausfalls geben.

Akupunktur bietet keine Lösung für fortschreitende Glatzenbildung oder die Wiederherstellung bereits abgestorbener Haarfollikel, die nicht mehr aktiv im Haarzyklus der Kopfhaut eingebunden sind. Diese Einschränkung macht deutlich, dass Akupunktur ihre Grenzen hat, besonders in Bezug auf irreversiblen Haarausfall.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Akupunktur bei bestimmten Arten von Alopezie, wie hormoneller, genetischer oder durch Krankheiten verursachter Haarausfall, nicht wirksam ist. In Fällen, in denen innere Blockaden oder Stress den Haarschwund fördern, könnte Akupunktur potenziell eine Linderung bieten. Allerdings muss betont werden, dass es keine wissenschaftlichen Belege gibt, die eine eindeutige Wirksamkeit der Akupunktur bei der Behandlung von Haarausfall bestätigen.

Steht man vor der Entscheidung zwischen Akupunktur und Haartransplantation zur Bekämpfung von Glatzenbildung, so zeigt sich, dass Akupunktur allein keine zuverlässige Lösung für dauerhaften Haarerhalt bietet. Es ist ratsam, zunächst eine umfassende Diagnose durchführen zu lassen, um zu bestimmen, ob in kahlen oder dünn behaarten Bereichen Ihrer Kopfhaut noch lebensfähige Haarfollikel vorhanden sind.

Während einige individuelle Berichte von erfolgreichen Akupunkturbehandlungen existieren, bieten Haartransplantationen mit ihrer hohen Erfolgsquote eine nahezu garantiertere Lösung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Akupunktur gegen Haarausfall keine garantierten Ergebnisse bietet. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Akupunktur besonders für diejenigen unwirksam sein könnte, die skeptisch gegenüber alternativen Heilmethoden sind. Diese Skepsis kann den Erfolg der Behandlung beeinträchtigen, da ein gewisses Maß an Glauben an die Methode oft als Teil der Heilung angesehen wird.

Zusammenfassung

Haarausfall kann viele Ursachen haben und es ist wichtig, die genaue Ursache zu ermitteln, um die richtige Behandlung zu finden. Akupunktur kann in einigen Fällen helfen, insbesondere bei diffusem und kreisrundem Haarausfall, aber es ist keine garantierte Lösung. Eine umfassende medizinische Diagnose und Beratung sind entscheidend, um die beste Vorgehensweise zu bestimmen.

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