Arganöl für die Haare: Anwendung und Vorteile

Arganöl, oft als "flüssiges Gold Marokkos" bezeichnet, hat sich längst einen festen Platz in der Kosmetikwelt erobert. Seine besondere Zusammensetzung macht es zu einer beliebten Wahl in der täglichen Pflege - nicht nur im Friseursalon, sondern auch im heimischen Badezimmer. Viele Haar- und Hautpflegeprodukte werben heute ganz bewusst mit dem Zusatz „enthält natürliches Arganöl“.

Natives Arganöl wird aus den Kernen der Früchte des Arganbaums gewonnen, der vor allem im Südwesten Marokkos beheimatet ist. Hierzulande wird es gerne zu verschiedenen Kosmetik Anwendungen wie der Haut- und Haarpflege verwendet. Die Gewinnung des nativen Arganöls erfolgt teilweise noch heute nach traditionellen Verfahren. Insbesondere Frauenkooperativen übernehmen vielerorts die Verarbeitung der Früchte - ein Handwerk, das von Generation zu Generation weitergegeben wird und eine wichtige wirtschaftliche Rolle in der Region spielt.

Bei bioKontor kannst du natives, kaltgepresstes Arganöl kaufen, das zudem noch premium Bioqualität entspricht. Unser Bio Arganöl gewinnen wir aus den vollreifen Argankernen des Arganbaums. Die Argankerne stammen aus kontrolliert biologischem Anbau in Marokko, hier werden sie von Hand geerntet und geknackt. Anders als beim gerösteten Arganöl werden die Argankerne für unser Bio Arganöl ungeröstet weiterverarbeitet.

Warum Arganöl so geschätzt wird

Der Arganbaum (Argania spinosa) wächst ausschließlich im Südwesten Marokkos - in einer Region, die von der UNESCO als Biosphärenreservat geschützt ist. Er gedeiht unter extrem trockenen Bedingungen und kann bis zu 450 Jahre alt werden. Aufgrund seiner Bedeutung für Natur, Mensch und Kultur wird er vor Ort oft ehrfürchtig als „Baum des Lebens“ bezeichnet.

Anwendung von Arganöl für die Haare

Arganöl ist eines der bewährtesten Öle, wenn es um die Pflege von Haaren und Kopfhaut geht. Das marokkanische Öl hat zahlreiche positive Effekte und schützt das Haar zum Beispiel vor UV-Strahlen und schädlichen Umwelteinflüssen, die es beschädigen und schwächen können. Auch als Schutz vor Hitze durch Föhn und Glätteisen kann Arganöl dienen. Die regelmäßige Anwendung wirkt zudem der Schuppenbildung entgegen und schenkt trockener Kopfhaut Feuchtigkeit.

Arganöl wird in erster Linie für die Haarpflege verwendet, es eignet sich allerdings auch zur Haut- und Kopfhautpflege. Ob als Haarmaske oder zur Stylingpflege der Spitzen: Arganöl lässt sich vielseitig einsetzen. Für eine Intensivpflege kannst du es großzügig in Längen und Spitzen einmassieren, einige Stunden oder über Nacht einwirken lassen und anschließend mit einem milden Shampoo auswaschen.

Ein paar Tropfen reichen auch aus, um im trockenen Zustand Glanz und Griffigkeit zu verleihen - einfach sparsam in den Handflächen verreiben und vorsichtig in die Spitzen streichen. Achte dabei auf die richtige Dosierung, damit die Haare nicht beschwert wirken. Arganöl ist ein wahrer "Durstlöscher" für trockenes und strapaziertes Haar. Es schenkt dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit und schützt es dabei vor äußeren Einflüssen. Durch zu häufiges Styling mit Hitze und verschiedene Umwelteinflüsse verliert unser Haar an natürlichem Fett. Arganöl gibt Deinem Haar dieses Fett zurück und pflegt es zusätzlich mit seinen wertvollen Bestandteilen. Es glättet zudem die Haaroberfläche, hinterlässt dabei aber keine fettigen Rückstände.

Verteilen Sie das pure Arganöl vor der Haarwäsche auf der Kopfhaut und massieren Sie es ein. Lassen Sie das Öl circa 30 Minuten unter einem Handtuch einwirken. Anschließend können Sie die Haare waschen. Tipp: Arganöl eignet sich auch als Haarkur. Verteilen Sie nach der Haarwäsche einfach etwas Arganöl im Haar, umwickeln Sie es mit einem Handtuch und lassen es über Nacht einziehen. Verwenden Sie am besten kalt gepresstes Bio-Arganöl.

Unser Bio-Haaröl mit Argan- und Brokkolisamenöl ist eine intensive und feuchtigkeitsspendende Pflege für gesundes und glänzendes Haar. Eine Komposition natürlicher, ätherischer Öle verleiht einen sinnlichen Duft. Balsamisch-süße, leicht holzige Noten charakterisieren diesen Duft, der auch als warm und erdig beschrieben wird.

Haarmasken mit Arganöl selber machen

Haarmasken für gepflegt aussehendes Haar können auch selbst hergestellt und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. Mit natürlichen Lebensmitteln und Zutaten vermischt pflegen sie die Haare ganz ohne Beitrag der chemischen Industrie. Unser Tipp für mehr Feuchtigkeit für strapaziertes Haar: Ein Viertel einer weichen Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit einem Teelöffel Kokosöl und einem Teelöffel Argan Haaröl vermischen. Die Masse in das handtuchtrockene Haar und die Kopfhaut einmassieren. Mit einem Handtuch bedecken und mindestens 30 Minuten einwirken lassen.

Für die Haarkur eine großzügige Menge im handtuchtrockenen Haar verteilen, mindestens 30 Minuten einwirken lassen und mit einem milden Shampoo auswaschen. Für eine intensivere Pflege über Nacht einwirken lassen.

Damit das Haar nach häufigen Sonnenbädern, viel Hitze oder trockener Heizungsluft wieder weich wird und seinen Glanz zurückerhält, eignen sich Kuren mit Pflanzenöl.

Weitere Anwendungsbereiche von Arganöl

Neben der Haarpflege findet natives Arganöl auch Anwendung in der Hautpflege. Dank seines natürlichen Ursprungs und der Freiheit von Zusatzstoffen ist es besonders bei Menschen mit sensibler Haut beliebt. Arganöl wird traditionell in der Hautpflege verwendet - insbesondere in Marokko, wo es seit Jahrhunderten geschätzt wird. Es ist eine beliebte Wahl bei empfindlicher Haut, da es ohne chemische Zusätze auskommt und daher gut verträglich ist. Natives Arganöl kann pur auf die Haut aufgetragen und sanft einmassiert werden - idealerweise nach der Reinigung am Abend. Viele Anwenderinnen und Anwender schätzen das glatte Hautgefühl nach dem Auftragen. Alternativ kannst du ein paar Tropfen mit deiner gewohnten Creme vermischen.

Auch für die Pflege trockener Lippen ist ein Tropfen Arganöl gut geeignet. Einfach mit dem Finger sanft auftragen - fertig!

Arganöl hat sich als nützliche Ergänzung im Kampf gegen Akne bewährt, da es nicht fettet und eine talgreduzierende Wirkung in der Haut hat. Es ist nicht komedogen, verstopft also nicht die Poren und wirkt im Gegensatz zu vielen anderen Kosmetikprodukten, gegen fettige Haut, nicht austrocknend sondern pflegend und entzündungshemmend.

Arganöl wird auch für die Nagelpflege verwendet. Der Inhaltsstoff wirkt brüchigen Fingernägeln entgegen.

Arganöl kann zum Kochen und Braten eingesetzt werden sowie zur Verfeinerung von z. B.

Auch zur Minderung von Dehnungsstreifen und Cellulite wird das Öl genutzt. Hier empfiehlt sich eine spezielle Arganöl-Körperpflege (z. B.

Zudem können mit Arganöl Gelenkerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden behandelt bzw. diesen vorbeugt werden. Bei Gelenkschmerzen einfach die betroffenen Gelenke mit dem Öl einreiben, für die innere Anwendung kann das Öl über die Nahrung (z. B.

Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Das Geheimnis des Öls liegt in der besonderen Zusammensetzung seiner Inhaltsstoffe und deren Wirkung. Arganöl zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren aus. Dabei beträgt der Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren im Schnitt 46 % und der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ca.

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Die einzigartige Zusammensetzung des Arganöls macht es als Wirkstoff so besonders. Es besteht zu 20 % aus gesättigten und 80% aus ungesättigten Fettsäuren, wie z.B. Linolsäure. Weitere Inhaltsstoffe von Arganöl sind außerdem:

  • Vitamin E - Schützt und repariert die Hautbarriere und macht die Haut somit widerstandsfähiger gegen Bakterien und Viren
  • Phytosterine - Gleichen den Feuchtigkeitshaushalt der Haut aus und lindern Juckreiz
  • Triterpenoide - Fördern das Abheilen von verletztem Gewebe und Narben
  • Polyphenole - Schützen die Zellen vor Schädigungen, die durch freie Radikale (z.B.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z. B. Linolsäure) sorgen für einen ausgeglichenen Cholesterinspiegel, mindern Entzündungen und dienen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gesättigte Fettsäuren, die insbesondere als Bestandteile in tierischen Fetten zu finden sind, dienen als Energielieferant und stärken die Hautbarriere. Vitamin E und Tokopherole wirkt antioxidativ, d. h., sie schützen vor freien Radikalen. Freie Radikale, die z. B. durch Stress, Sonneneinstrahlung und übermässigen Alkoholkonsum entstehen, greifen die Zellen an, wodurch das Bindegewebe geschädigt wird und die Haut schneller altert. Tocopherole tragen zudem zur Stärkung des Immunsystems bei und helfen, geschädigte Zellen zu reparieren. Phytosterine aktivieren den Hautstoffwechsel, fördern die Feuchtigkeitsspeicherung in den Zellen und können dazu beitragen, den Cholesterinspiegel im Blut zu senken. Den pflanzlichen Sterinen wird eine krebsvorbeugende und zellstimulierende Wirkung zugeschrieben. Triterpenoide können verletztes Gewebe sowie Narben reparieren und wirken als natürlicher Sonnenschutz. Sie verfügen über desinfizierende Eigenschaften und tragen zur Minderung verschiedener Hauterkrankungen wie Akne, Ausschläge, Windpocken und Schuppenflechte bei. Darüber hinaus dienen sie der Gesunderhaltung von Herz, Leber und Galle und helfen bei der Virenbekämpfung. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die für den Geruch und Geschmack des Arganöls verantwortlich sind. Als Antioxidantien wirken sie zellschützend, entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Zudem sorgen sie für eine geschmeidige Haut. Auch können Polyphenole das Immunsystem und den Hormonhaushalt positiv beeinflussen und z. B.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Es ist auch eine gute Sache bei Arganöl auf Bioqualität zu setzen. Denn Öle sind „konzentrierte“ Produkte. Zur Ölherstellung wird verhältnismäßig viel des Rohstoffs benötigt um eine geringe Menge Öl zu gewinnen.

Um das Öl möglichst lange nutzen zu können, sollte es stets gut verschlossen und dunkel gelagert werden.

Bio Arganöl - Nährwerte und Zusammensetzung

Das Produkt unterliegt in seiner Zusammensetzung natürlichen Schwankungen. Die angegebenen Energie- und Nährstoffgehalte bilden typische Mittelwerte ab.

Nährwert Wert pro 100g
Energie 3700 kJ / 900 kcal
Fett 100 g
davon gesättigte Fettsäure 19 g
einfach ungesättigte Fettsäure 47 g
mehrfach ungesättigte Fettsäure 34 g
Kohlenhydrate 0 g
davon Zucker 0 g
Ballaststoffe 0 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

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