Viele Menschen mit Naturlocken kennen das Problem: Es ist oft schwierig, den perfekten Haarschnitt zu finden, da nicht jeder Friseur weiß, wie man lockiges Haar richtig schneidet. Daher entscheiden sich viele, ihre Locken selbst zu schneiden, und erzielen dabei erstaunlich gute Ergebnisse. Aber wie funktioniert das? Was ist zu beachten, damit Ihre Locken nach dem Schnitt gesund, definiert und gepflegt aussehen?
Lockiges Haar ist einzigartig und stellt besondere Anforderungen an Schnitt und Pflege. Jede Locke fällt anders, jede Haarstruktur reagiert individuell. Daher ist es wichtig, beim Selberschneiden nicht nach einem festen Schema vorzugehen, sondern auf Ihr Haar zu achten. Das Schöne an einem Naturlocken-Haarschnitt ist, dass Sie Ihren Look individuell gestalten, Ihre Locken besser kennenlernen und ein Gefühl dafür bekommen, was ihnen wirklich guttut.
Bevor Sie zur Schere greifen, sollten Sie Ihre Haare gut vorbereiten. Waschen Sie Ihre Locken mit einem milden Shampoo, versorgen Sie sie mit ausreichend Feuchtigkeit mit einer Spülung und lassen Sie sie vollständig trocknen. So erkennen Sie am besten, wie sie natürlich fallen und welche Strähnen eventuell gekürzt werden müssen. Besonders angenehm lassen sich die Haare schneiden, wenn sie gepflegt und entwirrt sind.
Tipp: Gönnen Sie sich vor dem Haarschnitt eine kleine Wellnesspause! Eine sanfte Kopfhautmassage mit einem Haaröl für Locken entspannt nicht nur, sondern pflegt auch die Haarwurzeln.
Das Schneiden von Locken unterscheidet sich deutlich vom klassischen Haarschnitt bei glattem Haar. Locken springen nach dem Schneiden zurück, und jede Locke hat ihre eigene Struktur. Daher ist Geduld gefragt. Gehen Sie langsam vor, schneiden Sie Strähne für Strähne und orientieren Sie sich an der natürlichen Bewegung Ihres Haares.
Wenn Sie einen Stufenschnitt möchten, reicht es oft, einzelne Locken unterschiedlich lang zu lassen. So entsteht Volumen und Bewegung, ohne dass der Schnitt künstlich wirkt. Gehen Sie regelmäßig ein Stück zurück, lockern Sie die Haare auf und kontrollieren Sie, wie das Gesamtbild wirkt. Kleine Unregelmäßigkeiten sind bei Locken kaum sichtbar, also haben Sie keine Angst vor Fehlern!
Damit Ihre frisch geschnittenen Locken gesund und glänzend bleiben, ist die richtige Pflege entscheidend. Setzen Sie auf Produkte, die Feuchtigkeit spenden, die Locken definieren und Ihre Haarstruktur stärken.
Empfohlene Produkte:
Mit diesen Produkten bringen Sie Ihre Locken nach dem Haarschnitt so richtig zum Strahlen.
Den eigenen Haarschnitt in die Hand zu nehmen, ist für viele ein großer Schritt, aber auch eine tolle Möglichkeit, mehr Selbstvertrauen im Umgang mit den eigenen Locken zu gewinnen. Sie bestimmen selbst, wie viel Sie abschneiden, lernen Ihre individuelle Haarstruktur besser kennen und können flexibel auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Viele entdecken beim Selberschneiden ein ganz neues Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung. Und das Beste: Mit jeder kleinen Korrektur wächst Ihre Sicherheit und Ihr Verständnis für Ihr einzigartiges Haar.
Jeder Haartyp verlangt nach einer besonderen Pflege, einem anderen Haarstyling und darauf abgestimmten Produkten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ganz allgemein teilt man das Haar in vier Haartypen ein: glatt (Typ 1), wellig (Typ 2), lockig (Typ 3) und Afrolocken (Typ 4). Haartypen und -strukturen sind extrem vielseitig und können sich auch vermischen. Es handelt sich also mehr um eine grobe Einteilung, an der man sich aber dennoch gut orientieren kann, wenn es darum geht, die Haar-Routine zu optimieren und an das eigene Haar anzupassen.
Beim Haartyp 4, also Afrolocken, handelt es sich um dichte, superlockige und voluminöse Naturlocken. Außerdem ist jede Afrolocke extrem individuell, weshalb unterschiedliche Afro Haartypen vorkommen. Schaut man sich die Form der Locke des Haartyps 4 etwas genauer an, variiert ihre Struktur von S-förmigen kleinen Locken, kleinen spiralförmigen Locken, Z-förmigen wenig definierten Locken bis hin zu 75 Prozent zusammengezogenen superdichten Naturlocken.
Top-DIY-Hack: Eine Sprühflasche mit einer Kombination aus destilliertem Wasser und Leave-in-Conditioner befüllen, das hilft dabei, dass die Haare die Produkte besser aufnehmen können, und auch das Styling geht leichter.
Top-DIY-Hack: Durch Spliss brechen Ihre Afrolocken ab, weshalb regelmäßiges (alle zwei bis drei Monate) Spitzenschneiden wichtig für eine gesunde und nachhaltige Afro-Haar-Routine ist.
Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen, die frei von Sulfaten und Silikonen sind, sind ein Muss: Die natürliche Haarpflege sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit erhalten bleibt und das Haar nicht austrocknet. Ideal sind spezielle Afro-Pflege-Produkte: mildes Shampoo, Leave-in-Conditoner, Haarmaske, Haaröl Feuchtigkeitsspray, Haarlotion oder Haarcreme.
Diese Afro-Haar-Utensilien sind ein Must-have: Afrokamm oder Detangling-Bürste, Sprühflasche, Satin Head Wrap, Trennkamm, Edges Brush und ein Kamm-Föhn.
Ein Protective Style hat viele Vorteile, u.a. schützt du deine Afrolocken vor verschiedenen Umwelteinflüssen wie Kälte, Hitze und Sonne. Weiterhin wachsen deine Locken wachsen durch einen Protective Style gesünder, da sie nicht andauernd durch die aufwendige Pflege manipuliert und angefasst werden.
Bevor du ein Protective Styling wie Braids in deine Afrolocken flechtest, solltest du sicherstellen, dass deine Haare gesund sind. Dieses kannst du mit einer guten sowie zuverlässigen Afrohaarpflege Routine erreichen.
Afro-Haare, genauer gesagt Haarstrukturen, die sich dem Bereich lockiges bis krauses Haar zuordnen lassen, werden oft mit den Attributen aufwendig und zeitintensiv bedacht. Wer sich jedoch einmal mit seinem Haartyp und den speziellen Bedürfnissen auseinandergesetzt hat, wird schnell merken, auch Afro-Haare sind einfach zu handhaben - wenn man weiß, was zu beachten ist.
Die Ausdruckskraft von Afro-Haaren ist ein wichtiges Mittel zum Ausdruck und zu der Suche der eigenen Identität. Durch eurozentrische Schönheitsideale und die fehlende Repräsentation in den Medien ist es besonders für junge schwarze Frauen eine Herausforderung, ihre natürliche Haarpracht zu tragen und zu feiern.
Styling-Tipps für Afro-Haare: Nehmen Sie sich Zeit und entdecken Sie Ihre individuelle Haarstruktur. Je nachdem, wie sie also frisiert und gepflegt werden, können sie tagtäglich (durch den Styling-Prozess beeinflusst) eine unterschiedliche Gestalt annehmen.
Wie bereits erwähnt, haben die unterschiedlichen Lockentypen andere Bedürfnisse. Leichte Haare benötigen leichtere Produkte, andere wiederum mehr Feuchtigkeit und Pflege. Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen, frei von Sulfaten und Silikonen, sollten ein Muss für die Haar-Routine sein.
Welche Styling-Produkte können verwendet werden? Produkte, die auf jeden Fall in den Frisier-Prozess integriert werden sollten, sind ein Leave-in-Conditioner, Wasser und ein Haaröl. Damit die Pflegeprodukte auch im Haar bleiben und dort ihre Wirkung entfalten können, ist es essenziell, die Produkte im feuchten Zustand einzuarbeiten.
Afrohaare bestehen zu 10 % aus Wasser, Pigmenten und Lipiden. Die restlichen 90 % sind das körpereigene Protein Keratin. Wenn dieses Protein langfristig geschädigt wird, entstehen Risse in der Struktur der Schuppenschicht. Diese offenen Stellen führen dann dazu, dass Ihre Locken und Afrohaare an Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verlieren. Sie fühlen sich spröde an, es kann zu Spliss und Haarbruch kommen.
| Zutat | Wirkung |
|---|---|
| Arganöl | Schließt die Feuchtigkeit ein, lässt Deine Haare weich werden und glänzen. |
| Honig | Verhindert das Austrocknen Deiner Haare, indem er die Feuchtigkeit bindet. |
Anwendungshinweise:
Wenn es in Ihrem Bad einen beleuchteten Spiegelschrank mit klappbaren Türen gibt, ist das prima. Dann lohnt sich eine Investition in professionelles Handwerkszeug.
Wie vor jedem Styling solltest du dein Haar mit einem groben Kamm entwirren und es dabei mit einem Leave-In minimal anfeuchten, wenn du es offen trägst. Mit einer anderen Methode flechtest du Braids oder Twists. Je dichter deine Haare sind, umso kleiner sollten die abgetrennten Partien ausfallen. Beginne unten am Kopf und bearbeite immer nur eine Sektion. Stecke die restlichen Braids mit Klammern weg. So gehst du sicher, keine Strähne zu vergessen oder doppelt abzuschneiden.
tags: #afro #haare #selber #machen #anleitung
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.