Waxing garantiert bis zu vier Wochen glatte Haut, kann aber auch Reizungen verursachen. Hier erfahren Sie, wie Sie Kaltwachsstreifen richtig anwenden, um optimale Ergebnisse zu erzielen und Hautirritationen zu vermeiden.
Haare werden mithilfe von Warm- oder Kaltwachs samt Haarwurzel ausgezogen. Diese Methode ist zwar nicht ganz schmerzfrei, aber nachhaltiger als eine Rasur.
Bei Neurodermitis, Narben oder starken Krampfadern sollten Sie auf eine Haarentfernung mit Wachs lieber verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Außerdem ist es sinnvoll, den Waxing-Termin zu vertagen, wenn Sie einen Sonnenbrand haben. Die Haut braucht dann Ruhe, um sich zu regenerieren. Ansonsten gilt: Gesunde Haut können Sie problemlos regelmäßig wachsen.
Ob Kalt- oder Warmwachs: Beide Methoden eignen sich für die Heimanwendung. Wofür Sie sich entscheiden, ist letztlich Geschmackssache. Kaltwachs ist einfach anzuwenden und ideal für diejenigen, die noch wenig Erfahrung mit Waxing haben: Die Streifen mit den Händen erwärmen, aufkleben, abziehen - fertig!
Der große Unterschied zwischen Warmwachs und Kaltwachsstreifen besteht in ihrer Anwendung. Warmwachs wird erhitzt und mit einem Spatel auf die Haut aufgetragen. Kaltwachsstreifen hingegen müssen nicht im herkömmlichen Sinne erhitzt werden, was Zeit spart und die Anwendung auch für Laien problemlos zu Hause ermöglicht.
Vorteile von Kaltwachs:
Vorteile von Warmwachs:
Hier ist eine detaillierte Anleitung, wie Sie Kaltwachsstreifen richtig anwenden:
Nach einer Kaltwachsanwendung bleiben die Haare meist für 2-4 Wochen weg, ehe sie wieder nachwachsen. Diese Zeit kann stark von Ihrem Organismus und von der individuellen Dauer Ihrer Haarzyklen abhängen. Mit der Zeit jedoch synchronisieren sich die einzelnen Zyklen.
Bis zur nächsten Behandlung muss etwas Zeit verstreichen - schließlich muss die Mindestlänge für eine Haarentfernung mit Wachs wieder erreicht werden. Die ideale Haarlänge fürs Waxing beträgt etwa 5 Millimeter.
Ein leichtes Peeling im Vorfeld entfernt abgestorbene Hautschüppchen und kann eingewachsenen Haaren vorbeugen. Einige Tage nach der Haarentfernung empfiehlt es sich, die Haut mit einem Luffaschwamm leicht zu peelen. Die Anwendung mit dem Naturschwamm entfernt abgestorbene Hautschüppchen - so bleiben die Wachstumskanäle der Haare frei.
Zusätzlich hilft es, wenn Sie die Haut regelmäßig mit einer Bürste abschrubben oder ein Peeling verwenden. Dieses „Schrubben“ hat übrigens einen weiteren positiven Effekt: Die Haut wird besser durchblutet.
Kaltwachsstreifen sind ideal dafür, Haare an den Beinen, Achseln oder in der Bikinizone für mehrere Wochen zu entfernen. Beim Waxing werden die Kaltwachsstreifen auf der Haut angelegt und ruckartig abgezogen. Das Haar wird mitsamt der Wurzel herausgezogen, sodass es länger zum Nachwachsen braucht als bei einer Rasur. Je öfter du die Streifen verwendest, desto feiner wachsen sie nach und es bilden sich weniger Stoppeln. Gerade für Menschen mit dicker und dichter Körperbehaarung eine super Möglichkeit, störende Haare zu entfernen.
Einziger Kritikpunkt bei dieser Methode der Haarentfernung: Die Anwendung kann für einen Moment als schmerzhaft empfunden werden und kostet somit anfangs etwas Überwindung.
Die besten Kaltwachsstreifen im Jahr 2024 sind laut verschiedenen Tests und Erfahrungsberichten:
Gönnen Sie der Haut nach der Enthaarung mit Wachs etwas Ruhe. Direkt nach der Haarentfernung mit Wachs keine reichhaltigen Cremes auf die behandelten Hautpartien auftragen. Besser geeignet sind leichte After Shave Body Lotions: Nicht-fettende Pflegeformeln mit Panthenol beruhigen die Haut nicht nur nach der Rasur, sondern auch nach einem Waxing und beugen dadurch Hautirritationen vor.
Vermeiden Sie ein bis zwei Tage nach der Enthaarung Schwimmbäder, exzessive Sporteinheiten sowie Saunagänge.
Die gängigste Methode der Depilation - also die Entfernung der Haare an der Oberfläche - ist die Rasur. Im Vergleich zur Anwendung von Kaltwachsstreifen schneidet die Rasur jedoch schlecht ab. Durch die meist tägliche Strapazierung der Haut, ist die Gefahr für Mikroverletzungen sehr hoch. Diese können sich oftmals entzünden. Die Folge dieser Verletzungen ist trockene, empfindliche Haut, Ausschläge und Rötungen.
Die Epilation, bei der die Haare samt Wurzel herausgerissen werden, unterscheidet sich maßgeblich von der Depilation. Behandlung mit einem Epilierer ist hierbei die gängigste und erfolgreichste Methode. Im Vergleich zu Kaltwachsstreifen, schneidet er besser ab. Kaltwachsstreifen können jederzeit und überall angewendet werden und die Haare restlos entfernen.
Vergleich der Haarentfernungsmethoden:
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Rasur | Schnell und einfach | Häufige Anwendung, Hautirritationen |
| Epilation (Epilierer) | Langanhaltend | Kann schmerzhaft sein, teurer in der Anschaffung |
| Kaltwachsstreifen | Einfache Anwendung, langanhaltend | Kann schmerzhaft sein, Wachsreste |
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