Sie wollen Ihre Haut endlich von den pieksenden Härchen befreien, doch Sie haben keinen Rasierschaum zur Hand? Rasieren ohne Rasierschaum ist problemlos möglich, wenn Sie die richtigen Alternativen kennen - und das, auch ohne Ihre Haut unnötig zu irritieren. Bevor Sie sich neuen in der Drogerie besorgen und dafür viel Geld ausgeben, können Sie alternative Produkte probieren. Natürlich reicht bei einer scharfen Klinge auch schon Wasser, um die Härchen weicher zu machen und zu entfernen. Für eine gründlichere Rasur können Sie aber auch andere Alternativen in der Dusche oder der Badewanne anwenden.
Rasierschaum ist zum Rasieren äußerst praktisch: Er macht die Haare weich und lässt den Rasierer problemlos auf der Haut gleiten. Trotzdem gibt es genug Alternativen, die es sich zu kennen lohnt … sei es, weil der Rasierschaum gerade einmal alle ist oder weil man bewusst auf eventuell bedenkliche Inhalts- und Duftstoffe in Kosmetikprodukten verzichten möchte.
Zum Beispiel können Sie auch Feuchtigkeitscreme auftragen, bevor Sie mit dem Rasierer darübergleiten. Die hilft nicht nur, die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit zu versorgen, sondern verschafft Ihnen auch eine glatte Oberfläche. Feuchtigkeitscreme ist besonders gut geeignet, wenn Sie empfindliche Haut haben, da sie die Haut nach der Rasur zusätzlich beruhigt und Irritationen vorbeugt.
Kokosöl, Olivenöl oder Jojobaöl sind hervorragende Optionen, die die Haut pflegen und gleichzeitig für eine weiche Rasur sorgen. Tragen Sie das Öl auf die feuchte Haut auf und massieren Sie es sanft ein. Das Öl sorgt für eine glatte Oberfläche, sodass der Rasierer problemlos über die Haut gleitet.
Olivenöl punktet gleich dreifach: Nicht nur, dass es wunderbar als Gleitmittel für den Rasierer funktioniert, es versorgt die Haut auch noch mit Vitamin E und Feuchtigkeit und dient dazu noch als Rostschutz für die Klinge. Die Haut ist anschließend angenehm weich und wird bestens gepflegt.
Hinweis: Achte darauf, dass es sich um extra virgen Olivenöl handelt, am besten in Bio-Qualität.
Anwendung: Gebe einen kleinen Schluck Olivenöl in ein Schälchen. Verteile etwas Öl zwischen den Händen und verreibe es auf der Haut. Tunke den Rasierer in das Schälchen, sodass die Klinge mit Öl benetzt ist.
Auch Kokosöl lässt die Klinge des Rasierers elegant über die Haut gleiten und versorgt die Haut dazu mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen.
Hinweis: Auch hier empfiehlt sich natives Bio-Kokosöl.
Anwendung: Dusche die jeweiligen Hautstellen mit warmem Wasser ab. Verreibe etwas Kokosöl zwischen den Handflächen - so schmilzt das Öl und lässt sich besser verteilen. Verreibe das Öl auf der Haut und lasse es kurz einziehen. Danach kannst du die jeweilige Stelle rasieren.
Statt Rasierschaum können Sie auch Ihren Haarconditioner verwenden. Er hat ähnliche Eigenschaften wie Rasierschaum, macht die Haut geschmeidig und sorgt für eine gute Gleitfähigkeit des Rasierers. Zudem spendet der Conditioner Ihrer Haut Feuchtigkeit, sodass sie sich nach der Rasur weich und beruhigt anfühlt.
Dass Aloe vera ein echter Feuchtigkeits-Booster für die Haut ist, ist bekannt, aber das sich Aloe-Vera-Gel auch bestens zum Rasieren eignet, wissen die wenigsten! Neben seinen feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften wirkt es außerdem noch Entzündungen entgegen. Trage das Gel immer nur auf einen kleineren Bereich auf, damit es nicht so schnell einzieht. Befeuchte außerdem deine Hände, bevor du das Gel aufträgst - das verhindert, dass es zu schnell trocknet. Ein Pflegeprodukt mit verschiedenen Funktionen, das klingt ideal!
Hinweis: Denke aber daran, deiner Haut anschließend noch Feuchtigkeit zuzuführen, da die Haut nach der Rasur schnell austrocknen kann.
Haben Sie Honig und Zucker im Haus, können Sie sich ein Peeling vorbereiten, das Sie während des Rasierens anwenden. Dafür mischen Sie eine kleine Menge Zucker mit etwas verflüssigtem Honig, tragen die Masse auf die feuchte Haut auf und massieren sie ein.
Rasierst du dir die Achseln auch schnell mal unter der Dusche, wenn der Nassrasierer gerade eh griffbereit liegt und du passenderweise auch noch nass bist? Kennen wir - doch aufgepasst! Rasurbrand und Stoppeln können nicht selten die Folge sein, wenn du dem Ganzen nicht genügend Aufmerksamkeit widmest.
Hier sind einige Tipps, wie man Achseln also rasieren muss, damit das nicht passiert:
Dafür, wie oft man seine Achseln rasieren sollte, gibt es natürlich keine Faustregel. Das ist davon abhängig, wie glatt du es magst und vor allem, wie stark dein Haarwuchs ist. In der Regel reicht es, wenn man sich alle zwei bis drei Tage unter den Achseln rasiert. Wenn du es aber lieber öfter machst, ist das natürlich auch nicht falsch. Allerdings solltest du - besonders, wenn du dich oft rasierst - auf die passenden Produkte und die richtige Pflege setzen.
Rötungen, gereizte Haut, Pickelchen - all das können Folgen einer Rasur sein, die nicht nur an den Beinen, sondern auch unter den Achseln oder im Intimbereich bzw. der Bikinizone auftreten können. Begleitet von Rötungen und Pickelchen kann es zudem zu lästigen eingewachsenen Haaren kommen. Diese Hauterscheinungen fühlen sich nicht nur unangenehm an, sondern werden von vielen Frauen gerade im Sommer auch optisch als störend empfunden. Wer ein paar simple Tricks berücksichtigt, kann Rasierpickel & Co. aber durchaus vermeiden.
Bei eingewachsenen Haaren spricht man im Fachjargon von einer Pseudofolliculitis barbae. Bei dieser Form der Follikulitis krümmen sich die Härchen oder die abrasierten Haarstoppel nach hinten und dringen wieder in die Haut ein. Die Folge sind eingewachsene Haare, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen können.
Auch wenn Sie gerade in sonnigwarmen Zeiten gern täglich glatte, schöne Beine & Co. hätten, gilt leider: Je seltener Sie sich rasieren, desto besser ist es für Ihre Haut. Gerade wer zu Rasierpickelchen, Rötungen und Juckreiz neigt, sollte vor jeder Rasur überlegen, ob es wirklich nötig ist.
| Alternative | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Feuchtigkeitscreme | Spendet Feuchtigkeit, beruhigt die Haut | Kann weniger gründlich sein als Rasierschaum |
| Pflanzliche Öle | Pflegt die Haut, sorgt für eine glatte Rasur | Kann fettige Rückstände hinterlassen |
| Haarconditioner | Macht die Haut geschmeidig, spendet Feuchtigkeit | Kann die Klingen schneller verstopfen |
| Aloe Vera Gel | Feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend | Kann schnell einziehen |
| DIY Peeling (Honig und Zucker) | Peeling und Rasur in einem, entfernt abgestorbene Hautzellen | Kann klebrig sein |
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