Die Rossmann / Accent Intensiv-Tönung in der Farbe Goldblond 803 ist eine Haarfärbung, die speziell für hellblondes Haar entwickelt wurde. Sie verspricht eine Haltbarkeit von bis zu 24 Haarwäschen und wird in einer Packung mit 75 ml Produkt angeboten.
Die Anwendung der Tönung ist unkompliziert:
Bei längerem Haar wird empfohlen, zwei Packungen zu verwenden. Die Formulierung der Tönung ist ohne Ammoniak und enthält Keratin-Bausteine sowie Bienenwachs, um das Haar zu pflegen und ihm Glanz zu verleihen. Wichtige Hinweise zur Anwendung und Warnhinweise sind in der beiliegenden Gebrauchsanweisung enthalten.
Die Stiftung Warentest hat die Rossmann / Accent Intensiv-Tönung Goldblond 803 mit der Note 2,4 (gut) bewertet. Besonders positiv wurden hervorgehoben:
Die Haltbarkeit der Tönung wurde mit der Note 2,2 (gut) bewertet. Allerdings erhielt die Deklaration und Werbeaussagen die Note 4,0 (ausreichend), da die Anwendungsmenge als knapp bemessen und ohne Hinweis für den Anwender angegeben wurde.
Einige Anwenderinnen sind zufrieden mit der Wirkung des Ansatzsets, insbesondere die Grauabdeckung überzeugt. Trotzdem werden die Inhaltsstoffe kritisch betrachtet, jedoch bei dem günstigen Preis in Kauf genommen.
Eine Anwenderin berichtet, wie sie das Accent Ansatzset für ihre Mutter verwendet hat:
Die Kopfhaut wurde gut vertragen, ohne Brennen oder ähnliche Reaktionen.
Öko-Test hat in einer Untersuchung von 36 Rot- und Brauntönen verschiedener Hersteller festgestellt, dass alle untersuchten Haarfarben aromatische Amine als Farbstoffbausteine enthielten. Viele dieser Stoffe stehen unter Verdacht, Krebs auslösen zu können. Ein häufig enthaltener Stoff ist 2,5-Toluylendiamin, ein enger Verwandter des krebserregenden 2,4-Toluylendiamin, das in Haarfarben bereits verboten ist.
Darüber hinaus können aromatische Amine schwere Allergien auslösen. Viele Produkte enthielten das Färbemittel Resorcin, das ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen kann. Daher bewerteten die Tester sämtliche untersuchten Haarfarben mit „ungenügend“. Es wird empfohlen, beim Haarefärben unbedingt Handschuhe zu tragen und die Farbe von Augen und Schleimhäuten fernzuhalten.
Eine US-Studie aus dem Jahr 2001 wies nach, dass dauerhaftes Haarefärben das Risiko für Blasenkrebs erhöht. Dies führte dazu, dass die EU-Kommission Haarfarben gründlich prüfte. Während die Kosmetikordnung genau vorschreibt, welche Inhaltsstoffe enthalten sein dürfen, ist in Haarfarben derzeit noch alles erlaubt, was nicht verboten ist. Ein Beratungskomitee der EU prüft sämtliche von der Industrie eingereichten Dossiers mit toxikologischen Daten aller Inhaltsstoffe.
Auch bei natürlichen Haarfarben wie Henna oder Indigo gibt es Unsicherheiten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung beurteilt den in Henna enthaltenden Farbstoff Lawson als unbedenklich, während der EU-Ausschuss ihn als erbgutschädigend einstuft. Eine endgültige Beurteilung von Naturhaarfarben steht noch aus.
Einige Anwenderinnen berichten von ihren Erfahrungen mit Schaumtönungen von Rossmann. Eine Anwenderin suchte eine Schaumtönung ohne Silikone und war mit dem Ergebnis zunächst zufrieden. Allerdings wusch sich die Farbe nicht vollständig aus und hinterließ einen Rotstich, der auch nach Monaten noch sichtbar war.
Andere Anwenderinnen berichten von Haarausfall und Kopfhautproblemen nach der Anwendung von Schaumtönungen. Trotzdem gibt es auch positive Erfahrungen, insbesondere mit der Farbe Feuermohn, die den Ansatz schön orange-rot abdeckt und natürlicher wirkt als Henna.
Wer seine Haare selbst tönen oder färben will, sollte etwas Zeit und Sorgfalt in die Vorbereitung stecken:
Regelmäßige Tests und Studien untersuchen die Inhaltsstoffe und Auswirkungen von Haarfärbemitteln. Besonders Blondierungen und Blond-Colorationen stehen oft in der Kritik, da sie bedenkliche Substanzen enthalten können, die allergische Reaktionen auslösen oder die Haut durchlässiger machen.
Dauerhafte Colorationen lagern die Farbpigmente in das Haar ein. Obwohl ein Krebsrisiko durch aktuell in der EU erhältliche Haarfärbemittel laut EU-Kommission derzeit nicht besteht, gelten viele Färbechemikalien als starke Kontaktallergene. Hautreaktionen auf bestimmte Inhaltsstoffe wie p-Phenylendiamin und 2,5-Toluylendiamin können schwerwiegend sein und ein Leben lang bestehen bleiben.
Beim Kauf von Haarfarben sollte man sich daher gut informieren und auf die Inhaltsstoffe achten, um mögliche Risiken zu minimieren.
| Kriterium | Note |
|---|---|
| Gesamtbewertung (Stiftung Warentest) | 2,4 (gut) |
| Haltbarkeit | 2,2 (gut) |
| Deklaration und Werbeaussagen | 4,0 (ausreichend) |
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