Kraus, glanzlos und kaum zu bändigen - Frizz sorgt dafür, dass Dir wortwörtlich die Haare zu Berge stehen. Deine Haare stehen in alle Richtungen ab, sind kraus, struppig oder spröde? Gefühlt machen sie, was sie wollen, scheinen zu fliegen und lassen sich nicht bändigen?
Zum Glück gibt es einige natürliche Tipps und Mittel, die gegen abstehende Haare helfen. Dabei ist es ganz einfach, die störrische Mähne mit der richtigen Haarpflege schnell in seidiges, glänzendes Haar zu verwandeln.
Der englische Begriff „Frizz”, der übersetzt so viel wie „Krause” bedeutet, bezeichnet das unkontrollierte Abstehen oder das Kräuseln der Haare. Deine Haare sind überall, nur nicht dort, wo sie sein sollen? Dann sprechen wir von Frizz. Haare stehen dabei unkontrolliert und unschön in einer Schicht elektrischer Haare vom Kopf ab und lassen sich nicht bändigen.
Ob Dein Haar betroffen ist, erkennst Du daran, wenn sich einzelne Haare kräuseln, abstehen oder verformen. Im Winter kann es bei Nässe draußen oft zu Frizz-Haaren kommen. Im Gegensatz zu welligem oder lockigem Frizz-Haar, das sich kräuselt, neigen glatte Haare eher dazu, zu „fliegen“, wenn sie Frizz haben.
Entdeckst Du auch ständig kleine „Antennen” in Deinem Scheitelbereich? Es gibt unterschiedliche Ausprägungen von Frizz, abhängig von Haartyp und Umwelteinflüssen.
Um zu begreifen, wie Frizz entsteht, solltest Du zuerst einen Blick auf den Aufbau Deiner Haare werfen. Die Entstehung von Frizz-Haaren ist bedingt durch die komplexe Struktur der Haare. Jedes einzelne Haar besteht aus drei Schichten. Die äußere Schicht ist die sogenannte Schuppenschicht.
Bei „Frizzy Hair” ist die Schuppenschicht, die Du Dir wie „Dachschindeln” vorstellen kannst, aufgeraut. Wenn diese Schicht geschlossen ist, die Schuppen also flach anliegen und eng aneinander gekoppelt sind, sind die Haare geschmeidig und glatt. Frizz entsteht, wenn sich die Schuppen aufstellen und die Oberfläche der einzelnen Haare dadurch aufgeraut wird.
Folge: Die „Dachschindeln” stehen ab, Feuchtigkeit geht verloren und das Haar trocknet aus. Trockene Haare mit trockener Kopfhaut sind besonders anfällig für Frizz, denn ihre Schuppenschicht ist bereits etwas angeraut. Gleichzeitig brechen die Wasserstoffbrücken im Inneren Deiner Haare auf.
Wenn dann noch hohe Luftfeuchtigkeit und Regen hinzukommen, dringt die Feuchtigkeit von außen unter die aufgestellten Schuppen. Dann sind die Haare nicht nur trocken, sondern kräuseln sich auch oder stehen ab. Besonders in der kalten Zeit erleben Haare einen schnellen Wechsel von trockener Heizungsluft zu nasskalter Luft draußen.
Die Haare trocknen aber nicht nur durch Umwelteinflüsse aus, sondern auch durch falsche Haarpflege, aggressive Haarfärbemittel oder Hitze (etwa durch Glätteisen). Wer geschädigte, trockene Haare und Naturlocken hat, hat häufiger mit Frizz zu kämpfen als Menschen mit anderen Haartypen. Die veränderte Haarstruktur macht sich meist bei schnellen Temperatur- und Wetterwechsel, hoher Luftfeuchtigkeit, trockener Heizungsluft, Regen oder nach chemischen Behandlungen wie Blondierungen bemerkbar.
Die äußere Schicht der Haare, die Cuticula, wird aufgeraut. Dann brechen die Wasserstoffbrücken zwischen den einzelnen Eiweißfasern im Haar und die Wassermoleküle werden frei. Um den Feuchtigkeitshaushalt auszugleichen, ziehen die Haare Feuchtigkeit aus der Luft, was sie ausdehnen und aufquellen lässt. Dadurch kräuseln sich die Haare und plustern sich auf. Unerwünschte elektrostatische Aufladung wird noch verstärkt.
Die häufigste Ursache für frizzige Haare ist ein gestörter Feuchtigkeitshaushalt. Hast Du naturkrause oder lockige Haare, bist Du mit dem Problem bestimmt vertraut, da diese häufig zu Trockenheit neigen.
Beim Kampf gegen Frizz in den Haaren kommt es vor allem auf den richtigen Feuchtigkeitsgehalt an. Dabei spielen die richtigen Pflegeprodukte, aber auch Tools und Gewohnheiten eine Rolle. Dein Schlüssel für die erfolgreiche Haarpflege gegen Frizz besteht darin, den Feuchtigkeitshaushalt des Haares in Balance zu halten.
Folgende Tipps sind zu beachten, wenn du Frizz vorbeugen möchtest:
Tipp: Locken-Pflegeprodukte haben meist ohnehin einen Anti-Frizz-Effekt! Möchtest du deine Naturlocken noch mehr definieren, solltest du dir auch die Curly Hair Methode als Haarroutine ansehen.
Ansonsten solltest du dein Haar den Tag über in Ruhe lassen. Fahre dir nicht mit den Fingern durch das offene Haar und vermeide zusätzliche Reibung durch Mützen, Rollkragenpullover und Schals.
Abstehende Haare und kaputte Spitzen? Um bösen Frizz zu bekämpfen, muss man zu den richtigen Pflegeprodukten greifen. Wir haben alle Anti-Frizz-Shampoos, Sprays, Haaröle und Tools vorab für euch getestet und präsentieren euch die Testsieger!
Die Anti Frizz Wundermittel haben wir je nach Produkttyp für euch geordnet. Eine wahre Wirkung zeigen sie jedoch nur, wenn sie gemeinsam in der Haarpflege-Routine angewandt werden. Man startet mit dem Shampoo, pflegt die Haare dann mit einem Leave-In Conditioner und sorgt mit einem Haaröl für das perfekte Finish. Beim Styling sollte man darauf achten, geeignete Tools aus dem Friseurbedarf zu verwenden.
| Produkt | Beschreibung |
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| Anti Frizz Shampoo |
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| Anti-Frizz Spray |
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| Haaröle gegen Frizz |
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| Tools gegen Frizz |
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Wer Frizz natürlich mit Hausmittel bekämpfen möchte, kann dies mit nährenden, feuchtigkeitsspendenden Mitteln tun. Dazu zählen Olivenöl, Kokosmilch, Zitrone und Honig. Auch mit Dingen aus Deinem Vorratsschrank, wie Olivenöl, Kokosöl oder Honig, kannst Du Deinen trockenen, spröden Haaren einen Feuchtigkeits-Boost verpassen.
Die Frizz-Hausmittel werden vor dem Haarewaschen im Haar verteilt und eine Weile darin belassen, damit sie ihre Wirkung bestmöglich entfalten können.
Man kann es drehen und wenden, wie man möchte: Um Frizz zu vermeiden, muss man schlussendlich nur darauf achten, den Feuchtigkeitshaushalt des Haares in Balance zu halten.
Oh nein, der Frizz hat Deine Haare bereits voll unter Kontrolle? Mit der richtigen Pflegeroutine, passenden Tools und feuchtigkeitsspendender Haarpflege hat Frizz bei Deinen Haaren keine Chance mehr.
tags: #abstehende #haare #bandigen #tipps
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