Viele lieben es, mit neuen Haarfarben zu experimentieren und ihren Look zu verändern. Ob es sich um angesagte Regenbogenfarben oder graues Granny Hair handelt, die Möglichkeiten sind vielfältig. Doch häufiges Färben kann die Haare strapazieren und schädigen. Daher ist es wichtig, die richtige Balance zu finden und die Haare nicht zu überlasten.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie oft Sie Ihre Haare färben können, ohne die Haarstruktur zu gefährden, und erhalten wertvolle Tipps für eine schonende Haarpflege.
Die Frage, wie oft man seine Haare färben darf, ohne sie zu schädigen, beschäftigt viele. Es gibt keine pauschale Antwort, da die Häufigkeit von verschiedenen Faktoren abhängt, insbesondere von Ihrem Haartyp und der verwendeten Färbetechnik.
Ganz grundsätzlich empfehlen Expert*innen, die Haare nicht häufiger als alle sechs bis acht Wochen zu färben. Das gilt insbesondere für permanente Haarfarben und Blondierungen, die die Haare strapazieren, austrocknen und kaputt machen können.
Ihr Haartyp spielt eine entscheidende Rolle bei der Häufigkeit der Haarfärbung, da verschiedene Haartypen unterschiedliche Bedürfnisse und Eigenschaften haben:
Ein professioneller Friseur kann Empfehlungen basierend auf dem individuellen Haartyp und den gewünschten Ergebnissen geben.
Sie haben sich die Haare gefärbt oder färben lassen, sind mit dem Ergebnis aber nicht zufrieden? Verständlich, wenn Sie jetzt instinktiv in Versuchung kommen, sich die Haare direkt wieder zu kolorieren. Davon möchten wir aber dringend abraten.
Denn: Färben Sie sich die Haare zu oft hintereinander, kann das zu erheblichen Schäden an der Haarstruktur führen. Konsultieren Sie in diesem Fall am besten den Friseur beziehungsweise die Friseurin Ihres Vertrauens - möglicherweise kann der Profi das Ergebnis korrigieren.
Es gibt viele gute Gründe, das Ansatz nachfärben hinauszuzögern, darunter etwa die bereits erwähnte Schonung der Haarstruktur. Geduld zahlt sich aber auch aus, weil Zeit und Geld zwischen den einzelnen Behandlungen gespart wird. Wenn nur vereinzelte nachwachsende Haare stören, gibt es kleine Tricks und Hilfsmittel, um sie vorübergehend unsichtbar zu machen.
Die meisten Probleme, die beim Ansatz nachfärben entstehen, hängen mit der Farbauswahl zusammen. Insbesondere dunkle Ansätze, die oft blondiert werden müssen, sind anfällig für Schwierigkeiten. Normalerweise empfiehlt es sich, zu einer Farbe zu greifen, die dem hellsten Ton deiner Haare entspricht. Wenn du dir allerdings sehr unsicher bist, kannst du einen Friseur fragen oder eine professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
Es stehen verschiedene Arten von Haarfärbeprodukten zur Auswahl, darunter sowohl permanente als auch auswaschbare Farben. Eine Tönung bietet eine gute Deckkraft, ist jedoch weniger langanhaltend. Ein Großteil der Farbe wird sich im Laufe von etwa sechs Wochen auswaschen oder verblassen. Bei einer permanenten Färbung hingegen muss die Farbe mit dem Haar herauswachsen, wodurch eine höhere Verpflichtung erforderlich ist.
Wer seine Haare dauerhaft zu Hause färben möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Haarfärbemitteln. Cremes sind besonders gut für Anfänger geeignet, da sie eine dickere Konsistenz aufweisen, die das Anmischen und Auftragen erleichtert, ohne zu tropfen oder zu verlaufen. Mousses verhalten sich ähnlich und lassen sich wie Styling-Schaum auftragen. Insbesondere für das Färben des Hinterkopfs und des Nackenbereichs sind Mousses eine praktische Option. Der einzige Nachteil ist, dass sie nicht so farbintensiv sind wie Lotionen. Lotionen sind flüssige Haarfärbemittel und werden direkt aus der Flasche auf das Haar aufgetragen. Hier ist eine schnelle und geübte Hand gefragt, um Tropfen zu vermeiden.
Vor der eigenen Haarfärbung ist es besonders wichtig, dass die Haare trocken und nicht frisch gewaschen oder gestylt sind. Ein paar Tage vor dem Färben sollten die Haare mit einer Pflegekur verwöhnt werden, um sicherzustellen, dass die Farbe gleichmäßig aufgenommen wird. Darüber hinaus können Sie Gesichtskonturen und Ohren mit einer Fettcreme schützen, um Hautverfärbungen zu vermeiden.
Die richtige Vorgehensweise für die eigene Haarfärbung hängt von deinem gewünschten Ergebnis ab. Wenn du eine hellere Haarfarbe möchtest, empfiehlt es sich, im Nacken- und Hinterkopfbereich zu beginnen, da dieser Bereich normalerweise etwas dunkler ist als das Deckhaar. Wenn du dagegen eine dunklere Farbe wünschst, solltest du sicherstellen, dass die Haare, die dein Gesicht umrahmen, zuletzt gefärbt werden. Feines Haar nimmt Farbe schneller auf, und ein zu frühes Auftragen kann zu einer zu dunklen Farbe führen. Teile dafür deine Haare mit einem Stielkamm in Abschnitte und trage die Farbe immer vom Ansatz bis zu den Spitzen auf.
Natürlich ist die Haarfarbe selbst das wichtigste Utensil. Darüber hinaus benötigst du Handschuhe, die oft in der Packung enthalten sind. Ein altes Handtuch oder ein altes T-Shirt schützt deine Kleidung vor Farbflecken. Ein Kunststoff-Stielkamm ist hilfreich, ebenso wie Haarklammern und Wattepads.
Extra-Tipp für lange Haare: Je länger deine Haare sind, desto anspruchsvoller kann das Färben sein. Bei besonders langen und dicken Haaren solltest du mindestens zwei Packungen Haarfarbe bereithalten. Zu wenig Farbmittel kann zu ungleichmäßigen Ergebnissen führen. Außerdem ist es wichtig, zügig zu arbeiten, um sicherzustellen, dass die Farbe nicht zu lange auf dem Haar verbleibt.
Es gibt eine breite Palette von pflanzlichen Haarfärbemitteln, mit denen du deine Haare auf natürliche Weise einfärben kannst. Diese natürlichen Haarfärbemittel sind frei von schädlichen Chemikalien und haben auch positive Auswirkungen auf deine Gesundheit. Sie bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Kamille, Henna und Indigo, weshalb das Risiko allergischer Reaktionen deutlich geringer ist. Beim Haarefärben ohne chemische Substanzen wird die Haarstruktur nicht angegriffen; stattdessen bildet sich lediglich eine schützende Schicht um das Haar. Diese natürlichen Stoffe verleihen nicht nur Farbe, sondern auch Pflege und Glanz.
Allerdings gehen auch einige Nachteile mit pflanzlichen Haarfärbemitteln einher. So ist die Anwendung viel komplizierter und muss oftmals in mehrere Anwendungen für das gewünschte Ergebnis durchgeführt werden. Dabei ist keine Aufhellung der Haare möglich und auch graue Haare werden nicht vollständig abgedeckt. Zusätzlich verblasst die Haarfarbe mit jeder Haarwäsche und das Farbergebnis hängt stark von der Ausgangshaarfarbe ab.
Permanente Haarfärbemittel greifen die Haarstruktur an und machen die natürliche Schutzschicht durchlässig. Die Intensität der Haarschädigung hängt stark von der Häufigkeit des Färbens ab. So belasten insbesondere häufiges Färben und intensive Aufhellungsprozesse das Haar erheblich.
Die Anwendung von Haarfärbemitteln führt zu trockenem, brüchigem und sprödem Haar, und die Kopfhaut kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Die chemischen Substanzen können über die Haut in den Körper gelangen. Einige Inhaltsstoffe in Haarfärbemitteln können Allergien auslösen, wie zum Beispiel Resorcin. Zudem sind potenzielle Schäden an Leber oder Nieren nicht ausgeschlossen. Daher ist es ratsam, beim Haarefärben immer Handschuhe zu tragen und direkten Hautkontakt mit den Chemikalien auf der Kopfhaut zu vermeiden.
Unabhängig davon, ob Sie Ihre Haare zu Hause oder beim Friseur färben: Die Farbänderung strapaziert Ihre Haare. Deshalb brauchen Sie danach eine Extra-Portion Pflege. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihr frisch gefärbtes Haar optimal pflegen können:
Neue Haarfarben machen Spaß und können einen Look komplett verändern. Doch ab und zu sollte man den Haaren und der Kopfhaut eine kleine Pause gönnen.
Das Wichtigste in Kürze:
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