Ab wann haaren Welpen ihr Fell: Ein umfassender Leitfaden für Welpenbesitzer

Dieses Thema betrifft jeden Welpenbesitzer: der Fellwechsel. Als frischgebackener Welpenbesitzer kann der Fellwechsel deines kleinen Lieblings eine ungewohnte Herausforderung darstellen. Aber keine Sorge, mit ein paar Tipps und Tricks kannst du deinem Welpen durch diese Zeit helfen.

Was ist der Fellwechsel?

Während des Fellwechsels verliert der Welpe sein weiches, flaumiges Welpenfell und ersetzt es durch das Erwachsenenfell. Welpen beginnen im Alter von etwa 4-6 Monaten mit dem Fellwechsel. Der genaue Zeitpunkt kann jedoch bei verschiedenen Rassen und individuell unterschiedlich sein.

Symptome des Fellwechsels

Während des Fellwechsels können Welpen verschiedene Symptome zeigen, zum Beispiel:

  • Juckreiz
  • Hautreizungen
  • Haarausfall
  • Eine veränderte Fellstruktur

Juckreiz ist ein häufiges Symptom während des Fellwechsels. Wenn dein Welpe Hautreizungen oder andere Symptome zeigt, kannst du ihm ein Bad mit einem speziellen Shampoo für den Fellwechsel geben, um ihm zu helfen, sich zu entspannen und die Symptome zu lindern. Es ist von Bedeutung, darauf zu achten, dass das Shampoo für den Hund geeignet ist und keine schädlichen Chemikalien oder Inhaltsstoffe enthält.

Wie oft findet der Fellwechsel statt?

Wie oft der Welpen Fellwechsel stattfindet, hängt von der Rasse und den individuellen Eigenschaften deines Welpen ab. Im Allgemeinen findet der Fellwechsel einmal im Jahr statt.

Unterstützung während des Fellwechsels

Der Fellwechsel beim Welpen kann eine stressige Zeit für sowohl den Hund als auch den Besitzer sein. Der Fellwechsel ist nicht nur eine Herausforderung für den Welpen selbst, sondern auch für den Hundebesitzer. Es kann schwierig sein, mit den massiven Haarverlusten und der erhöhten Fellpflege umzugehen.

Regelmäßiges Bürsten

Während des Fellwechsels sollte man seinen Hund regelmäßig bürsten, um das alte Fell zu entfernen und die Durchblutung der Haut zu fördern. Regelmäßiges Bürsten ist auch eine wichtige Ergänzung zur Fellpflege während des Fellwechsels und kann dabei helfen, abgestorbene Haare zu entfernen und die Haut deines Hundes gesund zu halten. Durch das regelmäßige Durchkämmen des Hundefells können Sie Ihren Vierbeiner bestmöglich beim Fellwechsel unterstützen. Mit Hilfe der richtigen Bürsten entfernen Sie somit nicht nur loses Haar, sondern fördern zugleich die Durchblutung der Haut. Auf diese Weise werden dort Stoffwechselprozesse angeregt, die den Fellwechsel beschleunigen.

Für die Fellpflege stehen Ihnen zahlreiche Werkzeuge zur Verfügung:

  • Borstenbürste: Ideal für Rassen mit borstigem oder kurzem Fell.
  • Entfilzer: Durch den Entfilzer entfernen Sie verfilztes Unterfell und verbessern die Temperaturregulation.
  • Furminator: Ein sehr praktisches Werkzeug, um lose Unterwolle aus dem Fell zu bürsten.
  • Gummistriegel: Der Gummistriegel ist ideal, um Welpen an das Bürsten zu gewöhnen.
  • Pflegehandschuh: Der Handschuh ermöglicht die kinderleichte Fellpflege bei Hunden mit kurzem Haar.
  • Trimmer: Mit der Spezialschere ist es ein Leichtes, totes, langes Haar z.B. bei Rauhaardackeln zu entfernen.
  • Zupfbürste: Die Zupfbürste ist während des Fellwechsels die Allzweckwaffe zum Entfernen von Schmutz, Filz und losen Haaren.

Während eines Pflegedurchgangs beginnen Sie zunächst mit einer einfachen Bürste, um das lockere Haar auszukämmen. Anschließend greifen Sie zum Beispiel zum Furminator, um das lose Unterfell herauszukämmen. Im letzten Schritt nutzen Sie Striegelhandschuh oder Striegelbürste für das Entfernen der letzten Härchen die Anregung der Durchblutung.

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr

Während des Fellwechsels solltest du auch darauf achten, dass dein Welpe ausreichend Wasser trinkt! Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um die Haut deines Welpen feucht und gesund zu halten.

Spezielle Shampoos

Während des Fellwechsels kann es hilfreich sein, bei Ihrem Hund ein spezielles Shampoo zu nutzen, das speziell für den Fellwechsel entwickelt wurde. Diese Shampoos können dabei helfen, das Absterben des alten Fells zu beschleunigen und dem Juckreiz entgegenzuwirken, den dein Hund möglicherweise aufgrund des Wechsels empfindet.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist während des Fellwechsels besonders wichtig. Ebenso wie bei uns Menschen spielt die Ernährung auch bei Hunden eine tragende Rolle bei der Gesundheit von Haut und Haaren. Insbesondere während Ihr Hund im Fellwechsel steckt, sind daher einige Dinge bei der Hundeernährung zu beachten. Allem voran sollten Sie auf eine eiweißreiche Kost achten, da der Bedarf während des Fellwechsels besonders hoch ist. Das Eiweiß sorgt dafür, dass der Organismus ausreichend Keratin für starke Haare produzieren kann. Fehlt es dagegen an Eiweiß, wird das Haar spröde und brüchig.

Neben Eiweiß sind auch ungesättigte Fettsäuren wichtig für ein gesundes Fell. Ideal ist die Ergänzung des normalen Nassfutters mit etwas Lachs- oder Leinöl für die besonders wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Wenn Sie Ihrem Hund bereits diese Öle zufüttern, können Sie die Dosis während des Fellwechsels ruhig etwas erhöhen. Ebenfalls empfehlenswert ist der Einsatz von Bierhefe, da diese neben Biotin auch die essenziellen B-Vitamine beinhaltet.

Felltypen und Pflegehinweise

Wie häufig Sie zu Kamm, Bürste und Pflegehandschuh greifen sollten, hängt von den Felleigenschaften Ihres Hundes ab.

Felltyp Rassen Hinweise zur Fellpflege
Langhaarig, viel Unterwolle Husky, Malamute, Langhaarcollie, Shiba Inu, Chow-chow, Shiba-Inu Sizú, Schäferhund, Berner Sennenhund Nutzung eines Entfilzungskamms und einer Bürste, die die Unterwolle herauskämmt. Während des Fellwechsels sollten Sie Ihren Hund zwei- bis dreimal wöchentlich kämmen.
Langhaarig, wenig Unterwolle Yorkshire Terrier, Malteser Während des Fellwechsels unterscheidet sich die Pflege nicht sonderlich zum Rest des Jahres. Regelmäßiges ausbürsten und ab und an ein Besuch beim Hundefriseur reichen aus.
Kurzhaarig, viel Unterwolle Labrador, Mops, Schäferhunde (mit Stockhaar), Golden Retriever, Rottweiler, Leonberger Zwei- bis dreimaliges Ausbürsten pro Woche mit einer Hundebürste, die auch schütteres Deckhaar entfernt, ist ausreichend.
Kurzhaarig, wenig Unterwolle Dalmatiner, Boxer, Dogge, Dobermann, Kurzhaar-Teckel, Glatthaar-Foxterrier, Bullterrier Diese Rassen sind auch während der Zeit des Fellwechsels sehr pflegeleicht. In der Regel reicht es aus, das Fell einmal pro Woche mit einem Pflegehandschuh oder einer Noppenbürste zu behandeln.

Der erste Fellwechsel beim Welpen

Der erste Fellwechsel ist für einen Hund und seinen Halter etwas ganz Besonderes. Dabei verlieren Welpen ihr flauschiges „Babyfell“ und tauschen es gegen das Fell eines erwachsenen Hundes ein. Das ist für den kleinen Hundekörper eine besonders große Anstrengung und dauert zudem deutlich länger als der turnusmäßige Fellwechsel. Wichtig ist, dass Sie den Welpen langsam an das Bürsten gewöhnen, da dies gerade beim ersten Fellwechsel eine unangenehme Sache ist. Am einfachsten funktioniert das, wenn Ihr Welpe bereits müde ist. Dann nämlich ist der Drang, mit der Bürste zu spielen, wesentlich geringer.

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Umgang mit Hundehaaren im Haus

Eine Möglichkeit, den Fellwechsel zu erleichtern, ist das Einführen eines speziellen Fellschneiders, um das Übermaß an Haaren zu entfernen. Dies kann die Fellpflege erleichtern und die Haare des Welpen und seines Besitzers im Haus reduzieren.

Wir empfehlen, eine Fusselrolle zu benutzen, um Hundehaare von den Möbeln und von dir zu entfernen! Auch Staubsaugen ist eine gute Methode, um die Haare in deinem Zuhause in den Griff zu bekommen, aber du solltest dir im Klaren darüber sein, ob dein Welpe mit einem Staubsauger zurechtkommt!

Leider kannst du den Fellwechsel deines Hundes nicht verhindern, aber du kannst den Prozess vielleicht unterstützen, damit er in deinem Zuhause weniger stört!

Wann sollte man einen Tierarzt aufsuchen?

Sie sollten die Sache dann genauer beobachten, wenn der Hund auch außerhalb von Frühjahr und Herbst, oder auch während des Fellwechsels, auffallend mehr Haare verliert als sonst. Wenn Sie kahle Stellen bemerken, Schuppen, trockene Haut oder Reizungen entdecken, sollten Sie die Ursache beim Tierarzt abklären lassen.

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