Die Wohnung ist plötzlich voller Katzenhaaren? Es muss wohl wieder einmal Zeit für den Fellwechsel sein... Zweimal im Jahr wechseln Katzen zwischen Sommer- und Winterfell. Eine anstrengende Zeit, sowohl für Katze als auch den Besitzer!
Katzen haaren von Natur aus das ganze Jahr über, aber im Frühling und Herbst ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Um dies besser zu verstehen, ist es hilfreich, ein wenig über die Funktionsweise des Katzenfells zu wissen.
Doch wann genau beginnt ein Kätzchen mit dem Haaren, und was können Sie tun, um den Fellwechsel zu unterstützen? Dieser Artikel gibt Ihnen alle wichtigen Informationen und Tipps rund um das Thema.
Katzen wechseln ihr Fell, um sich den Jahreszeiten anzupassen - sie haben also ein Winterfell und ein Sommerfell. Wird es kälter, ist ein dichteres Fell, inklusive Unterwolle, nötig, um den Katzenkörper optimal vor Kälte und auch Nässe zu schützen.
Wird es im Frühjahr wiederum wärmer, wird dieses Fell nicht mehr gebraucht, da es für zusätzliche Wärme und damit zu Stress für die Katze führen würde. Ergo wird das Fellkleid hier wieder ausgedünnt.
Hinzu kommt, dass Herbst und Winter ebenfalls dunkler sind, das Tageslicht also nicht so lange vorhanden ist, wie in Frühling und Sommer. Dadurch steigt der Melaninspiegel der Katzen und es wird mehr Fell produziert bzw.
Der Fellwechsel Ihres Stubentigers kommt jedes Jahr zwei Mal so zuverlässig wieder, wie die Jahreszeiten. In der Regel sagt die innere Uhr Ihrer Katze, wann es Zeit für den Fellwechsel ist. Dazu gehören die Temperatur und die Veränderung der Lichtverhältnisse.
Der Melatoninspiegel sinkt durch die längere Tageslichtdauer ab (Sommerfell) oder erhöht sich durch die längere Dunkelheit (Winterfell) und leitet durch diesen, gepaart mit dem Temperaturumschwung den Fellwechsel ein. Das Winterfell ist dichter und meist mit Unterwolle ausgestattet, die der Katze hilft, die Wärme besser zu speichern.
Der Fellwechsel Ihrer Katze geschieht zwei Mal im Jahr, im Frühjahr kommt das Sommerfell und im Herbst das Winterfell. Das meiste Haar verlieren Katzen oft ab April und im Herbst im Oktober, allerdings kann diese Zeit stets variieren.
Die Dauer des Fellwechsels Ihrer Katze kommt auch darauf an, ob Ihre Katze eine reine Hauskatze ist, oder auch draußen unterwegs ist. Freigänger haaren in der Regel ein bis zwei Monate, oder 6 bis 8 Wochen. Hauskatzen, die nicht in der Natur unterwegs und den Jahreszeiten ausgesetzt sind, haaren deutlich weniger und meist kürzer.
Allerdings haben Hauskatzen stattdessen oft die Eigenschaft, das ganze Jahr über dafür etwas mehr zu haaren. Das liegt meist an der künstlichen Beleuchtung, weniger Tageslicht und der gleichbleibenden Temperatur in der Wohnung.
Auch auf die Rasse Ihrer Katze kommt es an, wie viel und wie lange sie ihre Haare verliert. Freigänger verlieren das Jahr über oft kaum Haare, abgesehen vom Fellwechsel.
Junge Katzen und Babykatzen besitzen meist ein sehr dichtes und flauschiges Fell, welches sich mit dem Alter in Farbe, Muster und Beschaffenheit verändert.
Mit der Geschlechtsreife verändert sich meist zeitgleich auch das Kittenfell. Meistens geschieht dieser Wechsel im Lebensalter zwischen 6 und 12 Monaten, kann jedoch auch rassenbedingt früher oder später anfangen. Bei einigen Rassen zeichnet sich auch erst danach das Fell-Muster aus.
Katzen beginnen nicht bereits als kleine Kitten mit dem Fellwechsel. Schließlich muss sich dieses erst noch richtig entwickeln, bevor dies geschehen kann. Handelt es sich um ein Kurzhaarkitten, findet der erste Fellwechsel früher statt als bei einem Langhaar-Kitten.
Generell wird davon ausgegangen, dass der erste Wechsel des Fellkleides zwischen dem 6. und dem 12. Monat stattfindet.
Glänzend wird das Fell der meisten Katzen oft erst mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter.
Als Richtwert lässt sich ein Fellwechsel für den Übergang von sechs bis acht Wochen bestimmen. Es gibt aber viele Umstände, die auf den natürlichen Fellwechsel einwirken können.
Bei der Katze ist der Juckreiz während des Fellwechsels oft ähnlich, wie beim Hund: Die losen Haare fallen oft nicht sofort aus, sondern bleiben erstmal im Fell stecken, weil sie von den umstehenden Haaren sozusagen „gehalten“ werden.
Die losen Haare piksen dadurch immer wieder die Haut - das juckt Ihre Katze! Deshalb kann es gut sein, dass sich Ihre Katze während des Fellwechsels mehr kratzt als sonst.
Das Problem beim Fellwechsel Ihrer Katze kann nichtsdestotrotz aber auch sein, dass die lockeren Haare mit den festen Haaren verfilzen. Das kann zu Entzündungen, Druckstellen oder auch Parasitenansiedelungen führen. Dies äußerst sich in sehr starkem Juckreiz.
Kurz gesagt; ja. Genauso wie beim Menschen entstehen in den tieferen Schichten der Haut immer wieder neue Zellen, die nach und nach ganz nach oben gelangen und dort auch wieder absterben.
Meist entfernt Ihre Katze diese Hautzellen bei Ihrer Katzenwäsche und Sie werden sie gar nicht sehen. Wenn Sie diese Schuppen jedoch sehen, werden entweder zu viele Hautzellen abgegeben, oder sie lösen sich zu schwer ab.
Doch: während des Fellwechsels im Frühjahr und Sommer kann auch Schuppenbildung ganz normal sein - die Haut ist gestresst und gereizt und reagiert dann manchmal eben auch anders als sonst - in dem Fall mit Schuppenbildung.
Auch zu trockene Heizungsluft kann die Haut Ihres haarigen Mitbewohners trocknen und für Schuppen sorgen.
Manchmal sind aber auch Schuppen ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Ist der Juckreiz ebenso unnatürlich verstärkt? Sehen Sie Stellen, die ohne Haare sind? Ist die Haut gerötet oder hat sich noch etwas verändert?
Wenn die Schuppe nach dem Fellwechsel Ihrer Katze nicht ebenso verschwinden, wie das überschüssige Fell, sollten Sie sich Rat beim Tierarzt holen.
Wenn sich Ihre Katze aufgrund sehr hohen Alters oder wegen einer Krankheit nicht mehr so ausführlich putzen kann wie früher, kann dies auch ein Grund zur Schuppenbildung sein.
Während des Fellwechsels können lose Haare auf der Haut liegen bleiben und zu Juckreiz führen. Das kann dazu führen, dass deine Katze sich vermehrt kratzt. Besonders bei Langhaarkatzen ist es wichtig, regelmäßig das Fell zu kontrollieren und lose Haare zu entfernen, um Juckreiz zu lindern.
Manche Katzen zeigen während des Fellwechsels vorübergehend eine geringere Appetitlust, vor allem im Frühjahr, wenn die Futteraufnahme generell zurückgeht. Auch Juckreiz, Verfilzungen oder Hautprobleme können ein Grund sein. Bis zu einem gewissen Grad ist das normal, doch deine Katze sollte nicht mehr als 24 Stunden lang gar nichts essen. Das kann schnell gefährlich werden!
Lose Haare können sich während des Fellwechsels mit festen Haaren verbinden und Verfilzungen bilden, besonders an Stellen wie den Beinübergängen und um den Körper herum. Verfilzungen können zu Hautirritationen, Entzündungen und sogar zu Parasitenbefall führen. Auch hier ist regelmäßiges Bürsten und Pflegen des Fells ist wichtig, um Verfilzungen zu vermeiden.
Dass Katzen sich stets sehr ausführlich selbst putzen, weiß jeder Katzenbesitzer. Auch, dass Katzen manchmal kleine Fellknäuel ausspucken, die durch die Katzenwäsche im Magen gelandet sind.
Viele Katzen fressen in dieser Zeit vermehrt Gras. Dieses hilft ihnen dabei, die Fellknäuel wieder hochwürgen zu können. Katzengras hilft ihr also dabei, nicht zu viel Fell in ihrem Magen anzusammeln.
Ebenso sollten Sie Ihre Katze regelmäßig bürsten, um das viele Fell loszuwerden. Fell, das nicht mehr am Tier hängt, hängt schließlich auch nicht in Ihrer Wohnung oder am Sofa!
Zudem besitzt das regelmäßige Bürsten oder Kämmen die Eigenschaften einer Massage und regt die Durchblutung an. Das kann den Fellwechsel Ihrer Katze sogar im besten Fall beschleunigen.
Regelmäßige Pflegeeinheiten für deine Katze sind ein guter Weg, um diese zu unterstützen. Bürsten und Kämmen entfernt nicht nur die losen Haare und die, die noch ein wenig festsitzen. Es regt auch die Durchblutung der Haut an und kann ebenso bei Schuppen wirksam sein.
Es kann auch eine gute Idee sein, verschiedene Methoden auszuprobieren, um herauszufinden, welche Pflegemethode für deine Katze am besten funktioniert.
Auch Futterzusätze können Ihrer Katze beim Fellwechsel zur Seite stehen.
Biete deiner Katze regelmäßig hochwertiges Katzenfutter an und achte darauf, dass sie genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Spezielles Katzenfutter: Es gibt sogenanntes Anti Hairball Katzenfutter, die ebenfalls unterstützend beim Ausscheiden von Haaren wirken. Fisch: Dieser ist - wie das o.g. Futter - reich an Omega-Fettsäuren.
Wenn du eine passende Bürste suchst, kann der Furminator eine gute Wahl sein. Er ist besonders effektiv, um das Unterfell auszukämmen.
Natürlich wirst du den zweimal jährlich stattfindenden Haarverlust nicht gänzlich stoppen können.
Regelmäßiges Kämmen entfernt nicht nur lose Haare und verringert so das Auftreten von Haarballen, sondern stimuliert auch die Haut und verteilt die natürlichen Öle. In der Hochsaison des Fellwechsels musst du deine Katze vielleicht täglich bürsten.
Halte diese Sitzungen kurz und positiv, höre auf, bevor deine Katze genug hat, und belohne deine Katze, wenn sie ruhig bleibt.
Denke daran, dass es oft am besten ist, Katzen schon im Kätzchenalter an die Fellpflege zu gewöhnen, aber das heißt nicht, dass du nicht auch mit älteren Katzen beginnen kannst.
Beginne mit der Fellpflege an den Stellen, die deine Katze am liebsten berührt, z. B. am Kopf oder Hals, und bürste in Richtung des Haarwuchses deiner Katze.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich gelegentlich Verfilzungen und hartnäckige Knoten bilden, vor allem während der Hauptwurfzeit der Katze. Wenn du diese nicht auf die sanfte Tour lösen kannst, wendest du dich am besten an einen qualifizierten Katzenpfleger oder deine Tierklinik.
Versuche nicht, die Verfilzungen mit einer Schere herauszuschneiden, da du dabei die Haut deiner Katze verletzen könntest.
Außerdem kann das Rasieren deiner Katze ihre Fähigkeit beeinträchtigen, ihre Körpertemperatur zu regulieren, und ihre Haut kann den UV-Strahlen des Sonnenlichts stärker ausgesetzt werden.
Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass du dich an deinen Tierarzt wendest, wenn deine Katze ungewöhnlich viel haart, denn es könnte ein medizinisches Problem dahinterstecken.
Das können zum Beispiel kahle Stellen, Wunden oder ein stellenweise dünner werdendes Fell sein.
Wenn es keine medizinischen Probleme gibt, kann ein qualifizierter Tierverhaltensberater einen maßgeschneiderten Plan erstellen, um deiner Katze und ihrem Bedürfnis, sich zu viel zu putzen, zu helfen.
Ansonsten gibt es eine Reihe von unterstützenden Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um den möglichen Stress deiner Katze zu lösen. Versuche zum Beispiel, FELIWAY Optimum in dem Bereich anzuschließen, in dem deine Katze die meiste Zeit verbringt.
Wenn du mehr über die Pflege deiner Katze erfahren möchtest oder einfach nur Ratschläge suchst, wie du deiner Katze ein glückliches Zuhause schaffen kannst, zögere nicht, dich bei uns zu melden!
Wir könnten den ganzen Tag über Katzen reden und würden uns freuen, von dir zu hören!
Katzen sind von Haus aus sehr reinliche Tiere. Doch auch wenn sie mehrmals täglich ihr Fell putzen: Extra-Pflege ist eine Wohltat für deine Katze. Damit die Pflege problemlos klappt, empfiehlt es sich bereits das Kitten an Bürste und Kamm zu gewöhnen.
Die Haut ist das größte Körperorgan der Katze und dient dem Schutz des Organismus sowie als Abwehr vor Umwelteinflüssen und Keimen.
Täglich stößt eine Katze abgestorbene Haare ab und bildet neue Katzenhaare. Das Katzenfell besteht aus einer dichten Unterwolle und langen Deckhaaren, wobei je nach Rasse große Unterschiede im Hinblick auf Dichte und Länge des Fells herrschen.
Babykatzen haben von Natur aus ein flauschiges Fell, das in der Regel noch keiner besonderen Pflege bedarf. Dennoch ist es ratsam Katzenbabys möglichst früh mit der Fellpflege vertraut zu machen.
Anfangs kannst du deinem Kitten mit einer speziellen Massagebürste über das Fell streichen. Das Bürsten bewirkt nicht nur, dass das Fell glatter und geschmeidiger wird, sondern die Haut wird durch die Massage stimuliert und stärker durchblutet.
Insbesondere bei Rassen mit längerem Fell empfiehlt es sich diese regelmäßig zu kämmen.
Die Pflegeeinheiten werden am Anfang noch recht kurz ausfallen und können dann von Woche zu Woche gesteigert werden. Schon bald wird dein Kitten sich an die Fellpflege gewöhnt haben und die Pflegeeinheit genießen.
Zur Fellpflege benötigst du Kamm und Bürste. Im Fachhandel sind verschiedene Bürsten und Fellkämme je nach Rasse und Fellart erhältlich.
Wenn du dein Kitten spielerisch an die Bürste heranführst, wird sie schon bald deine Aufmerksamkeit genießen und das Bürsten als Wellness erkennen.
Eine entspannte Atmosphäre ist hilfreich bei der Fellpflege. Das Katzenbaby kannst du auf einen Tisch oder auf deinen Schoß stellen und dann von den Ohren bis zum Schwanz hin bürsten.
Dabei ist es wichtig das Fell immer in die Lagerichtung zu bürsten. Zudem tust du nicht nur deiner Katze einen Gefallen, sondern auch dir selbst - denn je mehr lose Haare du beim Bürsten entfernst, desto weniger Katzenhaare liegen in deiner Wohnung auf Sofa, Stühlen, Kissen etc. verteilt.
Wenn deine Katze sich erst einmal an Bürste und Kamm gewöhnt hat, wird sie die Fellpflege als zusätzliche Streicheleinheit gerne annehmen.
Ein hochwertiges Katzenfutter, das alle wichtigen Nährstoffe enthält, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die Haut sowohl deiner Babykatze als auch deiner ausgewachsenen Samtpfote gesund bleibt und das Fell intensiv glänzt.
Ist das Fell struppig und glanzlos, kann das auch an der falschen Ernährung liegen. Haut und Fell reagieren besonders schnell auf Mangelerscheinungen und Unverträglichkeiten.
Daher unterstützt das hochwertige Katzenfutter mit seiner einzigartigen Wirkstoffformel, All In One mit wichtigen und wertvollen Ölen, ein natürlich glänzendes Fell.
Bereits von klein auf werden Katzenkinder mit dem besonders schmackhaften Rezepturen von Happy Cat Junior rundum bestens versorgt. Wichtige Vitamine und Nährstoffe sowie hochwertige Proteine bieten die ideale Basis für ein vitales Katzenleben.
Die Kitten sind nun zwei Monate alt und fressen durchgängig festes Futter. Sie wachsen natürlich nach wie vor und haben daher einen höheren Energie- und Nährstoffbedarf als ihre ausgewachsenen Verwandten.
Deshalb sollten Sie Ihnen spezielles Kittenfutter geben, das genau auf diese Lebensphase abgestimmt ist.
Diese Phase ist der richtige Zeitpunkt, das erste Mal einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser kann Sie über wichtige Katzenimpfungen und bei Bedarf über die richtige Ernährung von Kitten informieren.
Wichtig zu wissen: Zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat findet der Zahnwechsel statt. In dieser Zeit werden die Milchzähne durch 30 bleibende Zähne ersetzt.
Kätzchen werden zunächst mit blauen Augen geboren. Das liegt daran, dass die Pigmentzellen in den Kittenaugen noch nicht vollständig ausgebildet sind. Nach etwa drei bis vier Monaten beginnen die Pigmentzellen, den Farbstoff Melatonin zu bilden.
Es gibt Katzenrassen, die weniger bis kaum Fell verlieren und im Frühjahr und Herbst keinen so ausgeprägten Fellwechsel haben. Zum Beispiel gibt es die Sphynx-Katze, die überhaupt kein Fell besitzt.
Auch die Siamkatze haart im Vergleich zu ihren anderen Artgenossen weniger. Sie besitzt dünnes Fell und vor allem wenig Unterfell. Dazu gesellen sich viele Rex-Rassen, wie German Rex oder Cornish Rex. Ihr Fell besteht nämlich fast ausschließlich aus Unterwolle.
Ebenfalls wenige Haare verlieren zudem die Balinesenkatze, oder auch die Orientalisch Kurzhaar.
Ja, solche Katzenrassen gibt es - bzw. es gibt genau eine, die überhaupt nicht haart, weil sie kein Fell hat: Die Sphynx-Katze. Diese Rasse ist komplett nackt und zählt unter anderem aufgrund dieser Tatsache und den damit einhergehenden gesundheitlichen Problemen zu den sogenannten Qualzuchten.
Eine weitere Katzenrasse, die wenig haart, ist die Siamkatze. Diese hat nicht nur ein sehr kurzes Fell, sondern auch weniger als andere Kurzhaarkatzen. Auch das Unterfell ist hier nur gering vorhanden.
Interessant ist, dass sich hier eine Kurzhaarkatze versteckt, nämlich die Kartäuserkatze, während sich bei den wenig haarenden Katzen die türkische Angora-Katze in die Liste einreihen konnte.
Die meisten Katzen haben zwei Arten von Haaren: ein längeres Deckhaar und ein dichteres, kurzes Unterhaar, das der Isolierung dient. Im Frühjahr werfen Katzen ihr dickes Winterfell ab, um sich an das wärmere Wetter anzupassen. Du fragst dich vielleicht, warum meine Katze in dieser Zeit so viel Fell verliert?
Katzenrassen mit dichterem Fell, wie die Sibirische, die Ragdoll und die Maine Coon, haben ein ausgeprägteres saisonales Haarkleid.
Interessanterweise gibt es auch einige Unterschiede zwischen Freigänger- und Hauskatzen. Der Fellwechsel wird in erster Linie durch den Wechsel des Tageslichts ausgelöst, was bedeutet, dass er bei Katzen, die im Haus leben, weniger ausgeprägt sein kann.
Wenn deine Katze viel haart, gibt es eine wichtige Maßnahme, die du ergreifen kannst, um ihr zu helfen: Pflegen!
Wöchentliches Bürsten reicht aus, um Kurzhaarfell zu pflegen. Verwenden Sie zuerst einen Pflegehandschuh, um das Kätzchen sanft gegen die Haarwuchsrichtung zu massieren und totes Haar, Haut oder Schmutz zu entfernen.
Verwenden Sie danach eine weiche Bürste, um Fellknoten vorsichtig zu lösen.
Bei mittellangem Fell reichen ein paar Minuten Bürsten ein- bis zweimal wöchentlich aus. Wenn Ihr Kätzchen aber langes Fell hat, muss es möglicherweise täglich gebürstet werden.
Eine normale Bürste oder ein großer gezahnter Metallkamm eignen sich am besten, um bei Katzen mit diesem Felltyp Schmutz und Ablagerungen zu entfernen. Bei der Verwendung eines Kammes ist Vorsicht geboten.
Der Kamm dringt tiefer in die Fellschichten ein als eine Bürste. Pflegesprays können hilfreich sein, um Verfilzungen in dichtem Fell, wie sie bei der Norwegischen Waldkatze oder der Maine-Coon-Katze vorkommen können, zu verhindern.
Ein wichtiger Teil in der Fellpflege Ihres Kätzchens, vor allem wenn es mittellanges bis langes Fell hat, ist das Baden.
Kätzchen sind bekanntlich ziemlich empfindlich. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihr Kätzchen sanft an die Erfahrung heranführen und dabei sicherstellen, dass es sich jederzeit möglichst wohlfühlt.
Damit lassen sich negative Verhaltensweisen beim Baden in Zukunft ggf. Feuchten Sie das Fell zunächst mit einem Schwamm an, und loben Sie es dabei. Wenn Ihr Kätzchen bereit ist, lassen Sie lauwarmes Wasser in die Badewanne ein.
Führen Sie Ihr Kätzchen ruhig und sanft an das Wasser heran. Katzen reagieren sehr empfindlich auf laute Geräusche und plötzliche Bewegungen. Geben Sie Ihrem Kätzchen Zeit, sich an das Wasser zu gewöhnen. Feuchten Sie Ihr Kätzchen vorsichtig an. Meiden Sie dabei Augen und Ohren.
Massieren Sie das Shampoo in das Fell ein. Spülen Sie das Shampoo gut aus, indem Sie Wasser über den Rücken Ihres Kätzchens laufen lassen. Den Kopf spülen Sie am besten mit einem feuchten Schwamm oder der Hand ab.
Wenn Ihr Kätzchen sauber ist, heben Sie aus dem Bad und legen Sie es in ein frisches, warmes Handtuch. Klopfen Sie es sanft trocknen, beginnend mit dem Bauch, und fahren Sie mit Rücken, Schwanz und Kopf fort.
Wenn Sie einen Haartrockner verwenden möchten, darf die Luft nicht zu heiß oder zu kalt sein und das Geräusch darf Ihr Kätzchen nicht erschrecken. Verwenden Sie den Haartrockner niemals am Kopf Ihres Kätzchens.
Wenn die Ohren Ihres Kätzchens zu Hause gereinigt werden müssen, gibt der Tierarzt Ihnen möglicherweise eine spezielle Lösung, die Sie verwenden sollen.
Bringen Sie vorsichtig ein paar Tropfen in den Gehörgang Ihres Kätzchens ein, und massieren Sie dann sanft die Ohrmuschel. Entfernen Sie anschließend jegliche mit Rückstände einem sauberen Tuch.
Wenn Sie sich in Bezug auf die Ohrengesundheit Ihres Kätzchens nicht sicher sein sollten, lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten.
Kätzchen benutzen häufig ihre Krallen, um ihr Revier zu markieren. Um Kratzschäden an Möbeln zu vermeiden, sollte Ihrer Katze ein Kratzbaum zur Verfügung stehen, mit dem Sie ihr natürliches Verhalten ausleben und gleichzeitig ihre Krallen schräfen kann.
So sollte das Kürzen der Krallen durch Sie nicht notwendig sein. Sollte es dennoch notwendig sein, seien Sie besonders behutsam, damit das Kürzen der Krallen für Ihr Kätzchen völlig schmerzfrei abläuft.
Suchen Sie sich einen bequemen Sitzplatz, und nehmen Sie Ihr Kätzchen auf den Schoß. Halten Sie die Pfoten Ihres Kätzchens vorsichtig fest, und kürzen Sie ihre Krallen mit einer speziellen Nagelschere für Katzen.
Achten Sie unbedingt darauf, nur die weiße Spitze der Kralle abzuschneiden. Halten Sie ausreichend Abstand zum "Kralleninnenleben" an der Wurzel. Dies erkennen Sie beispielsweise an der leichten rosa Färbung.
Wenn Sie zu nah am durchbluteten Anfang der Kralle schneiden, besteht die Gefahr, dass Sie die Katze verletzen und es zu bluten beginnt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wann und wie Sie die Krallen Ihres Kätzchens schneiden können, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt.
Es ist wichtig, dass Sie die Mundhygiene Ihres Kätzchens aufrechterhalten, da Zahnstein und Plaquebildung zu Zahnverlust, Zahnfleischentzündung und Mundgeruch führen können. Sie können mit dem vorsichtigen Zähneputzen Ihres Kätzchens beginnen, sobald die Milchzähne nahezu vollständig sind.
Die bleibenden Zähne kommen mit etwa vier Monaten durch. Wenn Sie Bedenken hinsichtlich der Zähne Ihres Kätzchens haben, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
Verwenden Sie zum Zähneputzen Ihres Kätzchens eine spezielle Katzenzahnbürste und bitten Sie Ihren Tierarzt um Empfehlungen für die am besten für Kätzchen geeignete Zahnpasta. Gewöhnen Sie Ihr Kätzchen Schritt für Schritt an die Zahnbürste, damit es sich langsam an das Gefühl gewöhnen kann.
Arbeiten Sie sich langsam von den Backenzähnen zu den Schneidezähnen vor. Dies gilt als die angenehmste Vorgehensweise für Kätzchen. Bürsten Sie vorsichtig in kreisenden Bewegungen, wobei Sie darauf achten müssen, das Zahnfleisch nicht zu verletzen.
Eine gesunde Haut und ein schönes Fell sind ein optisches Highlight für jeden Katzenbesitzer. Viel wichtiger ist jedoch deren Funktion als Schutz vor negativen Umwelteinflüssen.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Punkte zum Fellwechsel bei Kätzchen zusammenfasst:
| Aspekt | Beschreibung |
|---|---|
| Zeitpunkt des ersten Fellwechsels | Zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat |
| Dauer des Fellwechsels | In der Regel 6 bis 8 Wochen |
| Ursachen für Juckreiz | Lose Haare, die in der Haut stecken bleiben, oder Verfilzungen |
| Unterstützende Maßnahmen | Regelmäßiges Bürsten, hochwertiges Futter, Katzengras |
| Wann zum Tierarzt | Bei ungewöhnlich starkem Haarausfall, kahlen Stellen oder Hautirritationen |
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