Die 80er Jahre waren ein Jahrzehnt der elektronischen Popmusik, rebellischer Punks und auffälliger Mode. Entsprechend extravagant waren auch die Frisuren. Die Federfrisur, der Vokuhila, der Irokesenschnitt, Jheri-Locke und Flattops machten das Jahrzehnt unverwechselbar. Doch welche dieser schrillen Styles sind auch heute noch tragbar? Und wie lassen sie sich am besten nachstylen?
Die Federfrisur war in den 1980er-Jahren sowohl bei Frauen als auch bei Männern sehr beliebt. Das Haar wurde gestuft, und die Strähnen wurden so platziert, dass sie luftiges Volumen erzeugten. An den Seiten wurde das Haar nach hinten gebürstet, wodurch es an das Gefieder eines Vogels erinnerte.
Der Vokuhila, auch Mullet genannt, ist eine Frisur, bei der die Haare vorne und oben kurz, aber hinten lang getragen werden. Eine Ponyfranse, kurze Seiten und schulterlange Haare am Hinterkopf kennzeichnen den Schnitt. Sowohl Rudi Völler, Patrick Swayze, David Hasselhoff und Nena waren bekannte Vertreter dieser doch etwas eigenwilligen Frisur.
Für den Vokuhila ließ man sich einen fransigen Pony und eine kurze vordere Haarpartie schneiden, während die hinteren Haare lang über den Nacken fielen. Das Relikt der 80er Jahre wurde sowohl von Männern als auch von Frauen getragen. Heutzutage ist der Vokuhila (am besten mit einem Oberlippenbart bei den Herren der Schöpfung) zum Inbegriff des 80er-Kultes geworden und darf auf einer 80er-Party mit Sicherheit nicht fehlen.
Der Irokesenschnitt, auch Mohawk genannt, zeichnet sich durch rasierte oder sehr kurze Seiten sowie einen mittigen Haarstreifen aus, der von der Stirn bis in den Nacken verläuft. Oft werden die Haare zu langen, aufgestellten Spitzen gestylt, was ihm ein rebellisches Aussehen verleiht.
Die Jheri-Locke ist eine Dauerwellenfrisur mit weichen, glänzenden Locken, benannt nach ihrem Erfinder, dem amerikanischen Friseur und Chemiker Jheri Redding. Sogar Cher hat vorübergehend ihre berühmte kerzengerade Mähne für chemisch behandelte Locken abgelegt.
Der Flattop ist eine markante und äußerst gepflegte Kurzhaarfrisur, bei der das Haar an den Seiten und am Hinterkopf rasiert oder stark gekürzt wird, während das Deckhaar gerade und flach geschnitten wird.
Viele der ikonischen Frisuren der 80er erleben derzeit ein Comeback. Hier sind einige Tipps, wie Sie die Looks modern interpretieren können:
Die 80er Jahre waren schrill, wild und außergewöhnlich - und im Bereich Mode und Frisurentrends definitiv etwas für Expressionisten! Wer gerne wieder in die Rolle schlüpfen möchte, der hält sich an Locken, Haarspray, Kreppeisen, Stirnband & Co. und sorgt mit Sicherheit für einen stylischen Auftritt bei der nächsten 80er-Party!
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Die 80er im Überblick:
| Frisur | Merkmale | Bekannte Vertreter |
|---|---|---|
| Federfrisur | Gestuftes Haar mit luftigem Volumen | - |
| Vokuhila | Vorne kurz, hinten lang | Rudi Völler, Nena |
| Irokesenschnitt | Rasierte Seiten, mittiger Haarstreifen | - |
| Jheri-Locke | Weiche, glänzende Locken | Cher |
| Flattop | Kurze Seiten, flaches Deckhaar | - |
tags: #80er #jahre #frisuren #kurzhaar
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