Die wilden 80er: Kultfrisuren für Männer, die im Trend liegen

Die Achtziger waren ein Jahrzehnt voller bunter, schriller und unvergesslicher Frisuren. Kein Wunder, dass vereinzelte Styles noch heute absolut im Trend liegen. Man denke nur an Kreppfrisuren und Stirnbänder! Worauf man sich aber definitiv bei all den exotischen 80er-Frisuren einigen kann, ist, dass sie sich hervorragend für eine Retro-Party eignen.

Denken wir nur einmal an Nena, Aerobic, David Bowie, Punker, Popper, Tina Turner, Modern Talking und Glam Metal. Und, kannst du dir jetzt schon ein Bild davon machen, was auf den Köpfen in den Achtzigern angesagt war? Sagen wir: Es wurde nicht nur in Sachen Make-up und Mode wild.

Quelle: Pinterest

80er-Frisuren: Das waren die angesagtesten Looks

80er-Jahre-Frisuren selber machen ist gar nicht schwierig. Wenn es sich nicht gerade um einen radikalen Haarschnitt handelt, aber in solchen Fällen greifst du eh besser zur Perücke. Es sei denn, du willst den Style auch im Alltag tragen - was ja mitunter nicht schlecht aussehen kann.

Volumen, Drama und extrem viel Haarspray: Das zeichnet 80er-Frisuren aus.

80s Rocker Hair Tutorial

1. Kreppfrisuren

In den Achtzigern wurde gekreppt, was die Haare hielten. Das Tolle: Der Look ist auch heute noch angesagt und ganz easy selber zu machen.

Und dann folgst du dieser schnellen Anleitung:

  1. Erhitze dein Kreppeisen.
  2. Teile dein trockenes Haar in etwa 3 cm dicke Strähnen.
  3. Nun kreppst du jede Strähne sorgfältig vom Ansatz bis in die Spitzen, Stück für Stück.
  4. Zum Abschluss sprühst du nochmal ordentlich Volumen-Haarspray in die Haare, damit alles hält und extra aufgebauscht ist.

2. Dauerwelle: mal krisselig, mal XL-Wellen

Nichts ging in den 80er-Jahren ohne Dauerwelle! Sie ist das Paradebeispiel für eine 80er-Jahre-Frisur. Reihenweise ließen sich die Damen ihre Haare in krisselige Miniwellen oder dramatische, große Locken legen.

Solltest du diese 80er-Frisur anstreben, gehst du am besten zu einem Friseur, denn er weiß genau, wie die Prozedur möglichst haarschonend geht. Ansonsten findest du bei uns auch Tipps, wie du eine Dauerwelle selber machen kannst.

Quelle: wmn.de

Männer tragen wieder Dauerwelle. Die 80er-Jahre-Frisur erlebt ein Revival und immer mehr Männer verwandeln ihre glatten Haare in Locken. Neben dem kompletten Wuschelkopf sind heuer auch Dauerwellen am Oberkopf mit abrasierten Seitenpartien im Trend.

Eine Dauerwelle ist ein chemischer Umformungsprozess bei dem der Friseur glattes Haar in Locken verwandelt. Diese Frisur liegt bei Männern in diesem Jahr voll im Trend.

Zuerst werden die Haare gewaschen und wenn nötig strapazierte Spitzen geschnitten. Dann werden sie auf Lockenwickler gewickelt. Dabei kommt es auf die richtigen Wickler und ihre Spannung und Positionierung an. Die natürliche Wachstumsrichtung der Haare ist beim Wickeln zu beachten, da die Haare möglichst natürlich fallen sollen. Das Gesicht wird mit Watte abgeschirmt und so geschützt.

Damit glatte Haare dauerhaft zu Wellen werden, ist ein chemisches Wellmittel notwendig, das die Haarstruktur verändert. Die Dauerwellenflüssigkeit wird gleichmäßig auf den eingewickelten Strähnen verteilt. Die Dauerwellenflüssigkeit muss etwa 20 Minuten wirken. Dann wird das Haar abgespült.

Nun werden die neuen Locken mit einem Neutralizer fixiert. Nach dem Abwickeln werden die Locken noch einmal gewaschen und gepflegt. Für das Styling kommt am besten ein Diffusor zum Einsatz.

Wichtig ist, dass man die Haare nach einer Dauerwelle zwei Tage nicht wäscht, damit die Haare besser in Form bleiben. Auch danach sollte man die Haare nur alle 3-4 Tage waschen.

Das Gute an der Dauerwelle ist, dass Locken grundsätzlich jedem stehen. Je kleiner die Locken werden, desto lockerer wirkt der Look. Mit großen Locken wirkt man seriös und elegant.

Eine Dauerwelle für Männer ist auch mit kurzen Haaren möglich. Die Haare sollten am Oberkopf aber zumindest 10 cm lang sein. Von der Dauerwelle gibt es bei Männern oft einen Übergang zu abrasierten Seiten. Diese Frisur liegt heuer besonders im Trend.

Generell spricht nichts dagegen wieder eine Dauerwelle zu machen, wenn sie nach ca. zwei Monaten wieder verschwunden ist. Jedoch sollten die Haare gesund sein. Zwischen Färbung oder Blondierung und Dauerwelle sollten in jedem Fall mindestens zwei Wochen liegen, damit die Haare nicht unnötig stark strapaziert werden.

3. Vokuhila

Heute ein haariges Grauen, damals der heißeste Trend: Die berühmt-berüchtigte Vokuhila-Frisur. Sowohl Männer als auch Frauen ließen sich den „Vorne kurz, hinten lang“-Schnitt verpassen und dachten: Yeah, cool, endlich ein kurzer Stachel-Pony und lange Strähnen in einer Frisur vereint!

Heute, nun ja, eignet sich der Vokuhila immerhin für die Mottoparty wie kein anderer. Ganz vorn zu nennen bei den beliebtesten Frisuren der 80er ist der Vokuhila - heute mit modernem Twist wieder absolut en vogue. Denken wir nur einmal an den Wolf Cut oder andere Frisur-Varianten des Mullet.

Quelle: The Barber Shop Co.

Ein Vokuhila (VOrne KUrz, HInten LAng) ist eine Frisur, die in den 1980er Jahren populär wurde. Der englische Name für diese Frisur ist Mullet. Die Haare werden dabei meistens glatt oder leicht gewellt getragen.

Diese Frisur war vor allem bei Männern sehr beliebt und wurde oft mit einem Schnauzer Bart oder Koteletten kombiniert. Zu den bekanntesten Trägern des Mullet gehören unter anderem David Bowie, Billy Ray Cyrus und Andre Agassi.

Heute ist der Vokuhila-Look zwar nicht mehr so weit verbreitet wie damals, aber immer noch ein beliebtes Stilmittel bei einigen Prominenten und auch in der Modewelt. So trug zum Beispiel Rihanna einen Vokuhila auf der New York Fashion Week 2013 und Sängerin Zendaya ließ sich zu den 58.

Du fragst dich, warum die meisten Menschen immer noch skeptisch gegenüber der trendigen Frisur sind? Nun, es gibt ein paar Gründe dafür. Zuallererst ist der Vokuhila eine sehr auffällige Frisur, die nicht für jeden geeignet ist. Außerdem ist der Vokuhila nicht immer leicht zu stylen. Da es sich um einen asymmetrischen Haarschnitt handelt, muss man viel Zeit investieren, um den Look richtig hinzubekommen.

Weiterhin hat der Vokuhila in den letzten Jahren viele negative Konnotationen erhalten. Daher wird der Vokuhila oft als etwas gesehen, das nur bestimmte Leute tragen können oder ausschließlich für bestimmte Anlässe geeignet ist. Auch wenn es noch immer Skepsis hinsichtlich des Mullet gibt, lohnt es sich, ihn in Betracht zu ziehen.

Der Look kann eine großartige Möglichkeit sein, deinem Outfit oder deinem persönlichen Stil mehr Ausdruck zu verleihen. Ein Vokuhila ist ein gewagter Haarschnitt und erfordert daher auch eine gewisse Stilbildung.

  • Föhne deine Haare nach oben: Um den typischen Look des Vokuhila zu erreichen, solltest du deine Haare nach oben föhnen.
  • Verwende Styling-Produkte: Um den Look zu fixieren, solltest du ein Styling-Produkt verwenden.
  • Kombiniere mit einem Undercut: Ein Undercut kann den Mullet-Look noch verstärken.
  • Experimentiere mit Farben: Wenn du mutig bist, kannst du deinen Vokuhila auch mit Farben experimentieren lassen.
  • Trage passende Kleidung: Der Mullet ist ein auffälliger Haarschnitt und sollte daher mit passender Kleidung kombiniert werden. Eine Lederjacke oder Jeansjacke können hierbei besonders gut funktionieren.

Der Vokuhila ist selten geworden, aber das macht ihn für Fashion-Victims umso interessanter. Denn der Vokuhila ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch auffällig. Wer ihn trägt, will sich abheben und zeigen, dass er oder sie kein Mainstream-Fashionista ist.

Natürlich muss man den Mullet richtig stylen, sonst sieht man schnell aus wie ein Clown. Der Mullet kann auf verschiedene Haartypen und -längen angepasst werden, so dass er für viele Menschen geeignet ist.

Um deinen Mullet frisch und sauber zu halten, solltest du alle 6-8 Wochen einen Haarschnitt bekommen.

4. Toupiert, kraus und zottelig

Generell gilt für 80er-Frisuren: Je mehr es danach aussieht, als hättest du kurz in die Steckdose gelangt, desto besser. Eine wahre Volumen-Explosion erreichst du, indem du deine Haare toupierst, vor allem am Ansatz, sodass die Haare rundum vom Kopf abstehen.

Wuschel deinen Kopf richtig durch und fixiere dein Werk mit Haarspray. Schon könntest du als verlorenes Mitglieder von Guns N' Roses, ca. 1987, durchgehen.

5. Seitlicher Pferdeschwanz

Richtig girly wird es mit einem asymmetrischen Pferdeschwanz, der irgendwo schräg oben am Kopf sitzt. Bloß nicht akkurat zum Scheitel! Bücke dich für die Frisur am besten, greife deine Haare und knote sie an der gewünschten Stelle fest. So erreichst du einen prima Palmen-Look!

6. Sidecut/ Undercut

Aus der Punkrichtung kam der Side- bzw. Undercut als Trendfrisur. Wenn du also mutig bist und den Hairstyle schon immer mal ausprobieren wolltest: Jetzt ist der richtige Moment!

Der Rest der Haare auf dem Kopf sollte natürlich vor allem eines sein: wuschelig toupiert. Pssst: Wenn du dich nicht ans Rasieren traust, dann kannst du deine Haare seitlich auch so straff an den Kopf legen, dass es aussieht, als wären sie kurz.

Punk-Looks sind heute übrigens wieder ein Micro-Trend. Undercuts zierten nicht nur die Köpfe der Männer in schwarzen, mit Nieten besetzten Lederjacken, sondern auch den Kopf vieler junger Frauen. Das Deckhaar wurde extrem lang getragen und zur Seite oder nach oben frisiert. So kam der Undercut richtig zur Geltung. Das Hochstylen funktionierte per Haare toupieren und ohne Haarspray.

7. Föhnwelle

Farrah Fawcett prägte mit ihrer ikonischen Föhnfrisur nicht nur die Haartrends in den 70ern, ihr Einfluss reichte auch noch bis in die achtziger Jahre. Schließlich kann man sich eine ordentliche Portion Volumen ja auch hervorragend in die Haare föhnen lassen!

8. Bunte Tücher, XL-Haargummis & Stirnbänder als Haaraccessoires

Absolut kultig rundest du deine 80er-Frisur mit einem bunten, geknotetenen Tuch, einem leuchtenden Haarband oder einem flauschigen XL-Haargummi ab. Je auffälliger das Accessoire, desto besser.

Eigentlich, so könnte man meinen, war die Frisur selbst schon Accessoire genug. Aber das reichte in einem modeverrückten Jahrzehnt wie diesem natürlich nicht aus.

Seien wir mal ehrlich: Gibt es eine einfachere Möglichkeit, sein Haar zusammen zu nehmen, als es in einen Scrunchie zu packen? Nein. Und genau deshalb lieben wir diesen mit Stoff bezogenen Zopfgummi auch heute noch. Damals saß er wie ein kleines Krönchenhoch oben auf den Häuptern der Frauen.

Das Stirnband war kein reines Sportaccessoire. Jede Frau und auch viele Männer besaßen ein Stirnband. Warum? Es war einfach cool. Sportliche Vertreter der 80er Jahre nahmen es als Schweißband. Junge Frauen liebten es als Hingucker und um ihre wilde Dauerwelle bzw. ihre toupierten Haare noch mehr in den Vordergrund zu rücken.

Die angesagteste Haarfarbe der wilden 80er hat es heute wieder in die Herzen vieler Frauen geschafft: Platinblond. Damals war es Madonna, die ihr Haar stets in dem hellsten aller Blondtöne trug. Sie setzte ein Statement und fand so auch haartechnisch enorm viele Fans.

Heute ist Platinblond weitaus weniger schädlich fürs Haar, Plexprodukte sei Dank. Die Blondierprodukte haben einiges dazugelernt. Nur sollte man in der Tat zum Friseur gehen, wenn man sich strahlend kühle Platin Frisuren wünscht.

Retro-Comeback: Ikonische Styles der 50er bis 90er

Trends kommen und gehen. Elektronische Popmusik, rebellische Punks, die Erfindung des Drehpuzzles und der Game Boy haben die 80er Jahre geprägt. Neonfarben und auffällige Outfits bestimmten die Mode dieser Zeit. Entsprechend extravagant waren die Frisuren.

Quelle: retro-star.de

Herrenfriseur Jim Shaw erklärt seine Lieblings-Looks der 50er, 60er, 70er, 80er und 90er, die derzeit besonders häufig im Salon nachgefragt werden - inklusive Tipps, wie man die Retro-Frisuren aktuell stylt.

Der Pompadour ist ein Signature Style der 1950er Jahre, der durch Elvis Presley und James Dean im kollektiven Gedächtnis verhaftet ist. Dieser zurückgekämmte, voluminöse Hairstyle eignet sich besonders gut als Frisur für Männer mit mittellangen bis längeren Haaren.

Mithilfe von Föhn und Rundbürste bauen Sie maximales Volumen auf und formen die glatte, zurückgekämmte Form des Pompadours. Zum Abschluss sorgt Pomade oder Wachs für starken Halt, ein leichter Sprühstoß Haarspray bringt Glanz und langanhaltenden Style. Heute lässt sich der Look modern updaten, indem man ihn mit kürzeren oder unverbundenen Seiten kombiniert.

Der Mod Haarschnitt zeichnet sich durch längeres Haar am Oberkopf, lange Koteletten und Textur im gesamten Schnitt aus - oben, an den Seiten und im Nacken. Häufig gehört auch ein schwerer Pony zum Looks.

Am besten wirkt dieser Haarschnitt locker und messy gestylt. Ein texturgebendes Spray, z.B. ein Salzspray, verleiht dem Mod Cut zusätzlichen Charakter und Griffigkeit. Die moderne Variante ersetzt den langen, schweren Pony durch eine kürzere, texturierte Version, die dem Look mehr Weichheit verleiht.

Der Shag war bei vielen Rockmusikern der 70er beliebt, darunter David Bowie und Rod Stewart. Er ist stark gestuft und texturiert, reicht traditionell bis zu den Schultern und weist unterschiedliche Längen im Schnitt auf.

Auch dieser Look funktioniert am besten mit texturierenden Produkten wie Salzspray oder Mousse, um die natürliche Haarstruktur zu betonen. Für eine moderne Interpretation füge ich gerne zusätzliche kürzere Stufen hinzu. Auch ein Pony kann den Schnitt aktualisieren - ein langer, seitlich geschwungener Pony passt gut zum Shag, ebenso wie ein kürzerer, fransiger Pony.

Der Bowl Cut war ein großer Trend in den 70er- und 80er-Jahren - und einer, von dem wir nicht dachten, dass er zurückkommt! Er zeichnet sich durch einen geraden, stumpfen Pony aus, der rund um den Kopf gleichmäßig geschnitten ist.

Der Schnitt kann glatt und sleek oder texturiert und wellig gestylt werden, wird aber meist eher glatt getragen. Die moderne Version für 2025 bringt Textur ins Spiel oder variiert die Länge - vorne kurz, hinten länger. Besonders beliebt ist die Kombination mit einem Undercut für einen auffälligeren Look.

Curtain Bangs waren in den 90ern bei Männern sehr angesagt - und sind jetzt wieder im Trend. Besonders bei Männern mit längeren Haaren und welliger Struktur. Eine Rundbürste beim Föhnen hilft, die S-Form der Curtain Bangs zu erzielen - und ist auch heute noch eine gute Stylingmethode.

Welche Frisur passt zu welcher Gesichtsform?

Nicht jeder Style passt zu jedem Haartyp. Hier eine kleine Übersicht:

GesichtsformEmpfehlungWarum?
Dreieckiges GesichtBetont die Stirn, gleicht das breite Kiefer ausWarum?
Herzförmiges GesichtMildert die Stirnpartie, betont die AugenWarum?
Längliches GesichtVermeidet zusätzliche HöheWarum?
Rechteckiges GesichtBricht die Länge durch horizontale LinienWarum?
Ovales GesichtUnterstützt die natürliche BalanceWarum?

Styling-Tipp: Föhn, Rundbürste und Pomade sind die besten Freunde des Pompadour.

Styling-Tipp: Texturierendes Sea Salt Spray oder Mousse bringen die Wellen zur Geltung.

Styling-Tipp: Nutzen Sie Lockencreme oder Leave-in Conditioner für Definition.

tags: #80er #jahre #frisur #männer

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