70er Frisuren zum Nachmachen: Anleitungen und Inspirationen

Die 70er Jahre waren eine Zeit des Umbruchs und der Vielfalt, was sich auch in den Frisuren widerspiegelte. Von lässigen Hippie-Looks bis hin zu glamourösen Disco-Styles gab es für jeden Geschmack etwas. In diesem Artikel zeigen wir dir die schönsten 70er Jahre Frisuren und geben dir Anleitungen, wie du sie ganz einfach nachstylen kannst.

Die Vielfalt der 70er Jahre Frisuren

Auch für Haar und Frisur galt: die Siebziger waren eine wilde und freie Zeit. Vorbei, die bombenfest fixierten Hochsteckfrisuren der 60er-Jahre. Hin zu dem coolen Style einer Lynda Carter oder Kate Jackson in "3 Engel für Charlie" Ende der 70er-Jahre, mit Föhnwellen in unterschiedlichsten Ausführungen. Die Haartrends für die Festival-Saison sind inspiriert vom Hippie-Look der 70er-Jahre. Die Festival-Looks der Saison sind lässig, leicht undone und inspiriert durch den Hippie-Look der 70er-Jahre. Besonders verspielte Flechtfrisuren und Styles mit Haaraccessoires setzen Highlights. Denn obwohl es entspannt zugeht, will sich doch jeder von seiner besten Seite zeigen. Dazu gehören die Feierstimmung, das Schlafen im Freien, aber auch die speziellen Outfits und nicht zuletzt die Festival-Frisuren. Highlight jedes Events ist definitiv die Musik, aber die ganze Atmosphäre macht das Festival-Wochenende erst zu etwas ganz Besonderem. Denn eines ist auf jedem Festival garantiert: Es wird getanzt und viel gefeiert. Jetzt muss nicht nur das Outfit, sondern auch die Frisur einiges aushalten.

Inspiration für den Hippie-Look der 70er

Die wichtigsten Trends der 70er:

  • Föhnwelle: Die ikonische Frisur von Farah Fawcett mit nach außen gedrehten Wellen.
  • Afro: Ein Statement für Selbstbewusstsein und Individualität.
  • Locken: Große, wilde Locken für einen natürlichen Look.
  • Lange, glatte Haare: Oft mit Pony, inspiriert von Hippie-Ikonen wie Cher und Jane Birkin.
  • Shag: Ein fransiger Stufenschnitt für einen lässigen Look.

Anleitungen zum Nachstylen

1. Föhnwelle á la Farah Fawcett

Auch, wenn die Siebziger eine gefühlte Ewigkeit her sind, aktuell ist die Frisur mit ihren großen Außenwellen noch immer: Als Freizeitlook oder etwas glamouröser für den Abend - dieser Look lässt sich zu verschiedenen Anlässen stylen und wirkt romantisch und lässig zugleich. Was bleibt sind Volumen und der Dreh nach außen: Dafür Schaumfestiger (oder Volumenmousse) in das handtuchtrockene Haar verteilen und über eine Rundbürste trocken föhnen. Heute sind die Haare dafür etwas feiner durchgestuft, das wirkt natürlicher. Den Pony und die vorderen Strähnen mit einem Lockenstab nach außen drehen. Je nach Anlass kann man den Trend noch mit verschiedenen Accessoires aufpeppen, z.B. Glitzerklammern, eine Blume im Haar oder ein Haarband bringen Abwechslung in diese Frisur. Am Schluss das Haar mit Haarspray fixieren.

2. Afro-Mähne wie Diana Ross

Klar, um so einen dichten Schopf hinzubekommen, muss man schon eine kräftige Naturkrause besitzen. Aber auch Ungelockte können diese Mode mit ein paar Tricks mitmachen, denn auch diese Frisur wird heute etwas lockerer interpretiert. Am besten mindestens Schulterlanger Bob funktioniert dafür am besten. Damit die Silhouette zum Hals hin etwas schmaler wirkt, sollte der Bob ab Ohrhöhe leicht durchgestuft werden. Für Korkenzieherlocken Lockenmousse in das Handtuchtrockene Haar geben, durchkämmen und die Haare trocknen. Wichtig: Mal links, mal rechts herum kringeln, nicht durchbürsten! Für einen frechen Afro-Style muss die Lockenpracht noch toupiert werden: Dafür am Hinterkopf anfangen, die Strähnen dabei locker halten und das Haar Richtung Kopfhaut schieben. Mit dem Lockenstab (je kleiner der Durchmesser, desto besser) Strähne für Strähne aufkringeln, mit den Fingern durchkämmen und mir Haarspray fixieren. Mit Haarspray fixieren.

3. Hippie-Look mit Flechtfrisuren und Blumen

Für das Styling im Hippie-Look werden die Haare am Oberkopf geflochten und anschließend mit vielen kleinen Blümchen verziert. Blumen und Festivals gehören einfach zusammen. Für das Hippie-Styling mehrere feine Zöpfe ins Haar flechten und das Deckhaar am Hinterkopf feststecken. Blumen-Haarbänder sind von Festivals nicht mehr wegzudenken. Am schönsten kombiniert sind sie mit großen Locken oder Wellen.

Blumenkränze und Flechtfrisuren für den perfekten Hippie-Look

Anleitung für einen Blumenkamm:

Sie brauchen: Einen Plastikkamm, eine Schere, Blumen in Ihrer Lieblingsfarbe, florales Band. Schneiden Sie die Blumen für den Haarschmuck knapp unter der Blüte ab und legen Sie sie auf den Kamm. Mit dem Band umwickeln und mehrfach durch die Kammzähne ziehen. Um die Blumen vor dem Verwelken zu bewahren, sprühen Sie die Blüten nun großzügig mit Haarspray ein. Dadurch bleiben sie länger frisch.

4. New Wave like Debbie Harry

Die Haare von Blondies-Frontfrau bestechen noch heute durch ihren zweifarbigen, wilden Look. Ein stufiger Bob eignet sich perfekt, um ihrer Frisur nachzueifern. Sich die Haare in einem unregelmäßigen Farbverlauf blondieren lassen oder nur einzelne Strähnen färben, das ist schonmal die halbe Punk-Miete. Für das abschließende Styling Volumenspray im Ansatz verteilen und mit Föhn und Händen in eine fransige Form bringen. Wer ein Kreppeisen besitzt, kann mit diesem Schnitt auch einen angesagten Disco-Trend dieses Jahrzehnts nachmachen: Einfach Strähnchen für Strähnchen kreppen - Volumenspray nicht vergessen und anschließend fixieren. Produkttipps: Hitzeschutzspray und Frisiercreme (z.B. Out of Bed).

Mad Men: Sixties-Zopf - richtig toupieren

Accessoires für den perfekten 70er Look

Accessoires im Boho-Style sind ein absolutes Muss auf jedem Festival. Die Trends im Festival-Sommer heißen Metallreifen, Federn und goldener Haarschmuck.

  • Bänder und Reifen: Bedruckte Seidentücher, Lederbänder oder Metallreifen sind für alle Haarlängen geeignet und lassen sich ganz einfach ins Haar binden oder flechten. Perfekt für legere Festival-Styles.
  • Blumenkränze: Der Klassiker, wenn es um Festival-Haarschmuck geht. Egal, ob künstliche oder echte Blumen, mit dieser Frisur liegen Sie auf jeden Fall richtig.
  • Federn: Wer es etwas ausgefallener mag, greift zum Indianerkopfschmuck.

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