3-Klingen-Rasierer im Test: Aldi und andere im Vergleich

Rasieren ist eine wiederkehrende Aufgabe und begleitet Männer ab dem ersten Bartwuchs bis zu ihrem Lebensende. Keine triviale Tätigkeit - es lohnt sich also, die richtige Methode für sich zu finden. Viele Männer entscheiden sich für die Nassrasur mit Systemrasierern und nicht wenige nehmen einfach den nächstbesten, den sie günstig bei ihrem Discounter oder Drogeriemarkt entdecken.

Die Stiftung Warentest hat Nassrasierer getestet (Ausgabe 12/2024). Die Experten haben 16 Systemrasierer mit Drei- bis Sechs-Klingen-Block sowie vier Rasierhobel einer Prüfung unterzogen. Unter den getesteten Modellen befinden sich teurere Marken-Produkte, aber auch günstige Rasierer von Supermärkten, Discountern und Drogerien. Das Fazit ist klar: Die Qualitätsunterschiede sind gering, die Preisunterschiede aber gross.

Auch wenn Bärte in sind wie nie: Um die gelegentliche Nutzung eines Rasierers kommen die meisten Männer im Alltag nicht herum. Doch muss es wirklich das Modell mit den meisten Klingen sein? "Gibt es eigentlich einen Grund dafür, dass Rasierklingen mehr als ein Auto kosten?", fragte US-Comedian Jim Gaffigan schon vor Jahren feixend. Und tatsächlich müssen Männer, die sich täglich rasieren, sich das ordentlich kosten lassen: Bis zu 25 Cent pro Rasur rechnet Warentest bei den 25 geprüften Nassrasierern. Eine ordentliche Rasur gibt es aber schon günstiger.

In der folgenden Tabelle zeigen wir Ihnen die spannendsten Elektrorasierer.

Rasierer Test ● Die besten Nassrasierer für Männer im Test

Testergebnisse der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat Nassrasierer für Herren (Ausgabe 12/2024) getestet. Für das letzte «Test»-Heft des Jahres 2024 hat die deutsche Stiftung Warentest einen grossen Aufwand betrieben. 160 Männer haben 20 Nassrasierer getestet und beurteilt. Neben Systemrasierern mit einer bis sechs Klingen kamen auch klassische Rasierhobel zum Einsatz.

Die gute Nachricht: Von den insgesamt 20 getesteten Rasierern schneiden alle gut ab. Im Test gab es kaum Unterschiede zwischen den Modellen. Alle 20 Rasierer haben das Qualitätsurteil «gut» erhalten. Du kannst dir also kaufen, was dir am besten passt.

Bei den insgesamt guten Ergebnissen ist es wenig überraschend, dass sich gleich mehrere Rasierer den ersten Platz teilen. Es handelt sich dabei um jeweils zwei Rasierer der bekannten Marken Gillette und Wilkinson.

Testsieger im Detail

Die Modelle Fusion 5 und Labs von Gillette sowie die Modelle Sword Hydro 5 Skin Protection Advanced und Sword Hydro 5 Skin Protection Regular von Wilkinson lieferten sich ein Rennen um den Testsieg. Alle erreichten eine deutsche Schulnote 1,8.

Der Fusion 5 schaffte es schlussendlich an die Spitze, weil er etwas hautschonender ist als die anderen Modelle und auch sonst überall sonst gute Noten erhielt. Der Wilkinson Advanced schaffte am meisten Rasuren mit einer Klinge. Aber wie erwähnt, sind insgesamt die Unterschiede sehr gering.

Für den Vergleich hat die Stiftung Warentest auch eine Vollkostenrechnung erstellt: Was kostet tägliches Rasieren pro Jahr? Der Gillette Labs liegt hier mit 157 Euro an der Spitze. Der Testsieger Fusion 5 ist mit 114 Euro ebenfalls noch teuer. Die beiden Wilkinson-Modelle sind mit 81 Euro (Advanced) und 59 Euro (Regular) bereits deutlich günstiger.

Günstige Alternativen

Gut, aber günstig: Aber es gibt noch günstigere Modelle, welche die Bewertung «gut» erhalten haben. Der Balea Men Precision5 Flex-Pro liegt mit der Note 1,9 ganz nahe an den besten vier Modellen, und die Kosten sind mit 45 Euro pro Jahr nochmals geringer.

In einem ähnlichen Preisbereich liegen auch viele andere Eigenmarken der deutschen Discounter, die wir aber nicht im Sortiment haben. Nur ein Modell von Aldi ist mit Kosten von knapp 20 Euro nochmals deutlich günstiger.

Aldi Rasierer im Fokus

Der Biocura Man Delta 4 Sensitiv (Aldi Nord) und der Olympia Razor for Men 4-Klingen (Aldi Süd) unterscheiden sich weder bei den Teilnoten noch im Preis. Ob sie baugleich sind, verrät Warentest aber nicht. Die Aldi-Rasierer teilen sich zwar Platz elf, sind in ihrer Gesamtnote aber immer noch "gut" (2,4). Dabei liegen sie bei Rasur und Hautschonung sogar kaum hinter den Spitzenplätzen.

Zum Verhängnis wird ihnen nur die schwache Haltbarkeit der Klingen. Weil eine Ersatzklinge aber gerademal 65 Cent kostet, kommt der Discounter-Rasierer trotzdem auf einen Preis von nur 5 Cent pro Rasur.

So Leute! habe mir nun den Aldi-Nassrasierer angeschafft. Was mich wirklich erstaunt hat ist, dass der Rasier von Aldi fast genauso schwer ist wie der teure Gilette. Auch aufgefallen ist mir, das der Drehkopf der Gilette´s viel beweglicher ist und die Klinge viel mehr Freiraum hat. Beim Aldi ist sie stark eingeschränkt und nur mit großem Kraftaufwand zu bewegen. Hier ein Punkt an den Gilette.

Normal kriege ich nur minimale neuen Stoppeln am ersten Tag nach der Rasur. Nach der Rasur mit dem ALdi-Shaver hab ich sie nun schon zahlreich. DIeser Umstand fällt auch beim reinigen des Gesichts, direkt nach der Rasur auf: Beim abspülen mit kaltem Wasser, bemerke ich nach dem Gilette Rasierer, keine Unebenheiten oder zurückgebliebene Stoppel. Beim Aldi - Shaver schon. Kann natürlich auch sein, das ich noch nicht so ganz mit dem starren Kopf zurecht komme.

Zum Schluss muss jeder selbst wissen, wie viel im seine Sicherheitsrasur wert ist. Bei den unverschämt Preisen, die Wilkinson, aber vorallem Gilette fordern, ist eine Proberasur mit dem Aldi Nassrasierer aber auf jedenfall zum empfehlen. Die minimal bessere Gründlichkeit, rechtfertigt nicht einen Mehrpreis von ca. 900%(!!!!!!!!!!). Wohlgemerkt nur bei den Klingen. Ausserdem kann die Gründlichkeit auch von meinem Persöhnlichen Rasurverhalten stammen.

Hier eine Übersicht der Kosten pro Rasur verschiedener Modelle:

RasiererKosten pro Rasur (Cent)
Gillette Skinguard25
Gillette Mach314
Aldi Rasierer5

Rasierhobel als Alternative

Für eine Überraschung sorgen die Rasierhobel. Vier traditionelle Rasierhobel haben die Tester parallel dazu ausprobiert. Auch sie erhielten alle das Qualitätsurteil «gut». Trotz weniger Klingenschutz und vermeintlich komplizierterer Handhabung benötigten die Tester übrigens im Schnitt nur eine Minute länger für die Rasur als mit einem Systemrasierer.

Zwei grosse Vorteile haben Rasierhobel: Die Klingen sind standardisiert, sodass du jeden Hobel mit Klingen aller Marken kombinieren kannst. Ausserdem sind die Klingen deutlich günstiger, wodurch sich die relativ teuren Hobel schnell amortisieren. Wer sich beispielsweise mit den Klingen von Mühle täglich rasiert, zahlt nur knapp über 10 Euro pro Jahr - nochmals deutlich weniger als mit dem Aldi-Rasierer.

Unter den Rasierhobeln schneidet der Störtebekker Silber am besten ab.

Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen. Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.

Anzahl der Klingen und ihre Bedeutung

Die von den Herstellern so gerne als Kaufargument angeführte Anzahl der Klingen sagt aber wenig über die Qualität der Rasur aus: Am saubersten schneidet ausgerechnet der Gillette Skinguard - der einzige Rasierer im Testfeld mit nur zwei Klingen. Er macht auch seinem Namen alle Ehre und schont als einziges Modell "sehr gut" die Haut.

So hat im Test etwa der Vier-Klingen-Rasierer von Aldi besser abgeschnitten als die Version mit sechs Klingen. Mehr Klingen bedeuten auch nicht unbedingt längere Haltbarkeit: Mit vier Klingen konnten die Tester im Schnitt zwölfmal das Gesicht gründlich rasieren, bei sechs Klingen waren es nur acht Durchgänge, bis die Klingen stumpf wurden. Maximal waren mit Systemrasierern fünfzehn Rasuren möglich, bei den Hobeln schwanken die Resultate von sieben bis elf Durchgängen.

Die meisten handelsüblichen Systemrasierer nutzen entweder drei oder fünf Einzelklingen. Es gibt auch Ausnahmen, die mit zwei, vier oder gar sechs Klingen aufwarten, diese sind aber eher selten - in unserem Test ist der Wilkinson Quattro das einzige Modell mit einer geraden Anzahl Schneiden. Unter den von uns getesteten Systemrasierern gab es keine merklichen Unterschiede zwischen Modellen mit drei und mit fünf Klingen - weder bei der Gründlichkeit noch bei der Hautirritation oder der Lebensdauer schnitten die 5-Klingen-Rasierer besser ab.

Unser Testsieger ist ein 3-Klingen-Rasierer und erledigte seine Aufgabe dennoch besser als seine Konkurrenten mit mehr Schneiden. Neben der grundsätzlichen Qualität der kleinen Säbel ist auch deren Abstand zueinander von Bedeutung, denn die Lücken bergen das Risiko, mit Bartstoppeln und Rasierschaum zu verstopfen.

Die Stiftung Warentest kam in ihrem Test auf ein ähnliches Ergebnis. Dort führt die Bestenliste ein 5-Klingen-Rasierer an (Gillette Fusion5), doch schon in den Top 5 folgt ein Vier-Klingen-Modell (Lacura Men Herren Rasierer 4 Klingen) und kurz darauf ein Rasierer mit drei Schneiden (Gillette Mach3), der wiederum besser als diverse weitere 5-Klingen-Rasierer bewertet wurde.

Gillette Mach3 im Detail

Den Gillette Mach3 gibt es schon lange, mittlerweile hat er ein Vierteljahrhundert überstanden und macht keine Anstalten, seinen Platz in den Verkaufsregalen zu räumen. Viel zu verbessern gibt es daran auch nicht, finden wir. Gillettes Dauerläufer hat nicht nur im Handel einen langen Atem, sondern auch im Badezimmer - die Klingen hielten von allen in unserem Test am längsten.

Der Griff ist kürzer als die der anderen Rasierer im Testfeld, sehr schmal, gerade und erst nahe der Klingenaufnahme abgewinkelt. Die Oberfläche besteht aus Metall und wird von gummierten Stellen durchbrochen, unten ist der Griff fast vollständig mit Gummi bezogen. Dadurch lässt er sich auch mit nassen Händen und Rasierschaum an den Fingern rutschfest und sicher halten. Er wirkt zudem recht hochwertig.

Wer den Griff nicht mag, bekommt optional auch andere mit den Klingen kompatible Griffe, die mitunter aus sehr hochwertigen Materialien wie etwa Nussbaumholz hergestellt sind, von Drittherstellern - ein Vorteil der hohen Verbreitung des Mach3, denn für andere Klingensysteme gibt es derartige Enthusiasten-Ausstattung im Normalfall nur sehr selten.

Die Klingenaufnahme ist ein Dorn in der Mitte, der in eine Öffnung gesteckt wird - ein bewährtes Prinzip. Eine Taste löst die Arretierung. Der Klingenwechsel geht damit leicht von der Hand und benötigt nicht mehrere Anläufe, wie wir es leider bei einigen Konkurrenten erlebt haben.

Eine Systemklinge hat drei Schneiden, wie der Name Mach3 bereits andeutet. Die Klinge ist angenehm schmal, was das Rasieren an feinen und unebenen Stellen wie dem Philtrum, dem Adamsapfel und nahe der Mundwinkel erleichtert. Die Klinge ist flexibel neigbar und hat einen angenehmen Widerstand - sie klappert nicht und wackelt nicht bei jeder Bewegung herum, man muss aber auch nicht stark aufdrücken, was Hautreizungen begünstigen und das Verletzungsrisiko durch Schnitte erhöhen würde. Der Mach3 liegt in der goldenen Mitte.

Rundum brillieren konnte der Mach3 bei der Nutzungsdauer der Klingen. Sie halten eine gefühlte Ewigkeit - bei allen Testpersonen deutlich länger als der Durchschnitt unter allen getesteten Systemrasierern, und sie haben selbigen ordentlich angehoben. Das ist für sich toll, noch schöner ist es aber in dem Wissen, dass Ersatzklingen für den Mach3 zwar nicht zu den allergünstigsten gehören, gegenüber vergleichbar ausdauernden Klingen (namentlich die des Gillette Fusion5 und des Wilkinson Hydro 5) aber für einen deutlich geringeren Betrag den Besitzer wechseln. Pro Rasur ist der Mach3 der drittgünstigste Nassrasierer im Test.

Den Gillette Mach3 als Testsieger auszuzeichnen, war keine schwere Entscheidung. Das Gesamtpaket stimmt, gleichzeitig hat der Rasierer keine eklatanten Nachteile, sofern man nicht unbedingt eine Trimmerklinge benötigt. Die Stiftung Warentest (8/2020) hat unseren Favoriten mit der Gesamtnote 1,9 (»gut«) bewertet.

Alternativen zum Testsieger

Wilkinson Sword Hydro 5

Der Herausforderer rasiert ebenfalls einwandfrei und ist etwas größer sowie ergonomischer geformt als der Testsieger. Der Wilkinson Sword Hydro 5 schlug sich in unserem Test fast genauso gut wie unser Favorit - welchen man bevorzugt, ist zu einem großen Teil eine Geschmacksfrage. Preislich liegen beide nah beieinander.

Wer Gillette aus irgendeinem Grund nicht mag, dem silbern glänzenden Metall-Look nichts abgewinnen kann oder sich an der kompakten Bauweise des Mach3 stört, bekommt mit dem Wilkinson Sword Hydro 5 die beste Alternative in unserem Test. Der Griff ist ein gutes Stück länger und breiter, außerdem ist er ergonomischer geformt. Es ist somit schlicht mehr zum Anfassen da - mit großen Pranken lässt er sich besser greifen. Er ist auch stärker gummiert - das spürt man und man sieht es auch. An den wenigen Stellen, die nicht von Gummi bedeckt sind, kommt auch beim Hydro 5 Metall zum Einsatz, allerdings farbig lackiert.

Die Klinge ist flexibel, sie kann auf einer Achse geneigt werden. Ihr Widerstand ist gering - etwas zu gering für unseren Geschmack. Es bleibt aber im Rahmen. Beim Rasieren ist alles in Ordnung, schüttelt man den Rasierer, hört man sie aber ganz leise klappern.

Die Klinge ist sehr viel breiter als die des Mach3, was für präzises Rasieren kleiner Stellen ein Nachteil ist und daran liegt, dass der Hydro 5 zum einen fünf statt nur drei Klingen hat und zum anderen der Kunststoffrahmen über- und unterhalb der Klinge recht großzügig dimensioniert ist. Der obere Teil lässt sich immerhin zurückklappen, was die Übersicht etwas erleichtert. Auf eine separate Trimmerklinge muss man hingegen verzichten - zwar spricht der Hersteller bei dem Feature von einer Konturenklinge, gemeint ist aber der Klappmechanismus.

Die Klingenaufnahme folgt dem Spreizklemmenprinzip, was wir in der Regel nicht für ideal halten. Weil der Hydro 5 eine Führungsnase hat, ist das Einsetzen aber zum Glück kein Problem. Wir erwischten uns dennoch immer wieder beim Überprüfen, ob die Klinge tatsächlich sitzt oder gleich wieder abfällt. Beim Mach3 ist das hingegen immer eindeutig, die Frage stellt sich dort nicht.

Die Gründlichkeit bewerteten alle Tester mit gut bis sehr gut. Nur eine Testperson berichtete über ein gelegentliches Auftreten leichter Hautirritation, die anderen hatten keinerlei Probleme.

Schlechter ist es um den Gleitstreifen bestellt: Er trägt viel zu stark auf und »schleimt« regelrecht - nach der Rasur muss man den Schlick richtig von der Haut waschen.

Gut ist der Hydro 5 wieder bei den Kosten: Ähnlich wie beim Mach3 halten die Klingen sehr lange. Sie sind allerdings etwas teurer.

Gillette Fusion5

Der Fusion5 ist ergonomischer als der Testsieger, hat eine Trimmerklinge und rasiert genauso gut. Wer auf eine sehr gründliche und reizarme Rasur Wert legt, aber auf keinen Fall auf die Trimmerklinge verzichten möchte, bekommt beides vom Gillette Fusion5. Ein Klingentausch ist auch bei diesem Rasierer nur sehr selten nötig, denn die Schneiden sind wie bei unserem Favoriten extrem ausdauernd. Die teuren Klingen sind der Hauptgrund, warum der Gillette Fusion5 für uns nicht als Testsieger in Frage kam, denn für sich genommen ist der Rasierer super.

Zum einen ist der Griff größer und ergonomischer geformt, sodass er noch etwas besser in der Hand liegt. Er besteht aus stabilem Metall, das oben und unten mit feinen Gummilamellen bestückt ist, die einen hervorragenden Halt gewährleisten. Auch die Gewichtsverteilung ist exzellent, der Schwerpunkt des Nassrasierers mit Klinge liegt ziemlich genau in der Mitte.

Die Klinge ist auf einer Achse flexibel und hat genau den richtigen Widerstand - nicht zu viel und nicht zu wenig, hier hat Gillette den Sweetspot getroffen. Der Gegendruck ändert sich auch nicht, wenn die Klinge in einen stärkeren Winkel geneigt wird - perfekt!

Der Gleitstreifen gehört zu den besten im Test. Man bemerkt ihn - aber positiv. Er macht die Rasur spürbar angenehmer, trägt nicht zu viel auf und bleibt ziemlich lange bestehen, bevor er aufgebraucht ist, was besonders in Hinsicht auf die lange Nutzungsdauer der Klingen eine äußerst respektable Leistung ist.

Alles super also - wäre da nicht der bereits erwähnte Preis. Die Klingen gehen zum Testzeitpunkt für mindestens 4,24 Euro pro Stück (4er-Packung) über die Ladentheke und sind damit die drittteuersten im Testfeld, lediglich die für die Schwester Fusion5 Power Proglide und für den Gillette Labs sind noch teurer. Wer den Kostenpunkt nicht scheut, bekommt mit dem Fusion5 auf jeden Fall einen tollen Nassrasierer.

Gillette Labs

Gute Haptik, hohe Flexibilität und langlebige Klingen: Der Gillette Labs erfüllt etwas höhere Ansprüche. Gillettes Innovationsabteilung ist immer wieder für Überraschungen gut. Unter anderem hat der Hersteller unter der »Labs«-Marke bereits Rasierer mit beheizter Klinge oder, im Gegenzug dazu, mit Kühltechnologie auf den Markt gebracht. Der Rasierer sieht dementsprechend zumindest ein bisschen ungewohnt aus. Dafür zeichnet der markante Ring verantwortlich, der dank seitlicher Freiheitsgrade für zusätzliche Flexibilität sorgen soll.

Die Klingenaufnahme könnte kaum komfortabler sein: Schiebt man den oberen Teil des Rings nach vorne, wird die Klinge freigegeben. Um eine neue einzusetzen, muss man lediglich die Fassung in die passende Aussparung drücken. Probleme mit der Zielsicherheit hatten wir dabei nie, die Handhabung gestaltet sich sehr intuitiv. Die Klinge selbst ist neigbar und weist auf dem gesamten Weg einen angenehmen und gleichbleibenden Widerstand auf.

Allgemein konnte der Gillette Labs seinen hochtrabenden Anspruch in der Praxis mit Bravour untermauern: Die Rasur wurde von allen Testern mit Bestnoten bewertet, die Klingen hielten rund 50 Prozent länger als der Durchschnitt und Hautirritationen...

tags: #3 #klingen #rasierer #aldi #test

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen