100 Haare beim Waschen: Ursachen und Lösungen

Haarausfall beim Haarewaschen kann beunruhigend sein, besonders wenn plötzlich mehr Haare im Abfluss landen als gewöhnlich. Für viele Menschen ist der Anblick von Haarbüscheln in der Dusche ein Grund zur Sorge, obwohl dies nicht immer auf ein ernsthaftes Problem hinweist. Tatsächlich kann der Haarausfall beim Waschen auf natürliche Prozesse zurückzuführen sein, wie den normalen Haarzyklus. Dennoch gibt es Fälle, in denen der Verlust von Haaren auf tieferliegende Ursachen hinweist, die nicht ignoriert werden sollten. Dieser Artikel zeigt Ihnen, warum es wichtig ist, den Haarausfall beim Waschen nicht einfach hinzunehmen, sondern die Gründe zu verstehen und gezielt anzugehen. Denn mit dem richtigen Wissen und einer angepassten Pflege lassen sich viele Probleme effektiv lösen - bevor sie sich verschlimmern.

Wie viel Haarausfall beim Haarewaschen ist normal?

Es ist völlig normal, dass Haare beim Waschen ausfallen. Doch wie viel Haarausfall gilt tatsächlich als unbedenklich? Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der individuellen Haarstruktur, der Häufigkeit der Haarwäsche und dem natürlichen Haarzyklus. Im Durchschnitt verliert ein Mensch täglich etwa 50 bis 100 Haare. Beim Waschen können es jedoch mehr sein, da lose Haare, die sich über mehrere Tage angesammelt haben, durch die mechanische Bewegung gelöst werden.

Ein entscheidender Punkt: Wenn Sie Ihre Haare nur alle drei bis vier Tage waschen, erscheint der Haarausfall beim Waschen oft intensiver. Das liegt daran, dass sich die Haare, die ohnehin ausgefallen wären, erst beim nächsten Waschvorgang lösen. Dies ist kein Grund zur Sorge, sondern ein ganz natürlicher Prozess.

Wichtig ist, den Unterschied zwischen normalem Haarausfall und ungewöhnlich starkem Haarverlust zu erkennen. Sollten Sie feststellen, dass Sie regelmäßig deutlich mehr als 100 Haare verlieren oder kahle Stellen sichtbar werden, könnte dies auf ein zugrunde liegendes Problem hinweisen. In solchen Fällen ist es ratsam, die Ursache genauer zu untersuchen.

Tipp: Um den Haarverlust besser einzuschätzen, können Sie einen einfachen Test durchführen: Sammeln Sie die ausgefallenen Haare nach dem Waschen über mehrere Tage und zählen Sie diese. So erhalten Sie eine realistische Einschätzung, ob der Haarausfall im normalen Bereich liegt oder nicht.

Warum fallen Haare gerade beim Waschen stärker aus?

Beim Haarewaschen fällt oft auf, dass scheinbar mehr Haare ausfallen als im Alltag. Doch warum ist das so? Der Grund liegt in der Kombination aus mechanischer Belastung und dem natürlichen Haarzyklus. Während des Waschens werden die Haare durch Wasser, Shampoo und die Bewegung der Hände intensiv bewegt. Diese mechanische Reibung löst Haare, die sich bereits in der sogenannten Telogenphase befinden - der Ruhephase des Haarzyklus, in der das Haar nicht mehr aktiv wächst und sich auf das Ausfallen vorbereitet.

Ein weiterer Faktor: Wasser macht die Haare schwerer und empfindlicher. Nasses Haar dehnt sich aus und verliert an Elastizität, wodurch es anfälliger für Bruch oder das Herauslösen aus der Kopfhaut wird. Dies ist besonders bei strapaziertem oder geschädigtem Haar ein Problem. Zusätzlich können aggressive Shampoos oder zu heißes Wasser die Haarstruktur schwächen und den Haarausfall verstärken.

Interessanterweise spielt auch die Häufigkeit der Haarwäsche eine Rolle. Wer seine Haare seltener wäscht, bemerkt beim Waschen oft einen stärkeren Haarausfall, da sich über mehrere Tage mehr lose Haare ansammeln. Dies ist jedoch kein Hinweis auf ein Problem, sondern ein normaler Prozess.

  • Mechanische Belastung: Reibung und Massage lösen lose Haare.
  • Wassereinfluss: Nasses Haar ist schwerer und empfindlicher.
  • Pflegeprodukte: Aggressive Inhaltsstoffe können die Haarwurzel belasten.

Fazit: Der verstärkte Haarausfall beim Waschen ist in den meisten Fällen unbedenklich und lässt sich durch sanfte Pflege und den richtigen Umgang mit nassem Haar minimieren. Wer jedoch das Gefühl hat, dass der Verlust ungewöhnlich hoch ist, sollte mögliche Ursachen wie Nährstoffmangel oder hormonelle Veränderungen in Betracht ziehen.

Die häufigsten Ursachen für Haarausfall beim Haarewaschen

Haarausfall beim Haarewaschen kann auf eine Vielzahl von Ursachen zurückzuführen sein, die von äußeren Einflüssen bis hin zu inneren Prozessen reichen. Oft ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren, die den Haarverlust begünstigt. Um gezielt gegensteuern zu können, ist es wichtig, die häufigsten Auslöser zu kennen und zu verstehen.

  • Hormonelle Schwankungen: Veränderungen im Hormonhaushalt, wie sie etwa in der Schwangerschaft, nach der Geburt oder in den Wechseljahren auftreten, können die Haarfollikel empfindlicher machen. Auch Schilddrüsenprobleme spielen hier eine Rolle.
  • Genetische Veranlagung: Erblicher Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist eine der häufigsten Ursachen. Diese Form des Haarausfalls kann sich durch verstärkten Haarverlust beim Waschen bemerkbar machen.
  • Medikamenteneinnahme: Bestimmte Medikamente, wie Blutverdünner, Antidepressiva oder Präparate gegen Bluthochdruck, können als Nebenwirkung Haarausfall auslösen.
  • Erkrankungen der Kopfhaut: Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Ekzeme oder Pilzinfektionen können die Haarwurzeln schwächen und zu vermehrtem Haarverlust führen.
  • Umweltfaktoren: Belastungen durch Umweltgifte, UV-Strahlung oder Schadstoffe können die Haarstruktur schädigen und den Haarausfall verstärken.
  • Mechanische Einflüsse: Häufiges Bürsten, straffe Frisuren oder das grobe Rubbeln der Haare mit einem Handtuch nach dem Waschen können die Haarwurzeln strapazieren.

Hinweis: Die genaue Ursache lässt sich oft nur durch eine Kombination aus Beobachtung und ärztlicher Abklärung feststellen. Ein gezielter Blick auf Lebensstil, Ernährung und Pflegegewohnheiten kann jedoch bereits erste Hinweise liefern.

Wie Stress und Nährstoffmangel den Haarverlust beim Waschen begünstigen

Stress und Nährstoffmangel gehören zu den häufigsten inneren Ursachen, die Haarausfall - insbesondere beim Waschen - verstärken können. Beide Faktoren wirken sich direkt auf den Haarzyklus und die Gesundheit der Haarfollikel aus, was zu einem verstärkten Verlust führen kann.

Wie Stress den Haarverlust beeinflusst:

Chronischer Stress versetzt den Körper in einen dauerhaften Alarmzustand. Dabei werden vermehrt Stresshormone wie Cortisol ausgeschüttet, die die Durchblutung der Kopfhaut beeinträchtigen können. Eine schlechte Durchblutung bedeutet, dass die Haarwurzeln weniger Sauerstoff und Nährstoffe erhalten, was sie schwächt. Zudem kann Stress den Haarzyklus stören, indem er mehr Haare in die sogenannte Telogenphase (Ruhephase) versetzt. Diese Haare fallen dann vermehrt aus, oft sichtbar beim Waschen.

Die Rolle von Nährstoffmangel:

Eine ausgewogene Ernährung ist essenziell für gesundes Haarwachstum. Fehlen dem Körper wichtige Nährstoffe, kann dies die Haarstruktur und -festigkeit beeinträchtigen. Besonders folgende Nährstoffe spielen eine zentrale Rolle:

  • Eisen: Ein Eisenmangel führt zu einer schlechteren Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln, was das Wachstum hemmt.
  • Biotin: Dieses Vitamin der B-Gruppe ist entscheidend für die Keratinproduktion, das Hauptprotein der Haare.
  • Zink: Zink unterstützt die Zellteilung und Regeneration, die für gesunde Haarfollikel notwendig sind.
  • Vitamin D: Ein Mangel an Vitamin D kann die Haarfollikel inaktiv machen, was zu verstärktem Haarausfall führt.

Stress und Nährstoffmangel: Eine gefährliche Kombination

Besonders problematisch wird es, wenn Stress und Nährstoffmangel zusammen auftreten. Stress kann den Appetit verringern oder zu ungesunden Essgewohnheiten führen, wodurch dem Körper noch weniger wichtige Nährstoffe zur Verfügung stehen. Dies verstärkt den Haarausfall zusätzlich.

Tipp: Um den Haarverlust zu reduzieren, ist es wichtig, Stress aktiv abzubauen - beispielsweise durch Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation - und gleichzeitig auf eine nährstoffreiche Ernährung zu achten. Bei Verdacht auf Mängel kann eine Blutuntersuchung beim Arzt Klarheit schaffen.

Die Rolle der Haarpflegeprodukte: Worauf Sie achten sollten

Haarpflegeprodukte spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Haarausfall beim Waschen zu minimieren und die Gesundheit der Haare zu fördern. Die Wahl der richtigen Produkte kann den Unterschied zwischen strapaziertem Haar und einer kräftigen, widerstandsfähigen Haarstruktur ausmachen. Doch worauf sollten Sie konkret achten?

1. Inhaltsstoffe: Weniger ist mehr

Viele herkömmliche Shampoos und Pflegeprodukte enthalten aggressive Chemikalien, die die Kopfhaut reizen und die Haarwurzeln schwächen können. Achten Sie auf Produkte mit milden, natürlichen Inhaltsstoffen. Vermeiden Sie vor allem:

  • Sulfate: Diese Tenside reinigen zwar gründlich, können aber die Kopfhaut austrocknen und das Haar spröde machen.
  • Parabene: Diese Konservierungsstoffe stehen im Verdacht, hormonelle Ungleichgewichte zu fördern.
  • Alkohol: Bestimmte Alkohole, wie Ethanol, entziehen dem Haar Feuchtigkeit und schwächen es.

2. pH-Wert: Die Balance zählt

Ein pH-Wert im Bereich von 4,5 bis 5,5 ist ideal, da er der natürlichen Schutzbarriere der Kopfhaut entspricht. Produkte mit einem zu hohen oder zu niedrigen pH-Wert können die Kopfhaut irritieren und langfristig Haarausfall begünstigen.

3. Spezielle Pflege für empfindliches Haar

Wenn Sie bereits unter Haarausfall leiden, sollten Sie auf Produkte zurückgreifen, die speziell für empfindliches oder dünner werdendes Haar entwickelt wurden. Diese enthalten oft stärkende Wirkstoffe wie Biotin, Koffein oder Keratin, die die Haarwurzeln aktiv unterstützen und das Haar kräftigen.

4. Anwendung: Weniger ist oft mehr

Die richtige Anwendung der Produkte ist ebenso wichtig wie deren Zusammensetzung. Verwenden Sie nur eine kleine Menge Shampoo und massieren Sie es sanft in die Kopfhaut ein, ohne zu stark zu reiben. Conditioner sollten nur in die Längen und Spitzen aufgetragen werden, um die Kopfhaut nicht zusätzlich zu belasten.

Tipp: Wechseln Sie nicht ständig die Produkte, sondern geben Sie Ihrer Kopfhaut Zeit, sich an eine neue Pflege zu gewöhnen. Eine konsequente Routine ist oft effektiver als das ständige Ausprobieren neuer Produkte.

Haarausfall oder Haarbruch? So erkennen Sie den Unterschied

Haarausfall und Haarbruch werden oft verwechselt, da beide zu dünner werdendem Haar führen können. Doch die Ursachen und Erscheinungsformen sind unterschiedlich, und eine korrekte Unterscheidung ist entscheidend, um die richtige Behandlung zu wählen.

Haarausfall:

Haarausfall, auch Alopezie genannt, tritt auf, wenn Haare direkt an der Wurzel ausfallen. Dies geschieht meist aufgrund von inneren Faktoren wie hormonellen Veränderungen, genetischer Veranlagung oder Nährstoffmangel. Charakteristisch ist, dass die Haarwurzel am ausgefallenen Haar sichtbar ist - erkennbar als kleine, weiße Verdickung am Ende des Haares.

  • Symptome: Dünner werdendes Haar, kahle Stellen oder gleichmäßiger Haarverlust über den gesamten Kopf.
  • Häufige Ursachen: Hormonelle Schwankungen, Stress, genetische Faktoren oder Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme.

Haarbruch:

Haarbruch hingegen entsteht durch mechanische oder chemische Schädigungen der Haarstruktur. Dabei brechen die Haare entlang der Längen oder Spitzen ab, ohne dass die Wurzel betroffen ist. Die Hauptursachen sind äußere Einflüsse wie übermäßige Hitze durch Stylinggeräte, aggressive chemische Behandlungen oder falsche Pflege.

  • Symptome: Abgebrochene Haarspitzen, ungleichmäßige Haarlängen und eine raue, spröde Haarstruktur.
  • Häufige Ursachen: Hitzestyling, chemische Glättungen, Blondierungen oder unzureichende Feuchtigkeitspflege.

Wie Sie den Unterschied erkennen:

Untersuchen Sie ein ausgefallenes Haar genau: Ist die Haarwurzel vorhanden, handelt es sich um Haarausfall. Fehlt die Wurzel und das Haar wirkt an der Bruchstelle unregelmäßig oder fransig, liegt Haarbruch vor. Zudem tritt Haarbruch meist in den Längen und Spitzen auf, während Haarausfall an der Kopfhaut beginnt.

Tipp: Während Haarausfall oft eine medizinische Abklärung erfordert, lässt sich Haarbruch durch gezielte Pflege und den Verzicht auf schädigende Einflüsse meist effektiv reduzieren. Beide Probleme erfordern jedoch eine angepasste Strategie, um langfristig gesundes Haar zu fördern.

Praktische Tipps für die richtige Haarpflege und Vorbeugung von Haarausfall

Die richtige Haarpflege ist entscheidend, um Haarausfall vorzubeugen und die Gesundheit der Haare langfristig zu erhalten. Mit gezielten Maßnahmen können Sie Ihre Haare stärken und die Belastung minimieren. Hier sind praktische Tipps, die Ihnen helfen, Ihre Haarpflege zu optimieren:

  • Wählen Sie das richtige Shampoo: Entscheiden Sie sich für ein Shampoo, das speziell auf Ihren Haartyp abgestimmt ist. Für empfindliche Kopfhaut eignen sich Produkte mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera oder Kamille.
  • Vermeiden Sie Überpflege: Zu viele Pflegeprodukte können das Haar beschweren und die Kopfhaut irritieren. Halten Sie Ihre Routine einfach und verwenden Sie nur das Nötigste.
  • Schützen Sie Ihre Haare vor Hitze: Verwenden Sie vor dem Einsatz von Föhn, Glätteisen oder Lockenstab immer einen Hitzeschutz. Reduzieren Sie die Temperatur der Geräte, um die Haarstruktur zu schonen.
  • Haare sanft trocknen: Rubbeln Sie Ihre Haare nach dem Waschen nicht mit einem Handtuch trocken. Tupfen Sie sie stattdessen vorsichtig ab, um Haarbruch zu vermeiden.
  • Regelmäßiges Trimmen: Lassen Sie Ihre Spitzen alle sechs bis acht Wochen schneiden, um Spliss vorzubeugen und die Haare gesund aussehen zu lassen.
  • Kopfhautpflege nicht vergessen: Eine gesunde Kopfhaut ist die Basis für kräftiges Haar. Massieren Sie Ihre Kopfhaut regelmäßig, um die Durchblutung zu fördern, und verwenden Sie gelegentlich ein mildes Peeling, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen.
  • Vermeiden Sie enge Frisuren: Frisuren wie straffe Zöpfe oder Dutts können die Haarwurzeln belasten und zu Haarausfall führen. Tragen Sie Ihre Haare lieber locker, um die Spannung zu reduzieren.
  • Setzen Sie auf natürliche Öle: Öle wie Arganöl oder Jojobaöl können helfen, die Haare mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Haarstruktur zu stärken. Tragen Sie sie sparsam in die Längen und Spitzen auf.

Rosmarin-Haarwasser selber machen 🌿 Für Haarwachstum & gesunde Kopfhaut

Alopecia: Ursachen und Behandlung

Alopecia ist eine Erkrankung, die zu Haarausfall führt. Es gibt verschiedene Arten von Alopecia, aber alle haben gemeinsam, dass sie durch eine Störung im Immunsystem verursacht werden. Bei der häufigsten Form, der Alopecia areata, greift das Immunsystem fälschlicherweise die Haarfollikel an und zerstört sie.

Dadurch fallen die Haare aus und es entstehen kahle Stellen auf der Kopfhaut oder anderen Körperbereichen. Auch Stress, hormonelle Veränderungen, bestimmte Medikamente oder eine genetische Veranlagung können eine Rolle spielen. Die genauen Ursachen von Alopecia sind jedoch noch nicht vollständig erforscht. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann jedoch dazu beitragen, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.

Wann ist Haarausfall beim Waschen bedenklich?

Dass Ihnen beim Haarewaschen und anschließendem Bürsten oder Kämmen vermehrt Haare ausfallen, ist ganz normal, daher muss nicht unbedingt Grund zur Sorge bestehen. Diese Art von Haarausfall muss nicht mit einer Alopecia zusammenhängen, sondern kommt bei vielen Menschen vor.

Wenige Haare

Dass Haare bei dem Waschen ausfallen, ist völlig normal und absolut nicht bedenklich. Wenn Sie das Gefühl haben, dass recht viele einzelne Haare ausfallen, können Sie sonst auch auf Shampoos mit Koffein, Biotin, Arganöl, Keratin, Zink und Rizinusöl setzen. Diese stärken die Kopfhaut und sorgen dafür, dass weniger Haare ausfallen, da sie die Durchblutung anregen. Wer das Haarwachstum anregen möchte, setzt zum Beispiel auf ein selbstgemachtes Rosmarinwasser, denn der Wirkstoff soll das Haarwachstum begünstigen.

Büschel an Haaren

Während des Duschens können Sie sich ganze Büschel Haare vom Kopf ziehen? Sobald Sie kahle Stellen bemerken oder sich Ihre Haare deutlich am Scheitel lichten oder generell wesentlich dünner wird, können Sie auch einen ärztlichen Rat einholen. Dann kann es sein, dass Sie unter einer bestimmten Form von Haarausfall leiden.

5 Fehler, die Sie beim Haarewaschen vermeiden sollten:

  • Falsches Shampoo: Shampoos und Conditioner, welche Silikone beinhalten, können einen Haarausfall begünstigen. Setzen Sie besser auf milde Shampoos, welche die Haarfollikeln stärken und nicht noch dafür sorgen, dass Ihnen mehr Haare ausfallen. Auch auf die Menge kommt es an, denn eine haselnussgroße Menge ist für die meisten Haare ausreichend, um diese einzushampoonieren.
  • Nasse Haare kämmen: Sie kämmen Ihre Haare nach dem Waschen recht grob durch? Gönnen Sie Ihrer Mähne nach der Dusche lieber eine kleine Ruhephase und bürsten Sie diese vorher durch. Die Haare sind im feuchten Zustand empfindlicher, daher bietet es sich an, diese vor zu viel Reibung zu schützen, wenn Sie nicht möchten, dass die Haare abbrechen. Wer nicht auf das Kämmen nach der Dusche verzichten kann, sollte auf schonende Tools mit weichen Borsten zurückgreifen.
  • Zu heiß duschen: Auch zu heißes Wasser kann dafür sorgen, dass mehr Haare ausfallen als üblich. Durch die Hitze kann die Haarwurzel beschädigt werden. Die optimale Temperatur für eine Dusche liegt bei 35 Grad.
  • Styling-Produkte: Sie verwenden täglich Styling-Produkte, um Ihre Haare in Form zu bringen? Wir würden sagen, dass Sie dies lieber unterlassen sollten - vor allem dann, wenn Ihnen aufgefallen ist, dass Ihnen vermehrt Haare ausfallen. Verwenden Sie im Idealfall nur hochwertige und schonende Produkte, welche die Haare nicht unnötig strapazieren.
  • Föhn und Hitze: Nach der Dusche werden die Haare geföhnt und von vielen Frauen und Männern gestylt. Dabei wird gern Hitze eingesetzt. Im Sommer empfehlen wir, die Haare lufttrocknen zu lassen. Wenn Sie einen Föhn einsetzen, sollten Sie diesen auf eine nicht allzu heiße Stufe stellen. Glätteisen und Lockenstab bleiben lieber kalt.

Welche Blutwerte sollte man bei Haarausfall untersuchen lassen?

Bei anhaltendem Haarausfall ist es ratsam, bestimmte Blutwerte untersuchen zu lassen, um mögliche Ursachen zu identifizieren. Ein Mangel an Eisen kann beispielsweise zu Haarausfall führen, daher sollte der Ferritinwert überprüft werden. Auch ein niedriger Vitamin-D-Spiegel kann sich negativ auf das Haarwachstum auswirken, weshalb dieser Wert ebenfalls wichtig ist. Des Weiteren sollten die Schilddrüsenwerte (TSH, T3 und T4) kontrolliert werden, da eine Fehlfunktion der Schilddrüse ebenfalls Haarausfall verursachen kann. Zudem können weitere Blutwerte wie Zink, Biotin und Folsäure Aufschluss über mögliche Nährstoffmängel geben, die den Haarverlust begünstigen könnten.

Haarausfall vorbeugen: Tipps für gesunde Haare

Um das Haar natürlich zu stärken, helfen einfache Tipps. Einige haben wir hier für Sie zusammengetragen:

  • Gesund ernähren: Die Vitamine A, C und D spielen eine wichtige Rolle für gesunde und schöne Haare. Auch Nährstoffe wie Biotin, Eisen, Zink und Folsäure fördern das Wachstum der Haare.
  • Stress reduzieren: Das Stresshormon Cortisol hemmt das Haarwachstum. Bei länger anhaltendem negativen Stress schädigen zudem ausgeschüttete Botenstoffe und Neurotransmittel die Haarfollikel. Entspannen Sie sich öfters vom Alltag mit Hilfe von progressiver Muskelrelaxation oder Yoga und achten Sie darauf, sich regelmäßig eine Auszeit zu nehmen.
  • Richtig pflegen: Waschen Sie Ihre Haare nur alle zwei bis drei Tage. Vermeiden Sie zudem übermäßige Hitze beim Stylen - das schädigt die Haarstruktur.
  • Natürliches Wachstum: Kräuter wie Brennnessel, Salbei oder Rosmarin werden in Form von Spülungen genutzt. Sie aktivieren die Haarwurzeln für einen schnelleren Haarwuchs.

Wie oft sollten Sie die Haare bei Haarausfall waschen?

Sie haben bemerkt, dass Ihnen beim Waschen vermehrt Haare ausfallen? Dann ist es wichtig, dass Sie behutsam bei der nächsten Haarwäsche vorgehen. Grundsätzlich wird empfohlen, die Haare ein- oder zweimal in der Woche zu waschen. Wer unter einer juckenden Kopfhaut und Haarverlust leidet, setzt beim Waschen lieber auf ein mildes Shampoo, welches ohne synthetische Mittel auskommt und schonender ist. Massieren Sie das Shampoo sachte in die Haare ein und vermeiden Sie es zu sehr daran zu ziehen. Wasserfeste Kopfmassagegeräte können die Kopfhaut zudem stimulieren und die Durchblutung anregen, sodass einem Haarverlust entgegengewirkt wird.

tags: #100 #Haare #beim #Waschen #Ursachen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen